Fitness im Alltag – Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag

Sind Sie ein typischer Vertreter der heutigen Zeit? Dies merken Sie an folgenden Tatsachen: Ob bei der Arbeit oder in der Freizeit, die meiste Zeit verbringen Sie fast regungslos vorm Bildschirm. Computer- und Fernseher wechseln einander ab. Die Strecken zwischen dem PC im Büro und der Flimmerkiste im Wohnzimmer überbrücken Sie vorwiegend sitzend im Auto.

Wie oft haben Sie selbst sich schon vorgenommen: Ich sollte wirklich mehr Sport betreiben, ich werde jetzt anfangen zu joggen, wöchentlich zweimal ins Fitness-Center gehen – was auch immer. Aber dann regnet es eine ganze Woche, im Fitness-Center sind nur durchtrainierte Leute und außerdem haben Sie sowieso keine Zeit. Nach ein oder zwei halbherzigen Versuchen ist alles wieder beim Alten. Ein Entkommen aus der körperlichen Starre ist wieder einmal missglückt. In Ihrem Alltag scheint Bewegung einfach keinen Platz zu finden.

„Bewegung“ ist jedoch nicht nur ein Kräfte raubendes Zirkeltraining im Club oder ein Marathon-Lauf. Körperliche Betätigung fängt schon viel früher an. So verbrauchen Sie trotz Ihrer gemütlichen Lebensweise allein durch das aufrechte Sitzen, das Tippen auf der Tastatur und das Gehen kleinster Strecken schon 600 Kilokalorien mehr pro Woche als ein Bettlägriger.Wenn Sie nun die kleinen Bewegungen, die Sie sowieso schon machen, öfter durchführen, klettert der Kalorienverbrauch rapide in die Höhe.

Nutzen Sie den Weg zur Arbeit

Sehr viel Potenzial steckt im Weg zur Arbeit. Ist die Strecke nicht allzu lang, verzichten Sie aufs Auto: Gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Rad. Ist das nicht möglich, steigen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel um. Allein das Umsteigen und die Gehstrecken von und zu U-Bahn, Bus und Bahn regen Ihren Kreislauf an und wecken die verschlafene Muskulatur auf. Dieser Effekt wird noch gesteigert, wenn Sie eine Station früher aussteigen und den Rest zügig zu Fuß gehen. Dieses Ausdauertraining kann eine Alternative zu einem Walkingprogramm darstellen und Sie verringern Ihr Risiko, eine Herz-Kreislaufoder auch bestimmte Krebs-Erkrankungen zu bekommen.

An Ihrem Arbeitsplatz angekommen, verzichten Sie auf den Aufzug. Erklimmen Sie zügig die Treppe, das bringt das Herz in Schwung, die Gefäße werden richtig durchgeputzt. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht zu schnell hinauflaufen. Und schon haben Sie Ihre tägliche Step-Gymnastik absolviert.

Verwandeln Sie das Büro in ein Fitness-Studio

Nun ist es acht Uhr früh, der Arbeitstag hat noch nicht begonnen – und Sie haben bereits eine ganze Trainingseinheit hinter sich. Fühlen Sie sich frischer als sonst? Kein Wunder, Sie haben Ihrem Kreislauf deutlich gezeigt, dass nun Aktivität angesagt ist. Dieser Zustand sollte über den Tag hinweg erhalten bleiben. Stehen Sie immer wieder auf, gehen Sie zum Drucker oder zum Kopierer. Stehen Sie langsam auf, das bringt die Oberschenkelmuskulatur in Schwung. Warten Sie nicht, bis Sie alles ausgedruckt haben, bis Sie alles zusammen haben, was Sie kopieren wollen, gehen Sie einfach immer wieder zum Gerät.

Müssen Sie auf Ihren Ausdruck warten, wippen Sie ein bisschen auf den Zehenspitzen, machen Sie zwei Kniebeugen. Wenn Sie sich etwas zu trinken holen, stemmen Sie die Mineralwasserflasche ein paar Mal hoch, gehen Sie dabei etwas in die Knie. Über den Tag summieren sich diese kleinen Bewegungen, es kann ein ganzes „Zirkeltraining“ zusammenkommen.

Dehnen Sie Ihre Muskeln

Wer trainiert,muss seine Muskeln dehnen, so bleiben sie geschmeidig und verspannen sich nicht so leicht. Und neben den vielen sportlichen Möglichkeiten, die ein Büro bietet, sind die Räumlichkeiten für Dehnübungen wie geschaffen.

Rückenmuskulatur
Ihr Stuhl hat eine Lehne, über die Sie sich nach hinten durchstrecken können – seien Sie aber bitte vorsichtig bei Stühlen mit Rollen. Die Lungen füllen sich mit Luft.Bewegen Sie die Schultern, ziehen Sie die Arme nach oben, so dehnen Sie gleich mehrere Muskelpartien. Hat Ihr Stuhl Armlehnen, können Sie sich auch seitlich durchstrecken.

Vordere Oberschenkelmuskulatur
Wieder bieten Drucker und Kopierer ungeahnte Möglichkeiten. Während das Gerät arbeitet, verwenden Sie es als Gleichgewichtsstütze, um Ihre Beinmuskulatur zu dehnen. Stützen Sie sich mit einer Hand leicht ab und heben Sie die Ferse des anderen Beins zum Gesäß, der vordere Oberschenkelmuskel wird gedehnt. Halten Sie diese Stellung etwa 10 Sekunden lang. Wechseln Sie das Bein. Achtung: nicht ins Holzkreuz gehen! Nach Möglichkeit die Knie zusammenbringen.

Wadenmuskulatur
Danach dehnen Sie die Wadenmuskulatur. Stützen Sie sich dafür mit beiden Händen an der Wand ab, strecken Sie ein Bein nach hinten und drücken Sie die Ferse auf den Boden, bis Sie im Wadenmuskel ein leichtes Ziehen verspüren, danach Beinwechsel. Vorsicht: hochhackige Schuhe vorher ausziehen, Umknickgefahr!

Hintere Oberschenkelmuskulatur
Ihre hintere Oberschenkelmuskulatur können Sie dehnen, indem Sie das vordere Bein auf die Ferse stellen und das hintere beugen. Neigen Sie Ihren Oberkörper gestreckt nach vorne, bis Sie ein Ziehen in der Oberschenkelrückseite verspüren. Achten Sie beim Aufrichten darauf, dass Sie sich nicht den Kopf an neugierigen Kollegen anstoßen.

Bewegung ist auch in Ihrem Alltag durchaus noch drin. Wenn Sie jetzt auch noch das Wochenende verwenden, um einen ausgedehnten Spaziergang zu unternehmen, ist der Aufschwung Ihrer körperlichen Fitness nicht mehr aufzuhalten.


Natürlich können Sie alle diese Tipps auch zu Hause einbauen – nutzen Sie die Telefongespräche mit Freunden, um die Muskeln zu dehnen. Und auch im Haushalt können Sie die Wasserflaschen, die Sie aus dem Keller heraufholen, als Hanteln benutzen.

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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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