Ihr Körper ist jeden Tag unzähligen Angriffen ausgesetzt: Bakterien und Viren, aber auch Gifte aus der Umwelt greifen Ihre Gesundheit ständig an. Sie haben es jedoch selbst in der Hand, sich gegen diese Angriffe von außen zu schützen. Halten Sie die „Polizei“ Ihres Körpers, Ihr Immunsystem, stark und wehren Sie so alle Gefahren von außen ab.

Umweltgifte kommen nicht in Ihren Körper, um ihn dann gleich wieder zu verlassen. Vielmehr finden sie im Organismus perfekte Speicherorte vor: Sie lagern sich in allen Organen, aber auch im Bindegewebe und im Fettgewebe an. Sie lassen sich in Gehirn und Nervenzellen nachweisen. Hier kommt es dann zu schweren Zellschäden, die zu dem führen, was wir allgemein unter „Zivilisationskrankheiten“ verstehen:

  • Multiple Sklerose
  • Alzheimer
  • Parkinson
  • Nierenschäden
  • Tumore
  • Leukämie
  • Allergien
  • Schilddrüsenerkrankungen etc.

Diese Liste ließe sich noch beliebig weiter fortsetzen.

So leicht werden Sie zum wandelnden Giftmobil

Manch ein Körper gleicht einem Lager für Schwermetalle oder einem Giftmobil auf zwei Beinen. Das fängt mit dem Amalgam aus den Zahnplomben in Ihrem Mund an. Über Jahre hinweg zersetzen sich diese, das giftige Quecksilber kann sich ungestört in Ihrem Körper breitmachen und anlagern. Der Gang in die Stadt zum Einkaufen, der Sie an mehreren Straßen vorbeiführt, bringt Ihnen Schwermetalle aus den Autoabgasen, die Sie quasi „im Vorbeigehen“ einatmen. Und durch Umweltgifte schwächen wir die übrig gebliebenen Killerzellen des Immunsystems zusätzlich. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen immer anfälliger für viele Infekte werden.

Gesunde Ernährung hilft im Kampf gegen Umweltgifte

Wenn Sie ein starkes Immunsystem haben wollen, das Ihnen hilft, vor Umweltgiften sicher zu sein, können Sie sich am glücklichen Huhn orientieren. Das glückliche Huhn, das sich frei bewegen darf und picken kann, wo es möchte, sucht sich qualitativ hochwertiges Futter aus. Es gibt aber auch Hühner, die müssen sich mit Billig-Futter zufriedengeben – das können Sie mit Pommes und Hamburgern gleichsetzen. Was passiert nun, wenn beiden Hühnern die gleiche Menge Nickel ins Futter gemischt wird? Zunächst einmal nichts. Werden die Tiere dann aber geschlachtet, können Sie bei den Hühnern, die nur Billig-Futter erhielten, überall Nickel nachweisen. Das Fleisch ist nickelbelastet, Leber und Niere, die beiden Entgiftungsorgane, enthalten hohe Nickeldosen.

Machen Sie es wie glückliche Hühner und "picken" sich nur gesunde, hochwertige Lebensmittel heraus, stärken Sie ihr Immunsystem. Quelle: 123rf

Machen Sie es wie glückliche Hühner und „picken“ sich nur gesunde, hochwertige Lebensmittel heraus, stärken Sie ihr Immunsystem. Quelle: 123rf

Zwei Hühner, die die gleiche Menge an Schwermetallen zugeführt bekommen, können unterschiedlich schwer „vergiftet“ sein. Der Schlüssel zur Gesundheit liegt in ihrer Ernährung. Das Huhn, das hochwertiges Futter bekam – oder sich selbst suchen durfte –, hat einwandfreies Fleisch. Keine Spuren von Nickel sind hier nachweisbar, in Leber und Niere finden sich nur minimale Spuren des giftigen Metalls. Warum aber sind diese Hühner vor dem Nickel geschützt? Sie werden es ahnen: Durch die richtige Ernährung ist das Immunsystem, das gleichzeitig für die Entgiftung zuständig ist, so stark, dass der Schadstoff gleich wieder ausgeschieden wird. Diese Erkenntnis ist eins zu eins auf den Menschen übertragbar.

5 Punkte, die Ihre Abwehrzellen bei Kräften halten

Wie können Sie es erreichen, dass Ihr Immunsystem so stark wird wie das eines glücklichen Huhns? Dafür gebe ich Ihnen einfache fünf Punkte an die Hand. Nur zusammen angewandt, machen diese kleinen Tricks Sie wirklich stark gegen die Belastungen, die der Umwelt-Alltag Ihrer Gesundheit bringt.

  • Essen Sie Eiweiß. Wussten Sie schon, dass Ihr Immunsystem aus rund 1,5  Kilogramm Eiweiß besteht, wenn Sie einen durchschnittlichen Eiweißwert von 7 mg/dl im Blut haben? Logische Konsequenz: Haben Sie einen niedrigen Eiweiß- spiegel, bleibt nicht viel davon für Ihr Immunsystem übrig. Dann ist Ihr Immunsystem nur klein und sehr schwach und Sie selbst für Infekte anfällig. Ist Ihr Eiweißspiegel dagegen hoch, haben Sie so viel Baustoff für das Immunsystem übrig, dass Sie fast gar nichts „aus den Schuhen haut“. Daher können Sie gar nichts Besseres tun, als sich zum Beispiel mit Kartoffeln und Magerquark eiweißreich zu ernähren.
  • Atmen Sie tief durch. Sauerstoff potenziert die Fähigkeiten Ihres Immunsystems. Aber wie kommen Sie an mehr Sauerstoff? Sie können ja nicht einfach den Gehalt der Luft erhöhen. Die einfachste Methode: Bewegen Sie sich. Laufen, walken oder radeln Sie – jeden Tag 30 Minuten lang. Dann nehmen Sie zehnmal mehr Sauerstoff auf als jemand, der nur an seinem Schreibtisch sitzt. Und diese halbe Stunde, in der Sie das 10-Fache an Sauerstoff aufnehmen, reicht aus, um Ihr Immunsystem um das 5-Fache wirksamer zu machen. Es kann dann Bakterien und Viren viel aggressiver angreifen und vernichten.
  • Sie brauchen Vitamine. Obst ist Hauptnahrungsmittel – leider sieht man das nicht beim „gesunden“ Menschen, sondern häufig erst dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist: in Kliniken, in denen man sich auf die Behandlung Krebskranker spezialisiert hat zum Beispiel. Obst enthält alle Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, die Ihr Immunsystem stark halten. Essen Sie Obst und Gemüse, nehmen Sie Möhren und Apfelspalten zum Knabbern, zum Beispiel abends anstelle von Chips Mandarinen, oder wenn Sie Hunger auf etwas Süßes haben. Sie werden erstaunt sein: Wenn Sie rund 750 Gramm Obst pro Tag essen, haben Sie anderen Menschen etwas voraus. Sie bekommen (fast) keine Erkältungen und andere Infekte mehr. Ein Ding der Unmöglichkeit? Nein, ein Ding der ausreichenden Vitalstoffversorgung.
  • Impfen Sie sich natürlich: Ihr Immunsystem kann dann gut reagieren, wenn es weiß, wogegen es kämpfen muss. Das ist das Prinzip der Impfung: Der Körper lernt die Erreger in abgeschwächter Form kennen und kann dagegen Abwehrkörper bilden. Dann werden Sie immun gegen den Angreifer. Was aber, wenn sich der Erreger wandelt? Dann hilft Ihnen auch die beste Impfung nicht. Das sehen Sie zum Beispiel an der Grippeimpfung – die muss jedes Jahr erneuert werden, weil sich die Erreger ständig ändern. Ihr Körper muss also so viele Erreger wie möglich – in abgeschwächter Form – kennen lernen durch „natürliche“ Impfungen. Machen Sie es wie die Kinder: Dreck reinigt den Magen. Es muss nicht alles steril und sauber sein. Wenn Sie mal einen Apfel frisch vom Baum  – und natürlich ungewaschen  – essen, schadet das Ihrem Körper nicht. Ganz im Gegenteil: Verzichten Sie auf die antibakteriellen Reiniger. Nur so lernen Sie Bakterien kennen und nur so lernt Ihr Körper, sie zu bekämpfen.
  • Fühlen Sie sich wohl. Stress, Angst, ständiges Grübeln setzen in Ihrem Körper Cortisol frei. Dieses Stresshormon schädigt auf Dauer Ihre Zellen, schwächt Ihr Immunsystem. Spätestens abends, wenn Sie ins Bett gehen, sollten Sie sich von Ihren Sorgen befreien. Dabei hilft Ihnen eine Entspannungstechnik. Es gibt körperliche Techniken wie Yoga oder auch eher mentale wie Autogenes Training. Probieren Sie mehrere aus, um zu wissen, mit welcher Technik Sie besser zurechtkommen.