Hormone halten Sie jung: So einfach können Sie Ihren Hormonspiegel hochessen

Hormone sind der Jungbrunnen Ihres Körpers. Sie sind nur dann kreativ, ausgeglichen, optimistisch und leistungsfähig, wenn die Hormonbilanz in Ihrem Körper stimmt. Und nur dann bleiben Sie körperlich und geistig jung. Es gehört nicht viel dazu, die körpereigenen Hormonquellen zum Sprudeln zu bringen – ich habe 10 ganz einfache Tipps für Sie zusammengestellt.

Die Hormonbilanz ist heute bei den meisten Menschen nicht ausgeglichen. Ich sehe das auch bei meinen Patienten immer wieder: Gerade die guten Hormone fehlen. Testosteron, STH, das Wachstumshormon, das auch gegen das Altern wirkt, Noradrenalin, das Sie geistig hellwach macht – all diese Werte sind zu niedrig. Erschreckend hoch dagegen die Hormone, die wirklich schädlich für Ihren Körper sind: Insulin, das Hormon, das Sie dick macht, aber auch Cortisol und Adrenalin, die beiden Stresshormone. Das sollten Sie ändern.

 

Testosteron: Ihr Powerstoff

Was ist eigentlich attraktiv? Das war das Leitthema einer Studie, die im „Lancet“ veröffentlicht wurde, einem sehr seriösen englischen Wissenschaftsmagazin. Frauen konnten aus Hunderten von Fotos diejenigen auswählen, auf denen ihrer Meinung nach attraktive Männer abgebildet waren. Das Ergebnis bestätigte die Erwartung: als attraktiv wurden die Männer angesehen, die breite Schultern, aber schmale Hüften aufwiesen und keinen Bauch hatten. All das sind Auswirkungen, die auf eine ausreichende Menge Testosteron zurückzuführen sind.

Aber Testosteron hat nicht nur positive Auswirkungen auf das männliche Aussehen. Darüber hinaus bewahrt es Sie als Mann vor Impotenz, Depressionen, Hitzewallungen oder Schlaflosigkeit. All das sind Anzeichen von Testosteronmangel, der übrigens oft selbst verschuldet ist.

Stress und eine Ernährung, die reich an Zucker und Weißmehl ist, lassen die Testosteronproduktion Ihres Körpers versiegen. Ihr Arzt ist dann oft geneigt, Ihnen künstliches Testosteron zu verschreiben.

In meiner Praxis würde Ihnen das nie passieren – denn es geht auch anders. Sie können sich das Hormon nämlich selbst basteln. Alles, was Sie dazu brauchen: Zink, Eiweiß und Vitamin B6. Ihren Tagesbedarf an Zink liefern Ihnen

  • 500 g Vollkornbrot,
  • 100 g Weizenkeime,
  • 190 g getrocknete Pfifferlinge oder 230 g magerer Hartkäse.

In diesen Lebensmitteln ist auch Eiweiß enthalten. Wenn Sie dann auch noch viele Vollkornprodukte essen oder unter Ihren Jogurt einen Löffel Hefeflocken mischen, nehmen Sie Vitamin B6 zu sich – und kurbeln so Ihre eigene Testosteronproduktion allein über die Nahrung ausreichend an.

 

Östrogen lässt Sie länger leben

 

Dass Frauen älter werden als Männer, erklären Wissenschaftler heute damit, dass Frauen einen körpereigenen Hormonschutz haben: die Östrogene, weibliche Geschlechtshormone. Bis zu den Wechseljahren geben diese Hormone einen Schutz vor Osteoporose, aber auch vor Herzinfarkt und Alzheimer. Die Blutgefäße bleiben weit und elastisch. Nach den Wechseljahren allerdings, mit reduzierter Östrogenproduktion, ist dieser Schutz bei den meisten Frauen nicht mehr gegeben. Aber auch hier gibt es natürliche Wege, das Defizit wieder auszugleichen. Sie können von pflanzlichen Alternativen profitieren: den Phytoöstrogenen. Sie sind in Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Roggen, Kichererbsen und Walnüssen enthalten, aber auch in Sojaprodukten.

 

STH – das Jugendhormon: Nicht spritzen, essen!

 

Kennen Sie Somatotropin? Unter seiner Abkürzung STH haben Sie bestimmt schon einmal davon gehört. Es handelt sich dabei um das „Hormon ewiger Jugend“. Leider währt diese Jugend nur bis zum 30. Lebensjahr – dann nimmt die körpereigene Produktion dieses Hormons immer weiter ab.

In Hollywood ist es daher schon gang und gäbe, sich dieses Hormon künstlich spritzen zu lassen. Alternde Schauspieler haben dann plötzlich wieder stärkere Muskeln, weniger Fett, straffere Haut und ein besseres Immunsystem. All dies bewirkt STH. Darüber hinaus kräftigt es die Organe, stärkt die Knochen und senkt die Arterienverkalkung. Auch die Laune steigt deutlich. Dafür müssten Sie in Hollywood rund 1.000 E pro Woche zahlen. Übrigens dauerhaft! Denn wenn Sie solche Spritzen wieder absetzen, dann kommt auch das Fett wieder, die Muskeln weichen und die Haut zerknittert … Darüber hinaus sind die Langzeitfolgen einer solchen Behandlung noch völlig unbekannt. Gehen Sie dieses Risiko nicht ein!

Ich weiß aber, wie es nicht nur preiswerter, sondern auch einfacher und gesünder geht. Sie brauchen sich mit Ihrer Ernährung nur an den Hühnern zu orientieren, die einen sehr guten STH-Spiegel haben: Essen Sie eiweißreiche Lebensmittel – 2- bis 3-mal pro Woche zum Beispiel Kartoffeln mit Quark, mit Ei oder mit Hüttenkäse. STH stellt Ihr Körper nämlich nur dann ausreichend her, wenn Ihr Eiweißspiegel hoch ist. Dann nämlich hat er genügend der Aminosäuren Arginin und Lysin zur Verfügung, die die STH-Produktion anregen.

 

Bananen locken Melatonin

 

Auch wenn Sie schlafen, ruht Ihre Hormonproduktion nicht. Nachts produziert Ihr Körper Melatonin. Es ist nicht nur verantwortlich dafür, dass Sie gut schlafen, sondern schützt auch Ihre Körperzellen vor dem Altern. Leider aber lässt auch diese Produktion im Laufe der Jahre nach. Mit 45 haben Sie nur noch die Hälfte Melatonin im Blut – verglichen mit einem 20-Jährigen.

Wissenschaftler haben die These aufgestellt, dass Melatonin auch eine verjüngende Wirkung hat. Nager scheinen auf Melatonin zu reagieren – mit Melatonin haben sie ein um 20 % verlängertes Leben. Millionen Amerikaner haben diesen Ansatz schon aufgegriffen und schlucken jeden Tag Melatonin – ungeachtet der Tatsache, dass wir über die Langzeitwirkungen einer solchen Melatoningabe noch nichts wissen. Sie können Ihren Melatoninspiegel aber auch ganz gefahrlos hochhalten: mit 3 Bananen pro Tag. Dann nehmen Sie genügend Tryptophan zu sich. Hieraus bildet Ihr Körper erst Serotonin und dann Melatonin: zur richtigen Tages- bzw. Nachtzeit und genau in der Menge, in der er es braucht.

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Dr. Spitzbart beim ZDF-Mittagsmagazin
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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