Vitamin E: Schützen Sie Ihren Körper vor freien Radikalen und Zellschäden

Gesund bleiben – wer möchte das nicht? Wenn Sie genug Gemüse, Vollkornprodukte und Nüsse auf Ihrem Speiseplan stehen haben, kommen Sie diesem Zeil ein Stück näher, denn Sie schützen Ihren Körper mithilfe des Vitamins E vor freien Radikalen.

Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidant. Es sitzt auf der Zellmembran und wehrt freie Radikale ab. Freie Radikale oder auch Sauerstoffradikale entstehen im Körper bei Stoffwechselprozessen oder werden aus der Umwelt aufgenommen. Sie werden dafür verantwortlich gemacht, Krankheiten, möglicherweise auch Krebs, auszulösen. Die Schutzwirkung des Vitamins E hat es mit den Vitaminen A und C gemeinsam. Sie fangen freie aggressive Sauerstoffradikale (reaktionsfreudige Moleküle) und ähnliche Oxidationsprodukte wirksam ab, „entschärfen“ sie und verhindern so die Oxidation
anderer wichtiger Substanzen wie Nukleinsäuren, Eiweiß und Fettsäuren. Wenn Vitamin E in ausreichender Menge vorhanden ist, wird einer Schädigung von Zellen, Zellkern, Zellmembran und wahrscheinlich auch Krebskrankheiten vorgebeugt.

Auch beim Fettstoffwechsel spielt Vitamin E eine wichtige Rolle. Depotfette, Membranfette und Fettproteine können durch die so genannte Lipidperoxidation (Zerstörungsprozess an Zellmembranen) abgebaut werden. Vitamin E verhindert dies zusammen mit anderen Antioxidantien. Zudem wirkt Vitamin E beim Eiweißstoffwechsel mit, schützt weiterhin die Zellen, unterstützt das Immunsystem und verhindert das Verklumpen von Blutplättchen.

Holen Sie sich Ihre Tagesdosis Radikalenschutz aus frischem Gemüse

Auf natürlicher Basis kommt Vitamin E ausschließlich in Pflanzen vor, in besonders hoher Konzentration in Weizenkeimlingen. Mit Weizen und einem Gewächskasten aus dem Reformhaus können Sie sich ohne großen Aufwand frische Keime zu Hause ziehen. Alle Arten von Pflanzenölen enthalten große Mengen an Vitamine E. Die Aufnahme des Vitamins im Darm kann jedoch beeinträchtigt sein, da die Öle immer auch ungesättigte Fettsäuren enthalten, die die Aufnahme behindern. Butter, Nüsse und Gemüse wie (Soja-)Bohnen, Grünkohl, Schwarzwurzeln und Spargel sind gute Vitamin-E-Lieferanten. Fleisch, Fisch und Käse enthalten dagegen nur kleine Mengen.

Sie können Ihren Bedarf schon mit 200 g Tomatensalat decken

Um den durchschnittlichen Tagesbedarf an Vitamin E zu decken, brauchen Sie nicht auf Präparate zurückzugreifen, da die 6 bis 8 mg Tagesdosis leicht mit der Nahrung aufgenommen werden kann. In Zeiten von Mangelversorgung werden
zuerst die Reserven aufgebraucht. Beschwerden treten deshalb erst nach längerer Zeit auf. Die normale Tagesdosis gilt aber nicht, wenn Sie auch viele ungesättigte Fettsäuren mit der Nahrung aufnehmen. Dann erhöht sich der Bedarf bei Männern auf etwa 14 mg, bei Frauen auf etwa 12 mg. Schwangere und Stillende benötigen entsprechend mehr. Raucher sowie Menschen, die großen Belastungen oder Stress ausgesetzt sind, weiterhin Herzkranke und immungeschwächte Patienten haben ebenfalls diesen erhöhten Bedarf.

Um den normalen Bedarf zu decken reichen folgende Mengen der in der Tabelle aufgelisteten Lebensmittel:

Eine übermäßige Aufnahme von Vitamin E ist kaum möglich. Erst ab etwa 3.000 mg können die Blutgerinnung,Verdauung und Muskelkraft beeinträchtigt
werden.

Diese Beschwerden weisen auf Vitamin-E-Mangel hin:

  • Konzentrations- und Muskelschwächen
  • geschwächtes Immunsystem

Vitamin-E-Mangel begünstigt ein leichteres Entstehen von

  • Krebs,
  • Rheuma,
  • Diabetes,
  • Arteriosklerose
  • Schlaganfällen

So decken Sie Ihren Tagesbedarf von 6 bis 8 mg an Vitamin E

Nahrungsmittel              Menge
Aal                                    120 g
Erdnüsse                          120 g
Fenchel                             100 g
Garnellen                          120 g
Haselnüsse                         50 g
Hering oder Makrele           80 g
Kichererbsen                    100 g
Krabben                           300 g
Schwarzwurzeln               200 g
Sonnenblumenöl       2 Teelöffel
Walnüsse                          10 St.
Weizenkeimöl            1 Teelöffel

Das Wichtigste im Überblick:

  • Tagesdosis: 6 bis 8 mg
  • Gute natürliche Quellen: Schwarzwurzeln, Sonnenblumenöl, Walnüsse, Tomaten, Vollkornprodukte
  • Mangelsymptome: Konzentrations- und Muskelschwächen, geschwächtes Immunsystem
  • Wann erhöhter Bedarf besteht: bei Aufnahme vieler ungesättigter Fettsäuren, bei Schwangeren, Stillenden, Rauchern, Menschen, die großen Belastungen oder Stress ausgesetzt sind, herzkranken und immungeschwächten Patienten.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind.  [mehr]


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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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