Der Geruch nach Chlor, Blümchen-Badehaube und zwischendrin mal ein gestählter Muskelprotz, der spritzend und prustend seine Bahnen zieht – haben Sie auch solche Vorurteile im Kopf, wenn Sie das Wort „Schwimmen“ hören? Weg damit! Raffen Sie sich auf und trainieren Sie Ihre Ausdauer:
Prinzipiell gibt es vier verschiedene Schwimmstile:
Bei Kraulen, Rückenschwimmen und Schmetterling werden mehr als 75% der Vorwärtsbewegung durch die Arbeit der Arme bewerkstelligt. Nur beim Brustschwimmen ist der Arbeitsaufwand zwischen Armen und Beinen gleichmäßiger aufgeteilt. Besonders Kraulen und Rückenschwimmen sind ideale Sportarten zur Kräftigung von Arm-, Schulter- und Rückenmuskulatur, während Brustschwimmen unter Umständen Kreuz- und Knieschmerzen verursachen kann.
Zur Vermeidung von Einseitigkeit und zur Förderung der Koordinationsfähigkeit sollten Sie verschiedene Techniken variieren. Machen Sie viel Rückenschwimmen, beim Brustschwimmen sollten Sie den Kopf nur zum Atmen kurz aus dem Wasser heben. Wie bei allen Sportarten gilt auch hier: langsam anfangen und zuerst die Technik lernen. Ein Schwimmkurs kann Ihnen dabei gute Dienste leisten, und den gibt es auch für Späteinsteiger. Schwimmkurse für Erwachsene bieten sowohl die Schwimm-Meister als auch örtliche Vereine an. Auch die DLRG hat solche Kurse im Angebot. Sie dauern meistens 10 Wochen und kosten zwischen 10 und 50 €.
Schwimmen ist ein ideales Ausgleichstraining zu vielen anderen Sportarten. Damit Sie eine Trainingswirkung erzielen – das heißt, damit Herz, Kreislauf und Stoffwechsel auch wirklich angekurbelt werden –, müssen Sie jedoch die üblichen Grundsätze einhalten, die für jedes Training gelten: Schwimmen Sie regelmäßig, dreimal pro Woche, und das mindestens eine halbe Stunde lang. Schwimmen Sie zügig und ohne Pausen, aber nicht h
Das Verletzungsrisiko beim Schwimmen ist denkbar gering. Wenn Sie längere Zeit vor allem in freier Natur schwimmen, könnte es zu Unterkühlungen kommen – ebenso wenn Sie die nasse Badehose nach dem Schwimmen nicht wechseln.
Unter einer Wassertemperatur von 15 °C sollten sich nur Geübte ins kalte Nass trauen. Bei sehr langen Schwimmeinheiten in Gewässern, die weniger als 25 °C warm sind, müssen Sie ebenfalls mit Unterkühlungen rechnen. Wenn Sie längere Schwimmstrecken in offenen Gewässern in Angriff nehmen wollen (ab 1 Kilometer), sollte Ihre Kondition stimmen. Denn Muskelkrämpfe und Erschöpfungszustände können in offenen Gewässern lebensgefährlich sein.
Probleme mit Schultern und Knien treten nur bei umfangreichem und intensivem Schwimmtraining oder bereits vorhandenen Vorschäden auf. Augen- und Hautirritationen durch Chlorwasser können Sie durch Schwimmbrillen und sofortiges Abduschen nach dem Aufenthalt im Pool gering halten. Als Kontaktlinsenträger sollten Sie Ihre Linsen vor dem Schwimmen entfernen, da erstens deren Verlust und zweitens schmerzhafte Hornhautentzündungen zu befürchten sind. Dies gilt vor allem bei weichen Kontaktlinsen.
Manche Menschen neigen zu schmerzhaften Gehörgangsentzündungen. In diesem Fall sollten Sie die Gehörgänge nach dem Bad gut trocknen. Sie können sie während des Schwimmens mittels einer Badehaube aus eng anliegendem Gummi, wie sie auch Wettkampfschwimmer tragen, oder spezieller Ohrstöpsel schützen. Diese Ohrstöpsel können Sie sich auch anpassen lassen. In der Apotheke sind auch Tropfen erhältlich, die die Gehörgänge vor Wasser schützen.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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