Bei einer Parodontitis bildet sich das Zahnfleisch auf Dauer zurück, die Zähne lockern sich und können ausfallen. Außerdem wirken sich die Entzündungsherde im Körper negativ auf das Herz-Kreislauf-System aus.

Forscher der Universität Hohenheim haben 44 Patienten, die an chronischer Parodontitis litten, täglich einen Saft, hergestellt aus Rucola und Spinat, serviert. 22 tranken Tag für Tag den normalen Saft. Die anderen 22 allerdings bekamen einen Saft, aus dem das von Natur aus im Gemüse enthaltene Nitrat entfernt worden war.

Saft mit Nitrat verbessert Entzündungen der Parodontitis

Schon nach zwei Wochen zeigten sich deutlich Unterschiede zwischen beiden Gruppen. Bei denjenigen, die den Saft mit Nitrat erhalten hatten, hatten sich die Entzündungen am Zahnfleisch deutlich verbessert. Bei den anderen hatte es keinerlei Veränderungen der Zahngesundheit gegeben. Nitrat gelangt durch den Darm ins Blut. Dieses transportiert ihn dann in die Speicheldrüsen. Im Mundraum sind bestimmte Bakterien vorhanden, die das Nitrat in Nitrit umwandeln können. Dieser Stoff wirkt antimikrobiell. Dadurch verhindert es die weitere Ausbreitung der schädlichen Bakterien.

Zudem wird Nitrit im Körper zu Stickstoffmonoxid umgewandelt. Dieser Stoff senkt den Blutdruck, regt die Durchblutung an und hemmt Entzündungen.