Der Millionste Teil eines Gramms – was ist das schon? Für Ihren Körper kann diese Menge, so winzig sie auch ist, eine sehr große Bedeutung haben. Denn manchmal brauchen Sie nur diese geringe Menge eines bestimmten Vitalstoffs, und die Vorgänge in Ihren 70 Milliarden Körperzellen laufen planmäßig. Andersherum gesagt: Fehlt Ihnen ein Vitalstoff – und sei die benötigte Menge auch noch so klein –, kann das schwerwiegende Folgen für Sie haben. Nehmen Sie zum Beispiel nicht genügend Antioxidantien, Fänger der freien Radikalen, zu sich, können Zellen in Ihrem Körper entarten und schließlich zu Krebszellen mutieren. Es kann zu Alzheimer oder Parkinson kommen, zu Augenschäden oder Herz-Kreislauf-Versagen.
Sie sehen, wenn Ihnen nur eine geringe Menge eines Vitalstoffes fehlt, sind gleich unzählig viele Stoffwechselprozesse betroffen. Dann fehlen hier ein paar Neurotransmitter, dort einige Botenstoffe oder ein paar Zellen des Immunsystems. Die Folge ist nicht nur ein verlangsamter Stoffwechsel. Auch Ihr Gesamtbefinden verschlechtert sich. Sie werden müde, schlapp, nervös und unkonzentriert. Ihr Immunsystem ist gestört, Sie leiden häufiger unter Infekten. Bei all diesen Symptomen denken die wenigsten Menschen an einen Vitalstoffmangel. Es liegt vielleicht am Wetter, am Stress – irgendeine schuldige Situation ergibt sich immer. Auf Dauer aber bleibt es nicht bei solchen vergleichsweise harmlosen Fehlfunktionen. Fehlen Ihnen über Jahre hinweg die Vitalstoffe, dann kommt es zu Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Stoffwechselkrankheiten.
Die Natur hat es von vornherein sehr clever eingerichtet: Lebewesen wissen instinktiv, was gut für sie ist. Das lässt sich sogar wissenschaftlich beweisen. Dazu werden Mäusen zwei Schälchen mit Futter vorgesetzt: in dem einen Futter mit Kalzium, in dem anderen ein Futter völlig ohne Mineralstoffe. Die Mäuse wählen automatisch das gesunde, weil mineralstoffreiche Futter. Wir wissen heute, dass sie die gesunden Inhaltsstoffe riechen können und sich so entscheiden. Auch der Mensch hat diese Fähigkeit – eigentlich. Aber im Laufe der letzten 100 Jahre, seit es Industrieprodukte gibt, ist uns diese Fähigkeit verloren gegangen. Schlimmer noch: Viele Menschen wissen noch nicht einmal mehr, wie frische Lebensmittel riechen.
Schluss damit! Entdecken Sie Ihre Nahrung neu – die wirklich lohnende Nahrung. Gehen Sie bewusst einkaufen und lassen Sie die Industrienahrung, die Fertigprodukte und Tellergerichte aus der Tiefkühltruhe links liegen. Machen Sie es zum Beispiel wie die Italiener: Kaufen Sie auch mit Ihrer Nase ein. Riechen Sie am Gemüse, am Salat, am Obst – und entdecken Sie so die Lust am gesunden Essen neu. Ihre Nase wird Ihnen bald untrüglich sagen, was Ihnen wirklich schmeckt – und sich angeekelt vor dem industriellen, künstlichen Geruch verschließen. (Haben Sie schon einmal an einer Fertigsuppe geschnuppert? Sie riechen den Geschmacksverstärker, auch bekannt als Mononatriumglutamat, geradezu heraus. Lecker ist etwas anderes.)
Nach Tausenden von Messungen an Patienten habe ich festgestellt, dass ich den Vitalstoffmangel tatsächlich pauschalisieren kann. Er lässt sich in zwei Gruppen einteilen:
Vitalstoffe, die Sie sicher zu wenig haben:
Vitalstoffe, die Sie wahrscheinlich zu wenig haben:
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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