Man sagt, beim jugendlichen Liebhaber rutsche das Gehirn – vom Testosteron geschwängert – gern schon einmal in die Hose. Meist bieten sich zu seinem Leidwesen gar nicht so viele Gelegenheiten an, wie er zu befriedigen im Stande wäre. Und so bleibt er in seiner Pein oft mit sich allein, geistiger Sklave seiner körperlichen Begierden. In dieser Sturm-und-Drang-Zeit dominiert der Geschlechtstrieb zweifellos das Gehirn. Erst in der Lebensmitte entfaltet der reifere Mann die Fähigkeit, Gehirn und Geschlecht gleichzeitig zu benutzen.
Doch unter dem Stress des Alltags leiden oft sowohl Libido als auch die Stehkraft – letzteres Problem wird im Fachjargon als erektile Dysfunktion bezeichnet. Wenn die Libido nachlässt, so ist das oft ein Indiz dafür, dass es an anderer Stelle nicht stimmt. Und das kommt gar nicht so selten vor: Jeder dritte Mann zwischen 40 und 50 Jahren leidet an Potenzstörungen.
Ursachen gibt es viele, sowohl körperliche als auch psychische. Solange morgendliche Erektionen stattfinden, das Corpus delicti nur im rechten Augenblick nicht stehen will, findet man die Ursache meist in der Psyche. Erwartungsdruck und Versagensängste bescheren nicht nur weiche Knie!
Wenn auch die morgendlichen Erektionen ausbleiben, ist meist ein körperliches Problem die Ursache. Ohne ausreichende Zufuhr von arteriellem Blut und effektiver Drosselung des Blutabflusses können sich die Schwellkörper im Penis nicht mit Blut füllen.
Also beschränkt entweder eine Arterienverkalkung das Angebot an arteriellem Blut, oder ein schlaffer Beckenboden lässt das Blut ungebremst aus den Schwellkörpern abfließen. Auch eine Kombination beider Faktoren kann auftreten. Ganz wichtig für Sie und Ihre Gesundheit: Die gefäßbedingte erektile Dysfunktion ist ein ernstes Warnsignal – sie geht dem Herzinfarkt meist um ca. vier Jahre voraus!
Drittens: Es muss die Steuerung stimmen. Hierzu gibt es im Wunderwerk unseres Körpers ein Geflecht an empfindlichen Nerven sowie die Geschlechtshormone, welche Libido und Erektion regeln.
So mancher Mann ist völlig erstaunt, wenn er erfährt, dass die immer häufiger werdende Zuckerkrankheit, insbesondere der Diabetes Typ II, der eigentliche Grund für seine erektile Dysfunktion ist. Zu viele Vorsorgeuntersuchungen wurden in der Vergangenheit verschlafen. Die Gefahr: Einen erhöhten Blutzucker spürt man nicht. Still und heimlich führt der Zucker zu irreparablen Schäden der sensiblen Erektions-Nerven. Und wenn diese erst einmal zerstört sind, dann helfen auch Viagra & Co. nichts mehr. Häufigste Ursache für die erektile Dysfunktion ist und bleibt aber Stress.
Psychischer Stress ist der Testosteronkiller Nummer eins. Untrügliche Anzeichen für ein Hormondefizit wie Müdigkeit, Schweißausbrüche, Antriebsschwäche und Überlastung werden beim Arzt noch zugegeben – nur die Erektionsstörung wird gerne verschwiegen. Und wenn in dieser sensiblen Kette von Blutdynamik, Nerven und hormonellen Botenstoffen nur ein Glied schwächelt, kommt das ganze System zum Erliegen.
Was können Sie selbst dafür tun, damit trotz Stress die Lust nicht zu kurz kommt?
Alkohol und Nikotin schwächen die Durchblutung in den entscheidenden Körperpartien. Daher sollten Sie generell auf Zigaretten verzichten und auch das Glas Wein am Abend ungetrunken stehen lassen.
Suchen Sie lieber Ausgleich in der Bewegung. Ein regelmäßiges leichtes körperliches Ausdauertraining fördert nicht nur die Durchblutung der Herzkranzgefäße, sondern auch die des Beckens.
Eine frische, fettarme, vitalstoff- und eiweißreiche Ernährung liefert die wichtigen Grundbausteine für den Hormonaufbau. Nicht umsonst gelten Austern als ein potentes Aphrodisiakum: Frisches Eiweiß mit viel Zink steigert die Testosteronsynthese.
Leicht verkalkten Beckengefäßen können Sie mit dem natürlichen Eiweißbaustein Arginin wieder auf die Sprünge helfen. Arginin zerfällt im Körper in Stickoxyd (NO), das wie Viagra die Gefäße weitet und das Blut in die Schwellkörper befördert. Arginin kommt besonders in Erdnüssen, Sojabohnen, Haselnüssen, Garnelen, Hammelfleisch, Hühnerbrust, Tunfisch, Austern, Weizenkeimen, Haferflocken und in Eiern vor. Ihr Apotheker kann Ihnen auch L-Arginin als Nahrungsergänzung bestellen. Eine Tagesdosis von zwei Gramm ist empfehlenswert.
Eine schwache Muskulatur des Beckenbodens verhindert die für die Erektion wichtige Drosselung des Blutabflusses aus den Schwellkörpern des müden Schreibtischhengstes. Entsprechendes Beckenbodentraining baut die Muskulatur wieder auf. Das geht ganz einfach: Stellen Sie sich vor, Sie sind auf der Toilette und wollen den Harnstrahl unterbrechen! Das sind genau die Muskeln, die den Beckenboden während der Erektion abdichten. Machen Sie diese Übung mehrfach am Tag. Das ist recht unauffällig möglich, auch z. B. während langweiliger geschäftlicher Sitzungen oder beim Warten auf den Bus.
Kein Mensch weiß, was Sie da gerade machen, wenn Sie äußerlich interessiert schauen und innerlich insgeheim Ihren muskulären Unterboden trainieren.
Oder stellen Sie sich in den Türrahmen, und drücken Sie mit dem Außenrist Ihres Fußes so gegen den Türstock, dass Sie Ihren Beckenboden spüren. Diese Spannung dann 20 Sekunden halten und mindestens sechsmal am Tag wiederholen. Erste Erfolge dieses Trainings sind nach drei Wochen spürbar, was Dauer und Ausdehnung der Erektion anbetrifft.
Last but not least macht die Übung den Amateur zum perfekten Liebhaber. Frauen lieben verständnisvolle Männer, die dank ihrer Reife, Lebenserfahrung und einem nun leicht gesunkenen Testosteronspiegel tiefere Gefühle zulassen – freilich ohne den Sex dabei zu vergessen! Auch Männer sehnen sich dann nach Wärme, Zärtlichkeit und Nähe – was Frauen eigentlich schon immer wollten. Von jüngeren Partnern bekommen Frauen das selten. Junge Männer praktizieren Sex, wo Frauen eigentlich Liebe suchen. Wenn dann aber zwei Herzen im Gleichklang schlagen, findet eine seltsame Transformation statt: Erst wenn sich die Lust mit der Liebe paart, entsteht ein Glücksgefühl ungeahnter Dimension! Und dann macht das Üben erst richtig Spaß.
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Röntgenuntersuchungen und Mammografie als Basisuntersuchung – davor habe ich meine Patienten schon lange gewarnt. Nun erhärten aktuelle Studien meinen Standpunkt. Vernichtendes Urteil aus Dänemark: In Gebieten ohne ein flächendeckendes Mammografie-Screening ist die Brustkrebs-Sterblichkeit geringer als in den Regionen, in denen diese Untersuchung angeboten wird. Das regelmäßige Röntgen steht im Verdacht, durch die Strahlen den Brustkrebs überhaupt erst auszulösen.
[mehr]Erfahren Sie mehr über Dr. med. Michael Spitzbart und seine Gesundheits-Praxis.
Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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