Barbara Becker macht es, Sharon Stone und auch Madonna: Sie alle sind große Fans von Pilates. Inzwischen wird dieses Trainingsprogramm mit Elementen aus Yoga und anderen Fitness-Sportarten verknüpft und soll rundum fit machen. Leider häufen sich Beschwerden bei den Teilnehmern wie Nackenprobleme nach dem Training. Woran liegt das? Ich erkläre Ihnen, wann Pilates Ihnen schaden kann und wie Sie diesen Sport richtig ausüben.
Dehn- und Kraftübungen sind die Elemente von Pilates, der Trainingsart, die in den 1930er-Jahren von Joseph Pilates entwickelt wurde. Sein Ziel war es, Übungen zu kreieren, die die Muskeln stärken und dabei auch die Körperhaltung verbessern. Allerdings sollte es sich nicht um eine ruckartige Bewegungssportart handeln. Das Besondere bei den Pilates-Übungen liegt darin, dass Sie sich die Bewegungen erst vorstellen und dann ruhig und fließend ausführen. Es kommt zu einem fließenden, weichen Bewegungsübergang, bei dem alle Muskeln angesprochen werden.
Die Übungen, die entweder auf der Matte oder an fünf Geräten durchgeführt werden, sollen alle die Körpermitte ansprechen. Dieser Bereich wird im Pilates „Powerhouse“, zu Deutsch sinngemäß „Kraftzentrum“, genannt. Hier im Bauchraum befinden sich die Muskeln, die normalerweise vernachlässigt werden. Daraus resultieren die Probleme, unter denen heute viele Menschen leiden: Verspannungen, Haltungsschäden, Schmerzen. Wenn Sie die Pilates-Übungen richtig durchführen, erreichen Sie, dass Sie diesen Zivilisationsproblemen entkommen:
Diese positiven Erfolge von Pilates führen dazu, dass der Sport mittlerweile auch in vielen Reha-Programmen eingesetzt wird. Den normalen Sportleralltag hat er schon erobert. Kein Fitness-Studio, kein Sportverein und keine Volkshochschule ohne Pilateskurse. Aber gerade hier liegt auch die Gefahr. Pilates wird mit „sanft“ und daher auch mit „harmlos“ assoziiert. Deshalb fangen viele Menschen „einfach mal so“ damit an – ohne vorher auf ihre individuellen gesundheitlichen Besonderheiten zu achten.
Leiden Sie zum Beispiel unter einem Bandscheibenvorfall, können Sie den mit Pilates natürlich nicht heilen. Wenn Sie starke Schmerzen haben, sollten Sie diese erst durch Krankengymnastik lindern und Ihren Körper kräftigen, bevor Sie mit Pilates beginnen.
Pilates wird – allein durch die VHS- und Fitness-Studio-Kurse – heute gerne als harmlose Gymnastik belächelt. Dementsprechend gehen die Teilnehmer an diese Sportart heran. Das aber ist gefährlich, denn die Übungen sind sehr anspruchsvoll. Welche Sie ausführen dürfen, hängt von Ihrem Fitness-Stand ab. Dieser wird leider meist nicht berücksichtigt – das kann auch gar nicht funktionieren, weil viele Kurse einfach zu voll sind. Dann kann der Trainer auch nicht auf eine saubere Ausführung achten. Genau das führt aber auf Dauer zu Nackenproblemen, sogar zu Schäden an Wirbelgelenken und Bandscheibe.
Wollen Sie mit Pilates Ihrem Körper wirklich etwas Gutes tun, sollten Sie Folgendes beachten:
Meiner Meinung nach ist Pilates sehr gut geeignet, um den Körper wieder in Balance zu bringen. Sie sollten aber auf eine fachkundige Anleitung achten, um Ihre Gesundheit zu stärken statt zu gefährden.
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Wer kennt sie nicht – die Jammerer auf hohem Niveau? Es ist ein psychologisches Phänomen: Am heftigsten jammern immer die Menschen, denen es (zu) gut geht. Wem es wirklich schlecht geht, der jammert nicht. Beklagt wird sich nur dann, wenn es etwas zu verlieren gibt. [mehr]
Erfahren Sie mehr über Dr. med. Michael Spitzbart und seine Gesundheits-Praxis.
Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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