Ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel bleibt für Sie nicht ohne Folgen. Sie sind nicht mehr leistungsfähig, fühlen sich schlapp, sind anfällig für Infekte und haben keine Kraft mehr für alltägliche Aufgaben. Leider denken die wenigsten Menschen in dieser Situation an einen Vitalstoffmangel. Die Gründe werden an anderer Stelle gesucht. Stressige Wochen, häufiger Wetterwechsel, private Probleme – all diese Faktoren können mit hineinspielen. Dennoch sollten Sie bei diesen Symptomen immer auch in Betracht ziehen, dass Sie unter einer Vitalstoff-Unterversorgung leiden könnten.
Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich ausreichend mit Obst und Gemüse versorgen, werden Sie sicherlich kaum Gefahr laufen, zu wenig Vitalstoffe zu sich zu nehmen. Aber Vorsicht, betrügen Sie sich nicht selbst! Wie häufig höre ich von meinen Patienten oder in der Lesersprechstunde: „Herr Doktor, ich esse doch ausreichend Obst und Gemüse.“ Wenn ich dann nachfrage, ist die Rede von einem Apfel oder einer Banane am Tag. Mit „ausreichend“ Obst und Gemüse sind dagegen fünfmal am Tag jeweils rund 100 Gramm gemeint, also in der Summe rund 500 Gramm. Essen Sie täglich diese Menge, brauchen Sie sich überhaupt keine Gedanken über Ihre Vitalstoffversorgung zu machen. Es gibt aber Menschen, bei denen fast immer Vitalstoffmängel auftreten. Hierzu gehören:
Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Instituten und Privatpersonen, die Ihnen anbieten, Ihre Vitalstoffversorgung zu testen. Auch in der Apotheke oder in der Tageszeitung finden Sie häufig Angebote für einen kostenlosen Test. Ich wette mit Ihnen: Egal ob ich dort teilnehme, Sie es tun oder ein Spitzenathlet, der wirklich mit allen Vitalstoffen versorgt ist – das Ergebnis wird immer das gleiche sein. Es wird irgendwo ein Mangel festgestellt werden. Dann wird empfohlen, ein bestimmtes Präparat einzunehmen. Diese Vitalstoffpillen sind natürlich sehr teuer und werben damit, dass sie speziell für Sie genau richtig sind. In Wirklichkeit sind sie natürlich nicht besser als andere Vitamin- oder Mineralstoffpräparate und schon gar nicht auf Sie maßgeschneidert. Es geht hierbei nur um das schnelle Geld.
Ebenfalls immer wieder angeboten wird die so genannte Haarmineralanalyse. Dabei wird aus einem Haar abgelesen, wie gut Ihre Vitalstoffversorgung ist. Im ersten Moment scheint das logisch zu sein, lassen sich doch aus den Haaren auch Drogenvergehen der vergangenen Monate erkennen. Aber Haare wachsen langsam: Wie Sie Ihren Körper heute versorgen, spiegelt sich erst in zwei oder drei Monaten in Ihren Haaren wider. Sie wollen aber wissen, wie es heute um Ihre Versorgung mit Vitalstoffen steht. Darüber hinaus können aggressive Shampoos die Ergebnisse beeinflussen, ebenso wie Färbungen, Dauerwelle, Alter oder Geschlecht. Daher kann ich Ihnen eine Haarmineralanalyse nicht empfehlen, um Ihre Vitalstoffversorgung zu messen.
Ebenso rate ich Ihnen davon ab, einen Vitalstoffstatus mit
erstellen zu lassen. Diese Methoden liefern – wenn überhaupt – nur ungenaue oder verfälschte Ergebnisse.
Die einzige Untersuchung, die ich meinen Patienten und Ihnen guten Gewissens empfehlen kann, ist eine Blutuntersuchung. Im Blut lässt sich jeder Vitalstoff genau nachweisen und messen. Die Werte ergeben einen Echtzeit-Status: Der Laborbefund zeigt Ihnen genau, wie gut Sie jetzt im Moment versorgt sind. Bei meinen Patienten fertige ich meist ein großes Blutbild an. Darüber hinaus untersuche ich den Gehalt sämtlicher Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren.
Wollen Sie ein umfassendes Blutbild bei Ihrem Arzt durchführen lassen, reicht es aber in der Regel, wenn nur bestimmte Werte untersucht werden. Welche das im Einzelnen sind, können Sie entweder im „Spezialreport Blutbild“ oder im Buch „47 Geheimnisse über das Blut der Sieger“ nachlesen (Seite 30 bis 37). Hier finden Sie auch die Grenzwerte, die ich meinen Patienten empfehle.
Vielleicht ist es Ihnen nicht möglich, so ein umfassendes Blutbild erstellen zu lassen. Das kann ganz einfach finanzielle Gründe haben. Mit 500 bis 1.000 Euro müssen Sie rechnen, wenn Sie alle Werte untersuchen lassen wollen, die ich bei meinen Patienten messe. Sind Sie gesetzlich versichert, müssen Sie diese Kosten selbst bezahlen – es sei denn, die Untersuchung ist medizinisch notwendig, weil eine Erkrankung vorliegt.
Vielleicht finden Sie aber auch einfach keinen Arzt, der bereit ist, Ihr Blut auf alle Vitalstoffe hin zu testen. Sehr oft höre ich von meinen Lesern, dass es immer noch Ärzte gibt, die sich weigern, ein solches Blutbild anzufertigen – auch wenn Sie es privat bezahlen würden. Es gibt aber einige Werte, die sollten Sie unbedingt kennen. Und bei diesen Untersuchungen stellen sich die wenigsten Ärzte quer. Hierzu gehören:
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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