Es gibt ja Menschen, die sind grundsätzlich gegen jede Art der Nahrungsergänzung – wie leider viele Ärzte auch. Wie Sie wahrscheinlich längt wissen, gehöre ich nicht dazu. Im Gegenteil: Jeden Morgen beginne ich mit 200 µg Selen. Denn die mitteleuropäischen Böden gehören auf der „Selen-Weltkarte“ zu den selenärmsten.

Selen senkt das Krebsrisiko erheblich

Das essenzielle Spurenelement ist unverzichtbar für innere Dynamik und das Antioxidans in der Zelle. Es unterstützt die Funktion der Schilddrüse und bindet Giftsubstanzen wie Cadmium, Blei oder Quecksilber, um sie aus dem Körper auszuscheiden. Selen senkt – wissenschaftlich eindeutig bewiesen – das Krebsrisiko. Um das zu erreichen, sollte der Selenspiegel im Blut mindestens zwischen 200 und 250 µg/l liegen.

Das schaffen wir mit unserer hiesigen Ernährung leider nicht. Bei meinen Patienten messe ich meist Spiegel zwischen 70 und 90 µg/l. Man vermutet, dass sich bei einem hohen Selenspiegel die Krebsneuerkrankungen um bis zu 70 % reduzieren lassen. Darum scheuen Sie sich nicht, beim nächsten Arztbesuch Ihren Selenspiegel messen zu lassen.

Ihr

Dr. med. Michael Spitzbart