Das Auto – des Deutschen liebstes Kind. Es verspricht Unabhängigkeit und Freiheit. Sie selbst können mit von A nach B kommen, ohne auf andere Menschen angewiesen zu sein. Doch was, wenn Sie älter werden und merken, so flott wie früher, so gut und ohne Angst fahren Sie gar nicht mehr? Oder aber Sie fahren immer noch weite Strecken, aber Kinder oder Enkel wollen nicht mitfahren. Liebevoll versuchen sie Sie, davon zu überzeugen, dass sie doch als Beifahrer die Reise genießen…

Auch wenn es schwer ist zu akzeptieren: Dies sind Anzeichen dafür, dass Sie nicht mehr so fahrtüchtig sind, wie Sie es noch vor einigen Jahren waren. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass Sie nun sofort in jedem Fall den Führerschein abgeben und das Auto stehen lassen müssen. Eventuell reicht eine Medikamentenumstellung oder ein Sicherheitstraining beim ADAC.

Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt, Ihr

Dr. med. Michael Spitzbart