Naturvölker kennen praktisch keinen Darmkrebs, keinen erhöhten Cholesterinspiegel, keine Darmträgheit und auch keine Verstopfung. Die Ursache sind die kleinen Gesundheitswächter im Essen, die fast nichts kosten, praktisch nichts wiegen und trotzdem enorm wertvoll sind. Die Ballaststoffe bestehen zum überwiegenden Anteil aus für den Menschen unverdaulichen Faserstoffen, der Cellulose. Termiten können sie verwerten, Menschen nicht. Und trotzdem sind diese Stoffe für den Menschen enorm wertvoll. Cellulose quillt im Darm auf und beschleunigt damit die Darmpassage.
Dem Arzt ist es erlaubt, sich auch einmal in der Öffentlichkeit mit der Kehrseite der Ernährung zu befassen. Schon lange ist bekannt: Je häufiger sich der Darm entleert, je kürzer die zum Teil toxisch belasteten Verdauungsendprodukte auf die Darmwand einwirken, desto seltener erkranken wir an Darmkrebs. Naturvölker machen jeden Tag drei Haufen, haben also dank vieler natürlicher Ballaststoffe in ihrer Nahrung eine rasche Darmpassage. In unseren zivilisierten Breiten dagegen klagen viele Menschen beim Arzt über Verdauungsprobleme: „Herr Doktor, ich kann nur einmal pro Woche.“
Aber nicht nur die Darmpassage wird durch Ballaststoffe beschleunigt. Die Cellulose bindet Gallensäuren, welche dann ausgeschieden werden. Somit entziehen die Cellulosepartikel Gallensäuren aus dem Kreislauf zwischen Darm und Leber, wo sie normalerweise recycelt werden. Und jetzt kommt der Trick: Der Körper muss nun neue Gallensäuren produzieren – und nimmt dazu Cholesterin aus dem Blut. Je mehr Gallensäuren sich an Ballaststoffe binden, desto tiefer sinkt das Cholesterin. Diese „Therapie“ ist viel billiger als die Blutfettsenker aus der Apotheke und besitzt nur erwünschte, positive Nebenwirkungen.
Auch wenn sie die Darmpassage beschleunigen, so sorgen Ballaststoffe doch im Magen zunächst für ein Sättigungsgefühl. Enthalten sind diese viel zu oft unterbewerteten Nahrungsbestandteile in Pflanzen, also in Obst und Gemüse, viel mehr aber noch im vollen Korn. Darum sollte Müsli jeden Tag auf der Speisekarte stehen. Aber bitte selbst gemacht, und für jede Mahlzeit werden die Körner frisch geschrotet. Ebenfalls kann man viele Mahlzeiten wie Obstsalat oder Joghurt mit ein oder zwei Esslöffeln Weizenkleie aufwerten.
Wie wichtig Ballaststoffe sind, verdeutlicht ein Blick auf die Statistik: Je fetter das Essen und langsamer die Darmpassage, desto häufiger entsteht Darmkrebs. Die Zahlen sind in den letzten Jahren exponentiell angestiegen. Den Grund kennen wir: falsche Ernährung und mangelnde Bewegung.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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