Wenn Sie in der freien Natur unterwegs sind, werden Sie schnell den ersten Vorteil des Wanderns erleben: die Stille. Am Anfang wird Sie das vielleicht noch irritieren. Aber mit der Zeit werden Sie es genießen, dem Lärm Ihrer Umwelt zu entfliehen.
Wenn Sie wandern werden Sie merken, wie es auch in Ihnen selbst ruhiger wird. Sie sagen sich los von belastenden Gedanken, bekommen den Kopf frei für neue Eindrücke und es ist Platz für die Lösung Ihrer Probleme. Wandern ist kein gemächliches Schlendern durch die Natur. Es soll Sie durchaus etwas anstrengen, damit Ihr ganzer Körper auf Trab kommt. Gerade der Wechsel zwischen dem Auf und Ab bei einer Wanderung durchs Gelände hält besonders viele Gesundheitsvorteile für Ihren Körper bereit:
Einige kleine Vorbereitungen gehören zu einer Wandertour dazu. Besonders wichtig, wenn Sie zum ersten Mal wandern: die richtigen Schuhe. Kurze Strecken – vielleicht den Sonntagsspaziergang zur Einstimmung auf eine richtige Tour – können Sie noch in Turnschuhen zurücklegen. Aber wenn Sie das erste Mal eine Halbtages- oder Tagestour absolvieren, brauchen Sie stabiles Schuhwerk mit einer rutschfesten Sohle.
Damit Sie sich beim Wandern wohl fühlen, brauchen Sie einen passenden Schuh. Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, werden Wanderschuhe in vier Kategorien eingeteilt.
Gehen Sie in ein Geschäft, in dem Sie kompetent beraten werden. Es sollte auch über einen kleinen „Wanderparcours“ verfügen. Dieser besteht meist aus einem Mini-Gefälle, Holz, auf dem Sie die Griffigkeit und Standfestigkeit überprüfen können, und ein paar Metern steinernem Weg – hier können Sie testen, ob die ausgewählten Schuhe Ihnen auch richtig passen.
Wanderschuhe sollten Sie immer nachmittags anprobieren, wenn Ihre Füße angeschwollen sind. Ziehen Sie für die Anprobe Wandersocken an. Die Schuhe sollten an der Ferse fest sitzen, Ihre Zehen sollten sich dagegen bewegen können. Probieren Sie auf dem Testparcours, ob Sie mit den Zehen beim Abwärtsgehen anstoßen – das darf nicht sein.
Wichtig ist auch die Frage nach dem Material. In der Tabelle auf Seite 4 unten habe ich für Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile des Materials aufgelistet.
Haben Sie Ihre Schuhe gefunden, gehen Sie ein paar Geschäfte weiter in die Apotheke. Kaufen Sie sich Zinksalbe und Hirschtalg. Mit beidem cremen Sie sich schon einige Wochen vor der eigentlichen Wanderung Ihre Füße ein. So werden sie unempfindlicher gegen Blasen und Reizungen. Zudem sollten Sie die neuen Schuhe erst einmal auf kurzen Spaziergängen einlaufen.
Neben Schuhen brauchen Sie die richtige Kleidung: Wasserdichte Jacken sind ein Muss, falls Sie unterwegs in einen Regenschauer kommen. Zudem sollten Sie sich im Zwiebelsystem anziehen, also mehrere Schichten Kleidung übereinander: T-Shirt, Bluse, Pullover, Jacke zum Beispiel. So sind Sie vor Hitze, aber auch vor Kälteeinbrüchen geschützt.
Die Zecke ist der Feind jedes Wanderers: Mittlerweile kann sie fast das ganze Jahr über auftreten – nach dem letzten milden Winter gab es schon im Januar die ersten Zeckenbisse. Sobald die Temperaturen über 10 °C liegen, werden Zecken aktiv. Sie sitzen im Laub, auf Gräsern, in Büschen. Wenn sie einen Menschen riechen oder aufgrund seiner Körpertemperatur wahrnehmen, krabbeln sie auf den Pflanzenästen nach vorne und warten darauf, dass sie abgestreift und so von ihrem Wirt mitgenommen werden.
Auf Ihrem Körper wandern Zecken dann an eine warme, weiche und meist auch feuchte Stelle – sie bevorzugen zum Beispiel Kniekehlen oder Achselhöhlen. Der Stich selbst ist im Allgemeinen kein Problem. Die Tiere können aber zwei Krankheiten übertragen:
Insektenspray bietet keinen guten Schutz vor Zecken. Sie sollten daher Ihre Haut mit langer Kleidung bedecken. Wenn Sie durch hohes Gras wandern, stecken Sie zusätzlich Ihre Hosenbeine in die Socken. Tragen Sie darüber hinaus einen Hut mit Schleppe im Nacken.
Mein persönlicher Tipp: Verteilen Sie reines Teebaumöl rund um Ihre Knöchel – das hält alle Zecken ab. Aber es darf keine Sonne an die Hautstellen kommen: Stecken Sie daher Ihre Hosenbeine nach dem Einreiben unbedingt in die Socken.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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