Mit diesen Ernährungstipps ernähren Sie sich so, dass Ihrem Körper die Stoffe zur Verfügung stehen, die er braucht, wenn Sie Sport treiben. Sie werden dann nicht nur leistungsfähiger, wenn Sie sich bewegen, sondern haben auch mehr Kraft für den Alltag.

1. Nutzen Sie natürliche Sport- „Pflaster“

Kennen Sie Bromelain? Das ist das Enzym der Ananas. Es hilft Ihrem Körper, sich schnell von der Trainingsbelastung zu erholen. Zudem kann es Schmerzen lindern und sogar den Heilungsprozess bei Sportverletzungen beschleunigen. Natürlich können Sie einfach regelmäßig Ananas essen. Bei Verletzungen aber sollten Sie doch lieber zu Bromelain-Kapseln aus der Apotheke greifen. Das Bromelain ist dort höher konzentriert und somit wirkungsvoller.

2. B-Vitamine geben Power

Als Sportler brauchen Sie mehr B-Vitamine, denn gerade B-Vitamine beschleunigen die Energiegewinnung Ihrer Körperzellen. Sie sorgen dafür, dass diese ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, und helfen beim Muskelaufbau. B-Vitamine sind vor allem in Vollkornprodukten und grünem Gemüse enthalten.

3. Sauer macht fit

Trinken Sie jeden Abend vor dem Schlafengehen ein kleines Glas Apfelessig. Geben Sie dazu 3 EL Apfelessig auf ein Glas Wasser. Ich weiß, er schmeckt nicht wirklich gut. Aber er verbessert Ihre Kondition und Ihre Ausdauer, weil er mehr Sauerstoff in die Muskelzellen schleust.

4. Schaffen Sie sich starke Knochen

Menschen, die weiche Knochen haben und zu Brüchen neigen, müssen beim Sport besonders vorsichtig sein. Tanken Sie daher ausreichend Vitamin D. Es ist in der Lage, den Kalzium- und Phosphat-Stoffwechsel anzuregen und so Ihre Knochen zu stärken. Zudem werden die knochenbildenden Zellen, die Osteoblasten, vom Vitamin D stimuliert. Das wichtige Vitamin steckt in geräuchertem Aal, Matjes, Avocado, Pilzen, Eiern und Käse.

5. Verzichten Sie nicht auf Fett

Sie wollen sich natürlich so gesund wie möglich ernähren, durch den Sport eventuell auch Gewicht verlieren. Da sollten Sie so weit wie möglich auf Fett verzichten, oder? Falsch. Denn gesundes Fett regt die Hormone Ihres Körpers an – und die sind unter anderem verantwortlich für den Muskelaufbau. Sie sollten daher gesundes Oliven- oder Leinöl zu sich nehmen und täglich zwei Löffel davon über Ihren Salat geben.

6. Dopen Sie – auf natürliche Art

EPO ist in aller Munde, schließlich werden immer wieder gerade Radfahrer mit diesem Dopingmittel erwischt. Es ist eigentlich ein Hormon, das in der Niere gebildet wird und für die Bildung von roten Blutkörperchen sowie für eine gesteigerte Eisenaufnahme sorgt. All das brauchen Profisportler – und daher wird es künstlich gespritzt. Der Eiweißbestandteil Histidin kann das Gleiche. Sie können ihn essen: mit gesunder, eiweißreicher Ernährung. Zum Beispiel aus Hülsenfrüchten oder Milchprodukten nehmen Sie pro Tag 5 bis 9 Gramm Histidin zu sich.

7. Anabolika sind unnötig

In Bodybuilder-Kreisen gelten sie immer noch als Wundermittel für den Muskelaufbau. Sie aber haben so ein Wundermittel gar nicht nötig. Ernähren Sie sich zinkreich, zum Beispiel mit Getreide, Austern, Eigelb oder Muskelfleisch. Das sorgt dafür, dass Nahrungseiweiß in Körpereiweiß umgewandelt wird. Dabei entsteht auch das Powerhormon Testosteron, dass Sie leistungsfähiger und kreativer macht.