Schulterschmerzen – Übungen helfen diese vorzubeugen!
Schulterschmerzen werden schnell als Bagatelle abgetan. „Da hab ich wohl falsch gelegen“ oder „Ja, ja, das Alter“ sind beliebte Erklärungen, wenn es im Schultergelenk zwickt und zwackt. Das kann gefährlich sein. Denn nehmen Sie die Beschwerden im wahrsten Sinne des Wortes auf die leichte Schulter, kann das Gelenk unbeweglich werden. Ich zeige Ihnen, welche häufigen Schulterbeschwerden auftreten können – und wie Sie die Schulterschmerzen mit kleinen Übungen vorbeugen.
Es knirscht und knackt – bei vielen Menschen läuft es nicht wirklich rund im Schultergelenk. Kein Wunder, hat doch das von außen so harte Gelenk einen ganz weichen Kern. Denn die hohe Beweglichkeit, die Ihre Schultern aufbringen können, wird durch eine bestimmte Gelenkkonstruktion ermöglicht. Der Gelenkkopf sitzt nicht in einer Pfanne, wie zum Beispiel das Hüftgelenk. Vielmehr wird es durch Muskeln, Sehnen und Bänder gehalten. Diese so genannte Rotatorenmanschette ist aber meist nicht ausreichend trainiert – und so kommt es oft schon bei 40-Jährigen zu Beschwerden.
Was also ist zu tun gegen Schulterschmerzen? - Übungen zur Muskelstärkung d. h. Muskeltraining und Bewegung sind hier die richtigen Antworten. Doch Vorsicht mit dem Sport und bitte nicht übertreiben! Denn kaum zu glauben, aber die Schulter steht an dritter Stelle, wenn es um Sport- und Alltagsverletzungen geht – nur Knie und Sprunggelenke sind anfälliger. Das Tückische bei Schulterverletzungen: Es entstehen erst einmal minimale Risse im Schultergelenk. Diese bemerken Sie nicht.
Wird die Schulter aber jetzt nicht geschont und behandelt, kommen im Laufe der Zeit immer mehr kleine Verletzungen zusammen. Schließlich ist Ihre Schulter von chronischen Entzündungen, Instabilität, eingeschränkter Beweglichkeit und Schmerzen betroffen. Das ist der Leidensweg von immerhin einem Viertel aller Menschen über 40 Jahre. Und die meisten warten dann immer noch ein Jahr, bis sie sich untersuchen lassen. Jetzt hilft meist nur noch eine Operation der Schulter.
Sie sollten daher auf jeden Fall zum Arzt gehen, wenn:
Es gibt viele Arten der Schulterverletzung. Die folgenden drei sind charakteristische Sport- und Alltagsverletzungen und treten sehr häufig auf:
Engpass-Syndrom. Es entsteht, wenn die Sehnen und Schleimbeutel des Schulteroberkopfes bei Bewegungen unter dem Schulterdach eingeengt werden. Das kann durch einen gestörten Bewegungsablauf der Schulter im Alltag passieren, aber auch durch Knochenvorsprünge im Schultergelenk. Im Laufe der Erkrankung entstehen dann entweder degenerative Veränderungen, oder es kommt zu Entzündungen im Schultergelenk.
Sie bemerken das Engpass-Syndrom durch Schmerzen beim seitlichen Anheben des betroffenen Armes. Bei akuten Beschwerden erhalten Sie Schmerzmittel und Krankengymnastik. Sind aber Schleimbeutelbereiche schon entzündet oder Verknöcherungen entstanden, hilft nur noch eine Operation, meist per minimalinvasiver Gelenkspiegelung.
Es ist relativ einfach, die Schultern zu kräftigen – mit gerade einmal neun kleinen Übungen können Sie Verletzungen im Schulterbereich vorbeugen. Machen Sie die Übungen zwei- bis dreimal pro Woche. Das Einzige, was Sie brauchen, ist ein Theraband (für rund 10 Euro im Sportfachhandel).
5 Minuten aufwärmen. Machen Sie die drei folgenden Übungen insgesamt fünf Minuten lang.
30 Sekunden dehnen. Die folgenden Dehnübungen machen Sie je einmal pro Seite – Sie sollten die Spannung jeweils fünf Sekunden halten.
30-mal Gummi geben. Die folgenden 3 Übungen machen Sie mit dem Theraband. Sie sollten jede Übung zehnmal wiederholen.
Mit diesen Übungen kräftigen Sie Ihre Schultern und schützen sie vor Verschleiß.
Mit diesen Übungen können Sie einen Grundstein für starke Schultern legen. Mehr Übungen mit dem Theraband, die Ihre Schultern stark machen, finden Sie in meinem neuen Trainingsprogramm mit dem Theraband, „Mein Mini-Fitness-Studio“. Sie können es unter 0228/9 55 04 55 zum Preis von 29,80 € bestellen.
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Wer kennt sie nicht – die Jammerer auf hohem Niveau? Es ist ein psychologisches Phänomen: Am heftigsten jammern immer die Menschen, denen es (zu) gut geht. Wem es wirklich schlecht geht, der jammert nicht. Beklagt wird sich nur dann, wenn es etwas zu verlieren gibt. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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