Um glücklich zu werden und zu bleiben, müssen Sie selbst aktiv werden. Ich möchte Ihnen daher sechs Strategien vorstellen, die Ihnen zu einem glücklichen Leben verhelfen können.

  • Glauben Sie – und nehmen Sie das Wort „glauben“ in seinem ursprünglichen Sinn.

Versuchen Sie einfach, dem Leben einen Sinn zu geben und einen Sinn abzugewinnen. Leben ist mehr als nur Spaß haben und Freizeit genießen. Fragen Sie sich, wozu Sie leben, was in Ihrem Leben wichtig ist. Denken Sie über die Werte nach, die Ihnen etwas bedeuten – und leben Sie diese.

  • Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrer Umwelt.

Menschen, die unglücklich und unzufrieden sind, ziehen sich oft in ein Schneckenhaus zurück. Scheuen Sie sich nicht vor Kontakten mit Ihren Mitmenschen. Wir wissen mittlerweile, dass eine Partnerschaft glücklicher macht, als allein zu leben – auch wenn viele Singles von sich behaupten, glücklich zu sein. Treffen Sie sich mit Freunden und Bekannten – auch diese Gesellschaft gibt Ihnen einige Punkte mehr auf Ihrem Glückskonto.

  • Versinken Sie nicht in Selbstmitleid.

Es ist heute Mode geworden, alles mit der Vergangenheit zu entschuldigen. „Er hatte eine schwere Kindheit“ oder „Sie hatte ja nie die Chance, sich wirklich zu bilden“ heißt es dann. Diese Sicht ist richtig – wenn Sie andere Menschen so betrachten. Schauen Sie aber auf sich selbst, sollten Sie diesen deterministischen, also negativen Blick vermeiden. Ansonsten versinken Sie in einer hilflosen Opferrolle. Sie werden pessimistisch und sehen sich als ewigen Verlierer. Eine Rolle, aus der Sie kaum noch herausfinden. Packen Sie stattdessen Ihr Leben an. Sagen Sie sich: „Es ist so gewesen, aber ich habe noch alle Zeit der Welt, heute etwas aus meinem Leben zu machen.“

  • Seien Sie dankbar!

Wann bedanken wir uns heute noch? Für ein Geschenk oder für eine Glückwunschkarte, sicherlich. Aber haben Sie sich schon einmal für Selbstverständlichkeiten bedankt? Bei Ihrem Partner, weil er immer für Sie da ist? Für einen lieben Satz oder einfach nur dafür, dass Sie ein Dach über dem Kopf haben? Diese Art der Dankbarkeit haben wir verlernt, aber Sie können sie auch wieder erlernen. Nehmen Sie sich einmal in der Woche fünf Minuten Zeit. Schreiben Sie dann die zehn bis 15 Dinge auf, für die Sie diese Woche dankbar waren: Vielleicht für das schöne Wetter, das nette Gespräch mit dem Nachbarn, das interessante Buch …

  • Bleiben Sie selbst aktiv.

Fragen Sie sich bei jeder Tätigkeit: Bringt sie mir kurzes oder langfristiges Glück? So kommen Sie zu neuen Tätigkeiten: Gehen Sie wandern, helfen Sie Freunden beim Kochen oder der Nachbarin beim Rasenmähen. Schon anderen Menschen einfach zuzuhören kann Sie glücklich machen.

  • Zu guter Letzt: Verzichten Sie nicht ganz aufs kurze Glück.

Auch scheinbar sinnloser Freizeitspaß kann Ihnen einen Glücksmoment verschaffen. Mit ihm ist es nur so wie mit Alkohol und Süßigkeiten: Maßvoll eingesetzt ist alles erlaubt  – und kann Ihr Leben bereichern. Grundsätzlich gilt: So ein scheinbar sinnloser Glücksmoment muss auch einmal sein – einfach, um Sie wieder Kind sein zu lassen. Was auf andere Menschen albern wirkt, führt dazu, dass Sie sich fühlen wie in Ihrer Kindheit. Und dieses Gefühl wiederum führt dazu, dass Sie glücklich werden, wie Sie es als Kind sein konnten. Damit hat dann der auf den ersten Blick alberne Glücksmoment dafür gesorgt, dass Sie echtes, unbeschwertes Glück erleben können.