Sodbrennen ist bei vielen Menschen ein Feiertags-Syndrom. Es tritt häufig dann auf, wenn es reichliche und fettige Mahlzeiten gibt, meist in Verbindung mit Alkohol. Aber auch die harmlose Tasse Kaffee reicht bei manchen Menschen schon aus, um die Magensäure hochsteigen zu lassen.
Sodbrennen entsteht im Magen. Hier wird der Nahrung der Magensaft beigemischt,damit ein verdauungsfähiger Brei entsteht. Dieser Magensaft setzt sich unter anderem aus hochkonzentrierter Salzsäure zusammen. Sie desinfiziert die Nahrung und hilft dabei, den enthaltenen Zucker zu zerkleinern.
Ihrem Magen kann die aggressive Säure nichts anhaben. Er ist von einer Schleimschicht ausgekleidet, die ihn schützt. Zur Speiseröhre hin ist der Magen mit einem Muskelring, dem so genannten Pförtner, abgegrenzt. Dieser Muskelring verhindert, dass der Speisebrei und auch der Magensaft in die Speiseröhre zurückfließen können. Wenn aber dieses Ventil nicht richtig funktioniert, dann gelangt der saure Mageninhalt in die ungeschützte Speiseröhre – es kommt zum Sodbrennen. Wenn Ihnen dies mehrmals pro Woche passiert, leiden Sie unter der so genannten Reflux-Krankheit.
Wenn Sodbrennen nur in seltenen Fällen auftritt, zum Beispiel wenn Sie einmal zu viel gegessen haben, können Sie eigentlich immer auf Medikamente verzichten.
Es gibt eine Reihe von Hausmitteln, die Ihnen dann helfen können. Allerdings müssen Sie ausprobieren, welches in Ihrem Fall tatsächlich anschlägt:
Wenn Sodbrennen häufiger auftritt, greifen viele Menschen zu Medikamenten. Mittlerweile ist die Auswahl an rezeptfreien Mitteln sehr groß. Es handelt sich dabei um so genannte Antazida. Diese neutralisieren die Säure chemisch und helfen so gegen die Beschwerden. Auf andere Art wirken die H2-Blocker. Sie hemmen die Säurebildung direkt im Magen.
Bei regelmäßigem Sodbrennen dagegen müssen die Protonenpumpen-Hemmer (PPI) eingesetzt werden, die die Säurebildung stoppen. Diese Mittel wirken aber nur kurzfristig, sie können nicht heilen. Wenn sie abgesetzt werden, leiden Sie erneut unter Sodbrennen und vermehrter Magensäure.
Generell sollten Sie säurehemmende Mittel nur kurzzeitig einnehmen. Bei regelmäßigem Sodbrennen sollten Sie die Ursachen von einem Arzt untersuchen lassen, um Ihre Speiseröhre zu schützen. Denn wenn die Speiseröhre dauerhaft in Kontakt mit der Magensäure kommt, entzündet sie sich, die Schleimhaut verändert sich, und es kann zu Speiseröhrenkrebs kommen.
Aber nicht nur die Speiseröhre ist betroffen. Auch Heiserkeit, Husten und sogar Asthma können durch den ständig aufsteigenden Magensaft verursacht werden, ebenso wie Durchblutungsstörungen des Herzens. Dann kann es auf Dauer sogar zu einem erhöhten Herzinfarktrisiko kommen. Und auch Ihre Zähne sind bedroht. Denn die Salzsäure schädigt den Zahnschmelz und kann ihn abbauen.
Bei besonders starkem oder chronischem Sodbrennen kann es sein, dass Ihr Arzt Ihnen zu einer Operation rät. Hier gibt es mittlerweile drei verschiedene Methoden, die je nach Schweregrad des Sodbrennens eingesetzt werden.
Welche Methode für Sie angebracht ist, muss Ihr Arzt im Einzelfall entscheiden.
Gerade bei Sodbrennen können Ihnen auch Präparate aus der Homöopathie helfen.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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