Magnesium ist neben Kalzium am Aufbau und an der Erhaltung des Skelettsystems und der Zähne entscheidend beteiligt. Es stabilisiert das innere Zellskelett der Zellen. Weiterhin steuert es Muskel- und Nervenfunktionen, indem zum Beispiel über die Magnesiumkonzentration in den einzelnen Zellen die Muskelkontraktion gesteuert wird. Es sind bislang etwa 300 Enzyme bekannt, die für ihre Aktivität Magnesium benötigen.
Nehmen Sie genügend Magnesium zu sich
Der Bedarf an Magnesium liegt bei Erwachsenen bei 300 bis 400 mg täglich. Dabei ist zu beachten, dass Männer wegen ihrer größeren Skelettmasse etwas mehr als Frauen benötigen. Für Kinder bis 4 Jahre werden 80 mg und bis 15 Jahre 120 bis 300 mg empfohlen. Bei folgenden Gruppen von Menschen kann ein zusätzlicher Bedarf
an Magnesium bestehen:
Ferner kann die Einnahme einiger Arzneimittel ein Grund für einen erhöhten
Magnesiumbedarf sein. Man geht davon aus, dass der tägliche Bedarf von Magnesium bei normaler Ernährung in etwa gedeckt sein sollte. Kurzfristige Engpässe bei der Magnesiumaufnahme werden durch die Magnesiumvorräte in den Knochen überbrückt. Bei Krankheit, Fehlernährung oder auch häufig bei älteren Menschen können allerdings chronische Mängel auftreten. Auch Herzkranke können einen vermehrten Bedarf an Magnesium haben, eine zusätzliche Einnahme von Magnesiumpräparaten sollten aber herzkranke Personen grundsätzlich mit dem behandelnden Arzt absprechen.
Das sind Anzeichen für einen Magnesium-Mangel:
Wenn diese Zeichen bei Ihnen auftreten, sollten Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt Ihre Nahrung durch Magnesiumpräparate ergänzen.
Gesunde haben keine Überdosierung zu befürchten
Beim gesunden Menschen gibt es in der Regel keine Überdosierungen, zu viel aufgenommenes Magnesium wird ausgeschieden. Bei einer herabgesetzten Nierenfunktion kann es jedoch zu einem Überschuss an Magnesium kommen, besonders wenn magnesiumhaltige Arzneimittel, wie beispielsweise Antazida oder Abführmittel, eingenommen werden. Die Symptome einer Überdosierung entwickeln sich in Abhängigkeit der Magnesiumkonzentration im Blut. So kann es zu Durchfall und zu einer herabgesetzten Erregbarkeit der Muskulatur und des zentralen Nervensystems kommen.
Bei einer extremen Überdosierung von Magnesium kann es zu Atem- und Herzstillstand kommen.
So decken Sie Ihren Tagesbedarf an Magnesium
Lebensmittel Magnesiumgehalt
in mg pro 100 g
Sonnenblumenkerne 420
Sesamsamen 370
Weizenkeime 250
ungeschälter Reis 160
Schokolade 140
Haferflocken 140
Helfen Sie ihrem Körper mit Präparaten auf die Sprünge
Gegen einen – möglichst ärztlich festgestellten – Magnesiummangel gibt es
eine große Auswahl von Magnesiumpräparaten. Diese sind nicht grundsätzlich apothekenpflichtig und daher teilweise auch in Drogerien, Reformhäusern und sogar schon in Supermärkten erhältlich. Meist werden Tagesdosen zwischen 200 und 400 mg Magnesium angeboten, die zur optimalen Aufnahme in drei kleineren Einnahmemengen über den Tag verteilt werden sollten.
Die höchte Bioverfügbarkeit haben die Sorten
Alle anderen können Sie getrost im Regal stehen lassen. Magnesiumpräparate sollten
Sie weit nach dem Essen nehmen. Wenn Sie Sport treiben, ist es wichtig, dass
Sie Magnesium erst nach dem Training zuführen. Führen Sie das Magnesium vorher
zu, kann es zu Unverträglichkeit und Magenproblemen kommen.
Vorsicht:
Patienten mit herabgesetzter Nierenfunktion dürfen Magnesium nur einnehmen, wenn die Magnesiumkonzentration im Blut regelmäßig kontrolliert wird. Bei einer verminderten
Phosphatkonzentration im Blut sollte Magnesium nur eingeschränkt angewendet
werden.
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In den letzten Monaten häufen sich wissenschaftliche Berichte darüber, wie sehr die Ernährung chronische Krankheiten von Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis, Rheuma bis hin zur Demenz, Krebs und Herzinfarkt beeinflusst. Eines kristallisiert sich dabei ganz eindeutig heraus: Das falsche Essen entfacht gefährliche Entzündungsreaktionen im Körper. Diese sind für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich.
[mehr]Erfahren Sie mehr über Dr. med. Michael Spitzbart und seine Gesundheits-Praxis.
Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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