Schnelle Rezepte gegen die Zuckerkrankheit

Typ-2-Diabetes können wir heute nicht mehr als „Altersdiabetes“ bezeichnen. Schon Schulkinder erkranken an diesem Typ der Zuckerkrankheit, der eigentlich nur auf falsche Ernährung und mangelnde Bewegung zurückzuführen ist. Und genauso einfach wie die Auslöser sind auch meine Schutzrezepte gegen diese Zivilisationskrankheit.

Fernsehkonsum runter, Chromaufnahme rauf – so hat Diabetes kaum eine Chance bei Ihnen

  • Chrom kann Ihre Glucosetoleranz verbessern. Gerade Chrom ist für Ihre Zuckerverwertung sehr wichtig. Ohne Chrom kann das Insulin den Zucker nicht in die Zellen transportieren. Leider nehmen viele Menschen nur noch die Hälfte des täglichen Chrombedarfs zu sich – ein Grund dafür ist, dass zu wenig Vollkornprodukte gegessen werden. Wir wissen aus mittlerweile 36 verschiedenen Studien, dass Menschen mit Glukoseintoleranz, die zusätzlich Chrom zu sich nahmen, die Zuckerverwertung verbessern konnten. Dazu reicht die normalerweise empfohlene Tagesdosis von 100 µg Chrom aber nicht aus. Wenn Sie unter einer Glukoseintoleranz leiden, sollten Sie rund 200 µg Chrom pro Tag zu sich nehmen. Als Diabetiker brauchen Sie zwischen 400 und 600 µg, um Ihren Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen. In beiden Fällen können Sie aber Ihren Bedarf nicht mehr über die Nahrung allein decken. Ich empfehle Ihnen daher Chromhefe, die ich selbst entwickelt habe. Diese können Sie in der Einhorn-Apotheke in Nürnberg unter der Telefonnummer 0911/226715 direkt bestellen.
  • Zink brauchen Sie für eine verbesserte Insulinproduktion. Sie können mit einer erhöhten Zinkzufuhr Ihre Insulinproduktion direkt beeinflussen und verbessern. Zudem beeinflusst Zink das Insulin noch auf eine zweite Art. Das Problem bei Diabetes Typ II ist, dass das Insulin nicht mehr richtig wirkt. Auch da hilft Zink, indem es die Wirkung von Insulin direkt an der Zelle verbessert. Liegt bei Ihnen eine gestörte Glukosetoleranz vor, brauchen Sie mehr Zink, da Sie zwei- bis dreimal so viel Zink ausscheiden wie ein gesunder Mensch. Rund 25 mg pro Tag sollten Sie zu sich nehmen. Diesen Bedarf decken Sie zum Beispiel über 150 g Pinienkerne oder 200 g Weizenkeime.
  • Magnesium senkt Ihr Diabetesrisiko. Nur wenn Sie genügend Magnesium im Körper haben, ist auch Ihre Glukoseverwertung garantiert – und zwar nicht nur direkt an der Zelle. Magnesium regt die Zuckerverwertung an vielen Stellen im Stoffwechsel an. Leider geht eine Glukoseintoleranz immer auch Hand in Hand mit einem Magnesiummangel, da sowohl Diabetiker als auch Menschen, die an der Diabetes-Vorstufe leiden, Magnesium vermehrt ausscheiden. Sie sollten daher als Diabetiker rund 400 bis 600 mg Magnesium pro Tag zu sich nehmen. Nur so können Sie trotz vermehrter Magnesiumausscheidung Ihre Depots gut gefüllt halten. Auch diese Menge schaffen Sie allein über Ihre normale Ernährung nicht. Ich empfehle meinen Patienten als Zusatz immer das Magnesium der Firmen Diasporal, Verla oder Sanaponte.
  • Mangan und Vanadium halten Ihren Zuckerspiegel im Lot. Die beiden Vitalstoffe sind vor allem in Vollkornprodukten enthalten. Vanadium ist zwar auch als Schadstoff bekannt, der zu einer Reihe gesundheitlicher Probleme führen kann. Aber auch hier gilt: Die Menge macht’s. Um Ihre tägliche Vanadium-Ration zu bekommen, reicht es, wenn das Brot, das Sie täglich essen, aus Vollkorn ist. Vanadium wirkt sich positiv auf Ihren Blutzucker aus, indem es insulinähnliche Wirkung hat. So hilft es, den Zucker in die Zelle zu schleusen. Mangan erhöht die Empfindlichkeit Ihres Organismus gegenüber dem Insulin. So kann es bei einer Insulinresistenz helfen. Sie brauchen rund 4,5 mg Mangan pro Tag – enthalten sind diese zum Beispiel in 80 g Haferflocken, die ebenfalls lecker im Müsli schmecken.
  • Nehmen Sie ab. 5 Kilo zu viel auf den Hüften verdoppeln Ihr Diabetes-Risiko. Wiegen Sie 10 Kilo zu viel, ist es sogar verdreifacht. Gleichzeitig verbessern Sie durch eine Gewichtsabnahme Ihren Blutzuckerspiegel.
  • Vermeiden Sie tierische Fette. Fleisch und Wurst erhöhen nämlich Ihren Blutzuckerspiegel.
  • Omega-3-Fettsäuren verringern das Risiko, eine Insulinresistenz zu entwickeln. Denn sie halten die Zellwände flexibel und verbessern ihre Aufnahmefähigkeit von Insulin. Fisch sollte daher dreimal in der Woche auf Ihrem Speiseplan stehen, am besten fetter Fisch wie Lachs oder Makrele. Pro Woche sollten Sie 600 g dieses Fisches essen – das schaffen aber die wenigsten Menschen. Daher sollten Sie zusätzlich Ihr normales Öl gegen Leinöl austauschen, das rund 50 % Omega-3-Fettsäuren enthält.
  • Trainieren Sie Ihre Muskeln. So können Sie eine beginnende Insulinresistenz angehen. Gezieltes Muskeltraining baut die schnellen Muskelfasern auf, die Zucker verbrennen und dadurch Ihren Blutzuckerspiegel senken. Diabetiker haben übrigens oft zu wenige von diesen Fasern.
  • Meiden Sie Transfettsäuren. Diese entstehen bei der industriellen Verarbeitung von Lebensmitteln – sie verstecken sich auch hinter dem Namen „gehärtete Fette“. Enthalten sind sie zum Beispiel in Pommes oder anderen Speisen, die frittiert werden. Diese Transfettsäuren steigern Ihr Diabetesrisiko um 40 %, wenn Sie mehr als 3 Gramm täglich zu sich nehmen. Und für diese 3 Gramm müssen Sie nur eine kleine Portion Pommes mit Mayo essen.
  • Nehmen Sie täglich 200 µg Selen zu sich. Selen verbessert die Insulinaufnahme der Zellen, so dass eine Insulinresistenz vermieden wird. 200 µg Selen stecken in 150 g Hering, Tunfisch oder Paranüsse sowie in 100 g Weizenkleie.   
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