Ihr Schutz vor der Wohlstandskrankheit: Nutzen Sie diese 4 Vitalstoff-Ritter im Kampf gegen Diabetes

Vitalstoffe gegen Diabetes

Zu dick, zu wenig Bewegung und falsche Ernährung – diese drei Faktoren verursachen 90 % aller Erkrankungen des Diabetes Typ 2. Allein 80 % der Diabetiker sind übergewichtig. Diabetes bezeichne ich daher schon nicht mehr als Zivilisationserkrankung, sondern als Wohlstandskrankheit. Denn bei vielen Menschen ist die Zuckerkrankheit selbst verschuldet. Das Gute daran: Genauso gut können Sie sich vor Diabetes schützen. Ich zeige Ihnen wie – und welche ­Vitalstoffe Sie dabei unterstützen.

Hand aufs Herz: Welche Rolle spielt in Ihrem Leben der Fernseher? Schauen Sie häufig in die Röhre? Schon 40 Stunden Fernsehkonsum pro Woche erhöht bei den meisten Menschen das Gewicht deutlich – und verdoppelt das Diabetesrisiko.

40 Stunden hören sich viel an, sind aber gar nicht so utopisch. Schnell kommen sie zusammen, wenn Sie zum Beispiel abends pünktlich zur Tagesschau den Fernseher anschalten und erst um Mitternacht, wenn Sie ins Bett gehen, wieder aus. Zählen Sie dann noch die Nachrichten hinzu, die Sie tagsüber gucken, dann haben Sie diese Stundenzahl schnell erreicht.

Übrigens: Die Auswirkungen des Fernsehkonsums auf das Diabetesrisiko sind kein Schauermärchen der Boulevard-Zeitungen. Sie wurden wissenschaftlich erwiesen – in der Nurses Health Study, einer Studie, in der die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten von 68.000 Krankenschwestern und 38.000 Ärzten untersucht wurden.

Diabetes hat schwere Folgen für Ihre Gesundheit

Diabetes ist die Krankheit, bei der die Patientenzahl ständig ansteigt. Als Folge davon gibt unser deutsches Gesundheitssystem jährlich 16 Milliarden Euro aus. Jeder Dritte ab 65 Jahre ist schon erkrankt – mittlerweile aber auch viele Kinder.

Und dennoch ist in der Bevölkerung die Meinung weit verbreitet: „Was schadet die Zuckerkrankheit schon? Ich kann ja spritzen.“ Die negativen Folgen der Krankheit werden meist ausgeblendet. Doch bei Diabetes werden die Blutgefäße angegriffen. Und das bedeutet auf Dauer Nierenversagen, Erblindung, Amputationen, Herzinfarkt und Schlaganfall.

So senken Sie Ihr Diabetesrisiko

Wenn Sie bereits eine leichte Glukoseintoleranz aufweisen, dem Diabetikerdasein aber entgehen wollen, ist der Weg eigentlich klar: Sie müssen sich mehr bewegen, abnehmen und Ihre Ernährung umstellen. So können Sie Ihren Zuckerstoffwechsel verbessern und Ihr Diabetesrisiko um 50 % senken. Darüber hinaus sind die folgenden vier Vitalstoffe besonders wichtig für Sie.


Diese 4 Vitalstoffe helfen Ihnen bei der Zucker­verwertung:

  • Chrom. Weißbrot und helle Brötchen sind unnütze Energielieferanten – sie liefern „leere Energie“, die Kalorien bringt, aber kaum Vitalstoffe. Ihre gesunden Kollegen, die leckeren, körnerbesetzten Vollkornbrötchen dagegen, sind so viel besser. Sie enthalten reichlich Chrom, den Sie zur Zuckerverwertung brauchen. Denn ohne Chrom ist das Insulin nicht in der Lage, den Zucker in die Zellen zu transportieren. Wenn Sie unter einer Glukoseintoleranz leiden und zusätzlich Chrom aufnehmen, dann verbessern Sie deutlich Ihre Zuckerverwertung. Allerdings brauchen Sie bei einer gesteigerten Insulinproduktion neben einer gesunden Ernährung mit vielen Vollkornprodukten immer noch zusätzliches Chrom. Sie sollten 200 µg Chrom pro Tag zuführen, wenn Sie unter einer Glukoseintoleranz leiden, und bis zu 600 µg, wenn Sie bereits Diabetiker sind.
  • Magnesium. Es wirkt nicht nur bei Menschen, die bereits unter Diabetes oder der Vorstufe der Zuckerkrankheit leiden. Vielmehr senkt dieser Vitalstoff das Erkrankungsrisiko bei gesunden Menschen um 30 %. Das liegt daran, dass Magnesium die Zuckerverwertung an vielen Stellen im Stoffwechsel verbessert. Dagegen weisen Menschen, die an Glukoseintoleranz leiden, immer auch einen Magnesiummangel in den Zellen auf.
  • Zink. Ihr Körper braucht diesen Vitalstoff für die Speicherung und Produktion von Insulin. Zudem verbessert er die Wirkung von Insulin an den Zellen und greift somit das Problem Diabetes direkt an der Wurzel an. Denn bei Typ-2-Diabetes wirkt das Insulin nicht mehr richtig an den Zellen. Als Diabetiker haben Sie einen erhöhten Zinkbedarf, denn Sie scheiden das Zwei- bis Dreifache an Zink aus. So kommt es schnell zu einem deutlichen Mangel.
  • Mangan, Molybdän, Vanadium. Die drei Spurenelemente sorgen dafür, dass der Zucker in Ihrem Körper besser verwertet wird. So senken sie die Menge Insulin, die Ihre Bauchspeicheldrüse produzieren muss. Sie können Ihren Bedarf decken, wenn Sie sich vermehrt von Hülsenfrüchten, Vollkornbrot und -reis sowie Nüssen ernähren. Das gilt auch für den Diabetiker – sie brauchen keine Zusatzpräparate.

Sie sehen, es ist nicht so schwer, Typ-2-Diabetes zu verhindern, auch wenn bei Ihnen bereits eine Glukoseintoleranz besteht. Generell empfehle ich Ihnen bei Glukoseintoleranz und Diabetes, 25 mg Zink, 200 µg Chrom (bis zu 600 µg als Diabetiker) und 600 µg Magnesium pro Tag zu sich zu nehmen. So verbessern Sie Ihre Zuckeraufnahme deutlich und vermeiden die Wohlstandskrankheit Diabetes.

Einen speziellen Tipp habe ich noch für Sie, der Sie zusätzlich vor der Zuckerkrankheit schützt: Treiben Sie Sport. Durch ausreichende Bewegung, z. B. ein Ausdauertraining, können Sie eine Glukoseintoleranz verbessern und auch das Fortschreiten einer Diabetes bremsen. 

Tags: Diabetiker, Diabetes,

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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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