Meine Anti-Stress-Geheimnisse

Raufen Sie sich bei Stress die Haar

Stress lauert heute überall. Im Büro, im Haushalt – Sie können ihm kaum entgehen. Aber Sie können dafür sorgen, dass Sie ihn nicht an sich heranlassen. Dafür sorgen meine kleinen Anti-Stress-Geheimnisse.

So schaffen Sie sich Inseln der Ruhe im Alltag

  • Raufen Sie sich ruhig die Haare. Auf Ihrer Kopfhaut verteilt liegen Anti-Stress-Nervenpunkte, zum Beispiel an der Stirn, oben am Haaransatz. Diese Punkte können Sie schnell durch eine Massage und leichtes Ziehen an den Haaren anregen. Durch diese neuen Reize, die Sie so setzen, bauen Sie vorhandene Spannungen ab.
  • Spülen Sie den Frust herunter. Das heißt nicht, dass Sie zum Alkohol greifen sollen. Aber wenn Sie irgendetwas nervt und Sie am liebsten platzen möchten vor Wut, nehmen Sie die Mineralwasserflasche und trinken Sie einen großen Schluck. So sprechen Sie den Parasympathikus an. Das ist der Teil Ihres Nervensystems, der einerseits für das Schlucken, Verdauen und Regenerieren zuständig ist, andererseits aber auch Stresshormone abbaut.
  • Schaffen Sie sich Ruhe. Die Fahrt mit dem Auto zum Büro geht nicht so schnell, und um Sie herum ist auf der Straße der Teufel los? Das setzt Sie schon genug unter Druck – schalten Sie das Radio aus und sorgen Sie wenigstens im Auto für Ruhe und Entspannung. Meinen Sie, Sie könnten nicht auf das Radio verzichten? Dann schalten Sie wenigstens die Nachrichten ab – dafür aber den Klassiksender an.
  • Sehen Sie doch öfter mal gelb. Wenn Sie nicht mehr weiter wissen, fixieren Sie 30 Sekunden lang einen gelben Gegenstand. Eine Tüte, ein Post-It, zur Not eine Banane. Die Farbe Gelb bringt Ihnen gute Laune, aber auch geistige Frische. Aus diesem Grund sollten Sie die Farbe Schwarz übrigens so weit wie möglich aus Ihrem Büro verbannen. Studien haben ergeben, dass Menschen, die viel auf schwarze Flächen schauen, weniger Sauerstoff im Blut haben und daher nicht so aktiv und wach sind.
  • Setzen Sie sich in Bewegung. Wenn Sie viel Zeit vor dem PC verbringen, sollten Sie sich immer einmal wieder recken und strecken. Heben Sie unterm Tisch die Beine an und senken Sie sie wieder ab, kreisen Sie die Schultern. Greifen Sie mit dem rechten Arm über den Kopf hinweg zum linken Ohr und ziehen Sie sanft daran, bis es im Nacken ziept, dann das Gleiche auf der anderen Seite. So regen Sie Ihren Kreislauf an und bauen gleichzeitig Stresshormone ab.
  • Reden Sie sich den Stress von der Seele. Gerade wenn Sie unter Druck stehen, wird es Ihnen gut tun, wenn Sie sich einmal so richtig aussprechen können. Achten Sie aber darauf, dass Sie sich eine Person aussuchen, die Ihnen keine guten Ratschläge gibt; das wollen Sie ja gar nicht. Suchen Sie sich jemanden, der einfach nur als Zuhörer da ist.
  • Schreien Sie sich Ihren Frust von der Seele. Manchmal muss das eben sein – und danach geht es Ihnen viel besser. Wenn Ihnen danach ist, gehen Sie auf eine freie Wiese und schreien Sie. Geht das nicht, weil Sie mitten in der Stadt leben oder arbeiten, brüllen Sie Ihren Stress in Ihr Kopfkissen.
  • Reagieren Sie sich körperlich ab. Es gibt in Sporthäusern praktische kleine Box-Sandsäcke zu kaufen, die Sie überall aufhängen können. Wenn Sie in Momenten größten Stresses einige Male richtig gegen so einen Sandsack gehauen haben, sind Sie Ihre Aggressionen mit Sicherheit los.
  • Laufen Sie dem Stress davon. Ausdauersport tut Ihrem Körper besonders in Stresszeiten gut. Denn Sie bauen so Stresshormone ab und gleichzeitig Glückshormone, die so genannten Endorphine, auf. Auch wenn Sie der Meinung sind, gar keine Zeit zu haben, nehmen Sie sich mindestens einmal pro Woche eine halbe Stunde. Verzichten Sie dafür zum Beispiel auf das Frühstücksfernsehen oder die Tagesschau. Sie werden merken, wie Ihr Stress förmlich auf der Laufstrecke bleibt.
  • Gleichen Sie Ihren Vitaminhaushalt immer wieder aus. Gerade die Vitamine B1 und B6 werden schnell verbraucht, wenn Sie Stress ausgesetzt sind. Dabei brauchen Sie diese jetzt am meisten. Denn beide sind wichtig für gute Gedächtnisleistung und starke Nerven. Daher sollten Sie sich immer mit genügend Bananen und Haferflocken versorgen.
  • Führen Sie ausreichend Magnesium zu. Es ist das Salz der inneren Ruhe und sorgt für Ausgeglichenheit. Knabbern Sie zwischendurch einmal eine Hand voll Sonnenblumenkerne, dann sind Sie auch mit Magnesium bestens versorgt.
  • Belasten Sie Ihren Körper nicht zusätzlich. Alkohol und Zigaretten sollten für Sie sowieso nicht zum Alltag gehören, in Stresszeiten sind sie aber erst recht tabu. Denn durch solche Genussgifte belasten Sie Ihren Körper zusätzlich und drosseln die sowieso schon eingeschränkte Blutversorgung weiter.    

Tags: Stress, Gelassenheit, Stress vermeiden, mit Stress richtig umgehen, Anti-Stress-Tipps

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