Sport ist Mord? Nein – aber zugegeben, Sport birgt ein erhöhtes Risiko für Verletzungen. Kein Grund, auf Sport zu verzichten, denn die gesundheitlichen Vorteile durch Sport sind ungleich größer. Weil viele Risiken kalkulierbar sind, werden sie vermeidbar.
Jede Sportverletzung tritt dadurch auf, dass die Belastbarkeit des Sportlers und die Belastung durch den Sport nicht zusammenpassen. Wie belastbar und damit auch verletzungsresistent Sie sind, hängt von endogenen (= inneren) und exogenen (= äußeren) Faktoren ab:
Individuelle Belastungsverarbeitung: Wie reagiert Ihr Körper auf die sportliche Belastung? Je angestrengter Sie den Sport empfinden, desto höher ist Ihr Verletzungsrisiko.
Trainingsgestaltung: Lassen Sie Ihrem Körper Zeit, sich langsam an die Belastung anzupassen. Wärmen Sie sich vor jedem Training gründlich auf.
Glück im Unglück mit PECH
Die genaue Diagnose einer Sportverletzung kann nur der Arzt stellen. Je früher Sie allerdings die richtigen Erstversorgungsmaßnahmen treffen und die Behandlung einleiten, desto besser verläuft der weitere Heilungsprozess. Mit dieser Faustformel werden Sie in Zukunft gleich wissen, was am Unfallort zu tun ist – denken Sie einfach an die PECH-Regel:
Auf jeden Fall sollten Sie nach der Erstversorgung einen Arzt aufsuchen!
Beim Sport können Sie sich auf 4 Arten verletzen:
Von einer Distorsion spricht man, wenn Gewebe über seine funktionelle Dehnfähigkeit hinaus belastet wird. Es können die Muskulatur oder Bänder und Sehnen betroffen sein. Im Sport ist besonders der Bandapparat des Sprunggelenks gefährdet. Das Umknicken ist eine typische Sportverletzung. Die Folge eines solchen Ereignisses ist eine Bänderüberdehnung bis hin zum Bänderriss, wobei die Kapsel um das Gelenk oft mit geschädigt wird. Bandverletzungen im Kniegelenk sind meist schwerwiegender. Das Knie ist ein hochkompliziertes Gelenk, das enorme Belastungen aushalten muss. Fast immer handelt es sich bei Knieverletzungen um Mehrfachverletzungen – es sind meistens mehrere Bänder und Sehnen betroffen.
Muskelzerrungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen überhaupt.
Man unterscheidet drei Schweregrade:
Eine Prellung oder Quetschung entsteht durch eine äußere Gewalteinwirkung, also einen Schlag, Tritt, Sturz o. Ä. Durch die Gewebequetschung werden kleine Blutgefäße verletzt – ein Bluterguss (= Hämatom) bildet sich. Von der Größe des Hämatoms hängen die Schmerzintensität und die Bewegungseinschränkung ab.
Eine Verrenkung betrifft immer ein Gelenk und bedeutet, dass die zusammengehörenden Gelenkteile gewaltsam getrennt werden. Dabei sind häufig Kapsel und Bandapparat mit betroffen, da sie das Gelenk zusammenhalten.
Knochenbrüche sind äußerst langwierige Verletzungen, da bis zur völligen Ausheilung des Knochens keine Belastung erfolgen darf. Meist sind schwere Gewalteinwirkungen (z. B. Sturz, Tritt o. Ä.) die Ursache für einen Bruch, aber auch Ermüdungsbrüche treten nach intensiven Dauerbelastungen auf.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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