Stress ist gut: Dadurch wird der Körper zu Höchstleistungen angespornt. So die weit verbreitete Meinung. Das stimmt in gewisser Weise – aber Stress schädigt auch Ihre Gefäße. Cortisol, das Stresshormon, das Sie messen lassen können, ist nicht die einzige Körperreaktion. In Ihrem Körper entstehen auch so genannte „Advanced Glycation Protein Endproducts“. Auf Deutsch klingt dieser Name nicht viel besser, da heißen sie „nicht enzymatisch glykierte Endprodukte“, abgekürzt AGE. Sie bilden sich immer dann, wenn in Ihrem Körper Blutzucker, der bei Stress erhöht wird, und Eiweiß miteinander reagieren. Die AGEs sind eine sehr klebrige Masse, die nichts anderes tut, als sich an den Wänden Ihrer Gefäße abzusetzen. Hier gehen sie mit den dortigen Zellen eine dichte Verbindung ein. Nach und nach wächst diese klebrige Schicht immer weiter, sie schädigt das Gewebe und zerstört die Zellen.
Die Folgen sind das, was wir allgemein unter dem Begriff „Zivilisationskrankheiten“ kennen:
Eine typische Stresskrankheit ist der Hörsturz, im Grunde nichts anderes als ein Infarkt im Ohr. Ursprünglich dauerhaftem Lärm zugeordnet, wissen wir heute, dass die Auslöser für einen Hörsturz meist in dauerhaftem Stress zu suchen sind. Schuld ist wieder das Cortisol. Es verengt langfristig Ihre Blutgefäße und sorgt so dafür, dass das Blut nicht mehr richtig fließen kann. Das Blut verdichtet sich und pappt zusammen. So verschließt es dann auch die Gefäße im Innenohr. Sie erleiden einen Hörsturz. Die Folge: Sie hören plötzlich alles nur noch wie durch Watte. Wenn Sie in dieser Situation nicht schnell zum Arzt gehen, kann Ihnen ein dauerhafter Gehörverlust drohen.
Manchmal wird der Hörsturz noch von einem Geräusch begleitet: dem Tinnitus. Das sind sehr unangenehme Ohrgeräusche, die auch allein auftreten können. Vom Fiepen über Brummen bis hin zum Klingeln reicht die Variante der Töne, die Betroffene wahrnehmen. Selbst die Dauer der Töne ist verschieden: Manche Menschen hören sie ständig, andere nehmen sie nur dann wahr, wenn sie wieder unter Stress stehen. Die Folgen aber sind immer gleich:
Es gibt ein ganz einfaches Mittel, den Tinnitus zu verhindern: Nehmen Sie Magnesium. Gerade wenn Sie unter Stress stehen, sollte die Einnahme von Magnesium bei Ihnen Pflicht sein. Magnesium bezeichnet man auch als Salz der inneren Ruhe, was Sie in diesem Fall wörtlich nehmen können. Es hat nämlich eine wunderbare Eigenschaft, die dem Cortisol die Handlungsfähigkeit nimmt: Es entspannt Ihre Muskeln, dadurch weitet es Ihre Blutgefäße. Demzufolge können sich am Ohr gar keine Blutgerinnsel bilden, die die Ohrgeräusche verursachen. Wenn Ihr Magnesiumspiegel im Blut über 1 mmol/l liegt (das können Sie durch eine Blutuntersuchung messen lassen), sind Sie wirksam vor Tinnitus geschützt.
Auch in den ersten Wochen nach Auftreten des Tinnitus hat sich Magnesium als hervorragende Therapie erwiesen. Nehmen Sie dann hohe Dosen Magnesium vor dem Schlafengehen ein. Bis zu 600 mg Magnesium täglich sollten es sein.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Tinnitus zu behandeln. Üblich ist eine Infusion, die die Blutgefäße wieder dehnt und damit die Fließeigenschaften des Blutes wiederherstellt. Eine Alternative dazu ist eine Überdruckbehandlung mit Sauerstoff. Auch sie regt die Durchblutung im Ohr wieder an. Beide Behandlungen kann ein Hals-Nasen-Ohrenarzt durchführen. Die Erfolgsaussichten sind bei einem frischen Tinnitus sehr gut.
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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