Kleine Entzündungen in den Atemwegen haben schwerwiegende Folgen: Atemnot, Husten, keuchender Atem – all das sind Kennzeichen für einen Asthma-Anfall. Ausgelöst wird die Erkrankung durch eine chronische Entzündung, die sich in der Schleimhaut der Bronchien eingenistet hat. Parallel dazu kommt es zu einer Übererregbarkeit der Muskeln in den Bronchien. Diese Muskeln krampfen sich durch bestimmte Reize zusammen, der Querschnitt der Atemwege verengt sich. Die Luft kann nicht mehr ungehindert ein- und ausströmen.
Die Auslöser, die letztendlich zu einem Asthma-Anfall führen, sind unterschiedlich. Infrage kommen:
Der Anfall beginnt meist damit, dass Sie als Betroffener ein Engegefühl in der Brust wahrnehmen und der Meinung sind, nur noch schlecht oder gar nicht Luft zu bekommen. Die Atmung funktioniert nur noch keuchend. Teilweise ist sie mit pfeifenden oder rasselnden Geräuschen verbunden. Zu Beginn eines Anfalls fällt nur das Ausatmen schwer; je länger er andauert, desto schwieriger wird auch das Einatmen. Um die Schwere auf der Brust loszuwerden, fangen viele Betroffene an, hektisch zu atmen. Durch dieses rasche Atmen verengen sich die Atemwege noch weiter, sie bekommen noch weniger Luft. Ein Teufelskreis beginnt. Wird ein solcher Asthma-Anfall nicht behandelt, kann er zwischen einer Viertelstunde und mehreren Stunden andauern. Kommt es dabei zu schlimmer Atemnot, kann es passieren, dass sich sogar Lippen und Fingernägel blau verfärben.
Nach einem erstmals aufgetretenen Asthma-Anfall müssen Sie auf jeden Fall Ihren Arzt aufsuchen. Dieser wird versuchen, die Ursache für den Anfall herauszufinden. Dazu wird er Ihre Lunge einer Funktionsprüfung unterziehen. Hinzu kommen Blutuntersuchungen und Tests, die an dem ausgehusteten Schleim durchgeführt werden.
Aber auch wenn Ihr Asthma schon länger besteht, sollten Sie einmal pro Jahr zum Arzt gehen – oder wenn sich die Anfälle verschlimmern beziehungsweise häufen. Dann wird Ihr Arzt untersuchen, ob Sie vielleicht unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung leiden.
Eine ärztliche Untersuchung sollte auch erfolgen, wenn Sie einen Atemwegsinfekt haben. Asthmatiker sind anfälliger für Lungenentzündungen – andererseits kann ein Atemwegsinfekt wieder zu neuen Asthma-Anfällen führen.
Eine Asthma-Therapie sieht vor, dass Sie sich selbst behandeln. Sie erhalten von Ihrem Arzt die notwendigen Medikamente und – im Optimalfall – auch eine Einführung in die Selbstmedikation, am besten von einer Atemtherapeutin. Dabei gibt es zwei Arten von Medikamenten, die Sie anwenden sollten:
Da bei allen Asthma-Arten, außer beim allergischen Asthma, immer eine Entzündung in den Atemwegen vorliegt, belastet sich Ihr Körper durch das Asthma ständig selbst aufs Neue. Denn durch die Entzündung werden freie Radikale freigesetzt, die wiederum dafür sorgen, dass es zu neuen Entzündungen in den Atemwegen kommt. Ein Teufelskreis beginnt. Diesen müssen Sie durchbrechen, indem Sie sich ausreichend mit Antioxidantien versorgen. Sie sind in der Lage, die freien Radikale einzufangen und unschädlich zu machen. Dadurch können diese Stoffe sogar die Anfallshäufigkeit reduzieren. Wichtige Stoffe, auf die Sie daher nicht verzichten dürfen, sind:
Es gibt Patienten, die nur schwer oder auch gar nicht auf die klassische Asthma-Behandlung mit Kortisonsprays anspringen. Diese leiden unter einer so genannten Steroidresistenz. Normalerweise regen die Kortisonsprays das Immunsystem dazu an, Interleukin-10 zu produzieren. Das ist ein Stoff, der Entzündungsvorgänge im Körper hemmt. Bei Menschen, die eine Steroidresistenz haben, funktioniert die Bildung dieses Stoffes durch Sprüh-Medikamente mit Kortison nicht. Sie müssen stattdessen Kortison als Tabletten nehmen, um ihre Beschwerden wenigstens ein bisschen zu lindern. Die Steroidresistenz kann auch mit Tabletten nicht vollkommen aufgehoben werden. Dabei erfahren sie darüber hinaus häufig die üblichen Kortison-Nebenwirkungen.
Forscher des Londoner King’s College haben nun herausgefunden, dass sie zumindest die Wirksamkeit dieser Tabletten erhöhen können, wenn die Patienten zusätzlich Vitamin D3 einnehmen. Sie stellten fest, dass die Steroidresistenz dann ausgehebelt und der Entzündungshemmer Interleukin-10 vom Körper gebildet wurde. So wurden die Medikamente wirksamer, die Asthma-Anfälle und Kortison-Nebenwirkungen reduziert.
Noch sind die Versuche nicht in klinischen Studien bestätigt worden. Dennoch rate ich Ihnen, auf eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung zu achten, um Ihren Körper bei der Bildung des Interleukin-10 zu unterstützen.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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