Wenn ich Läufer frage, was sie an einem Marathon reizt, bekomme ich Antworten, die sich immer ähneln: Es ist zum Beispiel das Gefühl, dass sie im Ziel verspüren – das Gefühl absoluter Stärke, die Gewissheit, über sich hinausgewachsen zu sein. Auch für den Alltag gibt ihnen so ein Erfolgserlebnis einen „Kick“: Wer einen Marathon erfolgreich gelaufen ist, dem scheinen die Probleme des Alltags viel geringer – er hat ja schon etwas viel Schwierigeres geschafft und sich selbst absoluten Leistungswillen und Durchhaltevermögen bewiesen.
Und das Gefühl beim Zieleinlauf ist einfach gigantisch. In der Läuferszene geht sogar das Gerücht, dass der Ausstoß von Adrenalin und Glückshormonen besser sein soll als alles, was man bisher erlebt hat.
Dazu kommt die Stimmung, die die Zuschauer am Rand der Strecke verbreiten. Von den Jubel- und Anfeuerungsrufen werden Sie geradezu über die Strecke getragen. Sie fühlen sich wie ein Held und gewinnen unwahrscheinlich an Selbstbewusstsein.
42 Kilometer, dass ist schon eine stolze Distanz: immerhin ungefähr die Strecke zwischen Heilbronn und Stuttgart oder zwischen Köln und Bonn.
Daher mein Rat: Fangen Sie langsam mit einem Halbmarathon an. Die Distanz von 21 Kilometern ist überschaubar, und jeder trainierte Läufer kann sie absolvieren. Diese Läufe haben mehrere Vorteile:
Ganz gleich ob Marathon oder Halbmarathon, ein langer Lauf will gut vorbereitet sein. Sie werden zwar erkennen, dass es den „typischen“ Läufer gar nicht gibt. Keineswegs laufen dort nur asketische Typen mit Waschbrettbauch an Ihnen vorbei.
Vielmehr werden Sie auf ganz normale Menschen treffen, manche sogar etwas übergewichtig, manche sind schon älter als 60. Beim diesjährigen Ruhrmarathon sind immerhin 8 Starter zwischen 70 und 75 Jahren ins Ziel gekommen. Trotzdem sollten Sie mindestens ein halbes Jahr laufen, bevor Sie sich an einen Halbmarathon wagen.
Bevor Sie in das Training für einen langen Lauf einsteigen, sollten Sie sich gründlich von einem Arzt untersuchen lassen, wenn Sie
Suchen Sie sich dazu einen Arzt aus, der selbst läuft. Er kann Ihnen sagen, worauf es beim Training ankommt und worauf Sie bei Ihrem derzeitigen Gesundheitszustand besonders achten müssen.
Sie sollten sich aber nicht nur gesundheitlich untersuchen lassen. Wichtig ist auch ein Belastungstest, bei dem Ihr Maximalpuls festgestellt wird. Zudem ermittelt Ihr Arzt auch, in welchen Pulsgrenzen Sie in Zukunft Ihr Training durchführen sollten. Wenn Sie sich nach diesen Pulsgrenzen richten, trainieren Sie wirklich optimal.
Manche Marathon- und Halbmarathonveranstalter verlangen übrigens von jedem Starter ein sportärztliches Attest. Erkundigen Sie sich also bei der Anmeldung danach, ob Sie einen Untersuchungsnachweis vorlegen müssen.
Als Vorbereitung für Ihren Lauf sollten Sie sich einen Trainingsplan erstellen, der sowohl für den Halbmarathon als auch für die 42 Kilometer den gleichen Grundsätzen folgt.
Bevor Sie auf die Marathon- oder Halbmarathondistanz gehen, sollten Sie sich ungefähr darüber klar sein, welche Zeit Sie erreichen wollen und vor allem können. Dazu sind die Testwettkämpfe im Vorfeld sehr wichtig, denn aus diesen Zeiten können Sie Ihre wahrscheinliche Endzeit errechnen.
Nehmen Sie an einem Halbmarathon teil, laufen Sie vorher 10 Kilometer unter Wettkampfbedingungen. Wenn Sie diese Zeit mit 2,21 multiplizieren, haben Sie Ihre voraussichtliche Endzeit. Laufen Sie also die 10 Kilometer in 55 Minuten, wird Ihre Endzeit für den Halbmarathon bei circa 2:02 Stunden liegen.
Wenn Sie einen Marathon laufen, mulitplizieren Sie die Zeit aus dem Halbmarathon-Test mit 2,11. Haben Sie also den Halbmarathon in 1:50 Stunden geschafft, liegt Ihre wahrscheinliche Marathon-Endzeit bei 3:53 Stunden.
Sind Sie schon im Training und laufen mindestens ein Jahr 3 bis 4 Mal pro Woche, können Sie gut einen Herbstmarathon im kommenden September oder Oktober mitlaufen. Dann sollten Sie sich aber auch schon langsam anmelden, denn meiner Erfahrung nach sind die meisten Läufe spätestens 2 Monate vorher ausgebucht. Fangen Sie dagegen gerade erst mit der Vorbereitung an, sollten Sie sich noch mindestens bis zum nächsten Frühjahr Zeit lassen.
Für die Teilnahme an einem Halbmarathon oder an einem Marathon benötigen Sie außerdem einen so genannten „Real Time Champion Chip“. Dies ist ein kleiner Kunststoff-Chip, der am Schuh befestigt wird. Mit ihm wird Ihre exakte Zeit gemessen. Sie können sich diesen Chip bei jeder Veranstaltung leihen; möchten Sie aber öfter laufen, empfiehlt es sich, den Chip zu kaufen. Sie erhalten ihn zum Preis von 28 Euro bei der Firma Mika Timing GmbH Kürtner Str. 11b 51465 Bergisch Gladbach.
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In den letzten Monaten häufen sich wissenschaftliche Berichte darüber, wie sehr die Ernährung chronische Krankheiten von Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis, Rheuma bis hin zur Demenz, Krebs und Herzinfarkt beeinflusst. Eines kristallisiert sich dabei ganz eindeutig heraus: Das falsche Essen entfacht gefährliche Entzündungsreaktionen im Körper. Diese sind für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich.
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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