Heuschnupfen betrifft immer mehr Menschen.

Gründe für die gesteigerte Anzahl von Allergien sehen Wissenschaftler in den zunehmenden Umweltgiften und in unserer industriell verarbeiteten Ernährung.
Auch wegen der Zunahme von antibakteriellen Reinigungsmitteln.
So kann das Immunsystem nicht mehr ausreichend trainiert werden.

Heuschnupfen ist gekennzeichnet durch Fließschnupfen, Niesen und tränende Augen – durch einen Etagenwechsel kann es sogar zu allergischem Asthma kommen.

Wie wird schulmedizinisch behandelt?

Bei frischen Allergien wird eine klassische Desensibilisierung angewandt.
Viele Allergiker erhalten Antihistamine, die die Reaktion des Immunsystems auf die Allergene unterdrücken sollen.

Was ist der Nachteil der Methode?

Die klassische Desensibilisierung dauert lange.
Sie ist nicht geeignet für Menschen, die Angst vor Spritzen haben, bei Allergien, die schon lange vorhanden sind, oder bei ererbten Allergien.
Antihistamine müssen rechtzeitig eingenommen werden – zudem können sie sehr müde machen.

Welche Alternativen gibt es?

Bewährt hat sich die Akupunktur.
Die Nadeln erhalten Sie zum ersten Mal vier Wochen vor der Allergiezeit gesetzt.
Die Methode hilft aber auch noch, wenn die Allergiesaison bereits angebrochen ist.

Nach acht Sitzungen sind die Symptome bereits deutlich geringer.
Tragen Sie aber dennoch für einen Notfall weiterhin Ihre Allergiemedikamente mit sich!

Leider werden die Kosten für Akupunktur bei Heuschnupfen und allergischem Asthma nicht von den Krankenkassen übernommen.
Sie müssen die rund 50 € pro Sitzung daher selbst bezahlen.

 

Ihr Dr. Spitzbart