Gefährlicher Vitalstoff-Mangel: Setzen Sie auf Natur – und bleiben Sie gesund

Vitalstoffe – nein, danke? So scheint es jedenfalls, wenn man die heutzutage vorherrschende Ernährung einmal kritisch unter die Lupe nimmt. Industrieller Chemienahrung wird leider viel zu oft der Vorzug vor natürlichem Obst und Gemüse gegeben. Vitamine und Spurenelemente bleiben dabei natürlich auf der Strecke – es droht ein gefährlicher Vitalstoff-Mangel. Dabei ist es doch so einfach, sich ausreichend mit Vitalstoffen zu versorgen: Sie müssen dazu nur vier Regeln beachten.

Der Millionste Teil eines Gramms – was ist das schon? Für Ihren Körper kann diese Menge, so winzig sie auch ist, eine sehr große Bedeutung haben. Denn manchmal brauchen Sie nur diese geringe Menge eines bestimmten Vitalstoffs, und die Vorgänge in Ihren 70 Milliarden Körperzellen laufen planmäßig. Andersherum gesagt: Fehlt Ihnen ein Vitalstoff – und sei die benötigte Menge auch noch so klein –, kann das schwerwiegende Folgen für Sie haben. Nehmen Sie zum Beispiel nicht genügend Antioxidantien, Fänger der freien Radikalen, zu sich, können Zellen in Ihrem Körper entarten und schließlich zu Krebszellen mutieren. Es kann zu Alzheimer oder Parkinson kommen, zu Augenschäden oder Herz-Kreislauf-Versagen.

Vitalstoffmangel macht Sie schlapp und krank

Sie sehen, wenn Ihnen nur eine geringe Menge eines Vitalstoffes fehlt, sind gleich unzählig viele Stoffwechselprozesse betroffen. Dann fehlen hier ein paar Neurotransmitter, dort einige Botenstoffe oder ein paar Zellen des Immunsystems. Die Folge ist nicht nur ein verlangsamter Stoffwechsel. Auch Ihr Gesamtbefinden verschlechtert sich. Sie werden müde, schlapp, nervös und unkonzentriert. Ihr Immunsystem ist gestört, Sie leiden häufiger unter Infekten. Bei all diesen Symptomen denken die wenigsten Menschen an einen Vitalstoffmangel. Es liegt vielleicht am Wetter, am Stress – irgendeine schuldige Situation ergibt sich immer. Auf Dauer aber bleibt es nicht bei solchen vergleichsweise harmlosen Fehlfunktionen. Fehlen Ihnen über Jahre hinweg die Vitalstoffe, dann kommt es zu Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Stoffwechselkrankheiten.

Entdecken Sie Ihre Nahrung – mit der Nase

Die Natur hat es von vornherein sehr clever eingerichtet: Lebewesen wissen instinktiv, was gut für sie ist. Das lässt sich sogar wissenschaftlich beweisen. Dazu werden Mäusen zwei Schälchen mit Futter vorgesetzt: in dem einen Futter mit Kalzium, in dem anderen ein Futter völlig ohne Mineralstoffe. Die Mäuse wählen automatisch das gesunde, weil mineralstoffreiche Futter. Wir wissen heute, dass sie die gesunden Inhaltsstoffe riechen können und sich so entscheiden. Auch der Mensch hat diese Fähigkeit – eigentlich. Aber im Laufe der letzten 100 Jahre, seit es Industrieprodukte gibt, ist uns diese Fähigkeit verloren gegangen. Schlimmer noch: Viele Menschen wissen noch nicht einmal mehr, wie frische Lebensmittel riechen.

Schluss damit! Entdecken Sie Ihre Nahrung neu – die wirklich lohnende Nahrung. Gehen Sie bewusst einkaufen und lassen Sie die Industrienahrung, die Fertigprodukte und Tellergerichte aus der Tiefkühltruhe links liegen. Machen Sie es zum Beispiel wie die Italiener: Kaufen Sie auch mit Ihrer Nase ein. Riechen Sie am Gemüse, am Salat, am Obst – und entdecken Sie so die Lust am gesunden Essen neu. Ihre Nase wird Ihnen bald untrüglich sagen, was Ihnen wirklich schmeckt – und sich angeekelt vor dem industriellen, künstlichen Geruch verschließen. (Haben Sie schon einmal an einer Fertigsuppe geschnuppert? Sie riechen den Geschmacksverstärker, auch bekannt als Mononatriumglutamat, geradezu heraus. Lecker ist etwas anderes.)

4 Regeln, mit denen Sie vitalstoffreich leben

  1. Lebensmittel sollen „leben“. Heute geht der Trend dahin, Fertignahrung zu essen – oder zumindest warme Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Beides hat mit dem ursprünglichen Sinn des Wortes Lebensmittel nichts mehr zu tun. Auf Ihrem Teller lebt dann überhaupt nichts mehr. Schon wenn Sie Gemüse erhitzen, richten Sie Schaden bei den Mineralstoffen und Vitaminen an. Beim Erhitzen zerfallen die Eiweiße, Enzyme werden zerstört, und Vitamine sind anschließend nicht mehr vorhanden. Schlimmer noch ist es bei Tütensuppen und Fertigmahlzeiten. Das sind komplette Industrieprodukte. Hier lebt gar nichts mehr. Sie essen statt Gemüse und Nudeln nur Bestandteile aus einem Chemiebaukasten. Mindestens einmal am Tag sollten Sie stattdessen wahres Leben essen. Einen frischen Salat, jetzt im Sommer vielleicht einen leckeren Obstsalat mit Sprossen – so essen Sie nicht nur „Lebens-Mittel“, sondern nehmen auch die wichtigen Vitalstoffe zu sich.
  2. Vergessen Sie das Eiweiß nicht. Eiweiß ist der Vitalstoff, der gerne übersehen wird. Denn es herrscht immer noch die Meinung vor, dass Eiweißmangel gar nicht existiert – essen wir doch alle zu viel Eiweiß. Das stimmt aber nicht. Wenn ich Blutuntersuchungen durchführe, habe ich ganz selten einen Menschen vor mir, der wirklich gute Eiweißwerte aufweist. Bei den meisten Menschen dagegen sind diese Werte schlicht zu niedrig. Ihr Eiweißspiegel sollte bei 8 g/dl Blut liegen. Wichtig ist, dass Sie das richtige Eiweiß zu sich nehmen. Kartoffeln mit Ei oder Quark zum Beispiel sind eine sehr gute Eiweißquelle – das fette Steak dagegen liefert Ihnen nicht nur schlechtes Eiweiß, sondern auch noch zu viel Cholesterin.
  3. Treiben Sie es bunt – und zwar dann, wenn es um Gemüse geht. In Gemüse, egal in welcher Farbe, stecken viele sekundäre Pflanzenstoffe. Diese schützen nicht nur die jeweilige Pflanze vor Schäden durch Umwelteinflüsse, sondern auch Sie. Wir kennen mittlerweile rund 30.000 dieser Stoffe, die einen wirklichen Schutz nicht nur vor Umweltgiften bieten, sondern auch Ihr Risiko senken, an Krebs oder Herzinfarkt zu erkranken. Daher gehört eine Vielfalt an Gemüse, bunt gemischt, gelbe Paprika, grüner Blattsalat und rote Radieschen zum Beispiel, jeden Tag auf Ihren Teller.
  4. Behalten Sie Ihre Nährstoffversorgung im Auge. Haben Sie tatsächlich alle Vitalstoffe in ausreichender Menge im Blut? Das können Sie nur raten – und ich versichere Ihnen, wahrscheinlich schätzen Sie zu positiv. „Ich habe bestimmt keinen Mangel“ – das höre ich oft von meinen Patienten. So lange, bis ich den Vitalstoffgehalt im Blut nachmesse. Denn nur Ihr Blut kann nicht lügen und ist wirklich objektiv. Sie sollten eine Blutuntersuchung machen lassen – denn nur dann können Sie auch ganz gezielt Ihre fehlenden Vitalstoffe auffüllen. Ein solches Blutbild, bei dem alle Vitalstoffe kontrolliert werden, kann jeder Arzt durchführen (siehe auch Spezialreport Blutbild).

An diesen Stoffen könnte es Ihnen mangeln

Nach Tausenden von Messungen an Patienten habe ich festgestellt, dass ich den Vitalstoffmangel tatsächlich pauschalisieren kann. Er lässt sich in zwei Gruppen einteilen:

Vitalstoffe, die Sie sicher zu wenig haben:

  • Vitamin C, Folsäure und Vitamin E,
  • Chrom, Jod, Magnesium, Mangan, Selen und Zink.


Vitalstoffe, die Sie wahrscheinlich zu wenig haben:

  • Vitamin B6,
  • Kalium, Kalzium, Eisen.   
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind.  [mehr]


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Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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