Das Fest naht - Diese 7 Strategien schützen Sie vor dem Weihnachtsstress

Gelassenheit trotz Weihnachts-Stress

Es könnte so schön sein: ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum, die glückliche Familie, harmonische Stimmung. Die Realität sieht leider oft anders aus – weil die selbstverständlichsten Dinge vergessen werden. Aber wenn Sie die 7 größten Weihnachtsstress-Fallen umgehen, dann kann es in diesem Jahr auch bei Ihnen eine stille und heilige Nacht werden.

Das harmonische Weihnachtsfest existiert in den meisten Familien leider nur in Gedanken. Schon in der Vorweihnachtszeit fängt der Stress an – immerhin wollen Geschenke gekauft, die Wohnung blitzblank geputzt und ein Besuchsplan für das Fest organisiert werden. Auf der Strecke bleiben die gemütliche Adventszeit, ein wirklich schönes Familienfest sowie die Erholung und Ruhe, nach der sich jeder so sehnt. Gerade Frauen werden zu Weihnachten immer von einem übergroßen Pflichtgefühl befallen und wollen alles perfekt machen. Schluss damit! Ich stelle Ihnen die 7 größten Weihnachtsstress-Fallen vor und zeige Ihnen Strategien, mit denen Sie sich vor dem Stress schützen.

7 Weihnachtsstress-Fallen und wie Sie sie garantiert vermeiden

1. Die Organisationsfalle. Es sollen schöne Feiertage werden – und wenn sich dann noch die Familie ansagt, muss alles perfekt sein. Sie planen schon Wochen vorher genau, welches Essen auf den Tisch kommt, wie der Abend abläuft und wer wann wo sitzen soll. Und dann – dann passiert eine unvorhergesehene Kleinigkeit. Schon kippt Ihr Plan ins Chaos, und nichts funktioniert mehr.
Die Strategie: Schrauben Sie Ihre Erwartungen herunter. Planen Sie grob vor – Sie müssen aber kein detailgetreues Drehbuch entwerfen. Jeder sollte genügend Zeit haben, auch an den Weihnachtstagen seinen Bedürfnissen nachzugehen, zu entspannen oder sich abzulenken. Lassen Sie jedem diese Zeit und geben Sie sich selbst auch solche freien Minuten.

2. Die Arbeitsfalle. Gerade zu Weihnachten wird es besonders deutlich: „Mutter ist die beste – Arbeiterin.“ Die Vorbereitung des Essens, das Dekorieren und anschließend das Beseitigen der Reste bleiben meist an Ihnen als Frau hängen. Kein Wunder, dass Sie irgendwann völlig gestresst sind.
Die Strategie: Eine strikte Aufgabenverteilung. Legen Sie fest, wer aus der Familie einkaufen geht, wer Heiligabend den Tisch deckt, wer spült. Und wenn Ihnen Kinder und Mann nicht wirklich helfen wollen? Dann gibt es ein Weihnachtsfest, das auch Sie nicht stresst – zum Beispiel mit einem kalten Buffet, zu dem auch die eingeladenen Verwandten etwas mitbringen müssen.

3. Die Harmoniefalle.
An Weihnachten wird der Anspruch gestellt, das „Fest der Liebe“ zu sein. Bloß nicht streiten – dieser Gedanke herrscht in vielen Familien vor. Aber wo sich viele Menschen um einen Tisch versammeln, die sich dazu noch lange nicht mehr gesehen haben, kommt es schnell zum Streit.
Die Strategie: Üben Sie sich in Toleranz. Überhören Sie die kritischen Anmerkungen, die Opa über die Klamotten der Jugend von heute macht, und lassen Sie die politischen Kommentare von Onkel Franz einfach so stehen.

4. Die Weihnachtszwang-Falle. Drei Tage lang Tannenbaum, Essen, Geschenke und Besuche – das kann gerade die jüngeren Familienmitglieder nerven. Schon kommt es wieder zu Missstimmungen.
Die Strategie: Beachten Sie Bedürfnisse. Setzen Sie sich im Vorfeld mit Ihrer Familie zusammen und überlegen Sie einmal, was jeder an Weihnachten machen möchte. Gestalten Sie Ihr Fest so, dass keiner zu kurz kommt – vielleicht mit einer weihnachtlichen Museumsführung, Skiwanderung oder Ähnlichem. So bewegen Sie sich zudem und entgehen dadurch auch gleich der nächsten Falle.

5. Die Völlerei-Falle. Weihnachten ist das Fest der Schlemmerei. Ganz gleich ob Gans oder Braten, ob Kartoffelsalat oder Mousse – sie alle haben eines gemeinsam: Es sind Kalorienbomben. Dazu schmeckt es dann noch so gut, dass man gerne mehr isst, als man vertragen kann.
Die Strategie: Machen Sie die Zeit bis Sylvester zu schlanken Tagen. Essen Sie bewusst keine Weihnachtsleckereien, sondern Obst und Gemüse – das schmeckt nach all den fettigen und süßen Weihnachtsleckereien wirklich gut. Verzichten Sie an diesen Tagen auch auf Alkohol. Stattdessen lassen Sie richtig die Seele baumeln: mit langen Spaziergängen, entspannenden Wannenbädern oder einem kleinen Sportprogramm.

6. Die Geschenkefalle. Bergeweise stapeln sie sich wieder unter dem Weihnachtsbaum, die bunten Päckchen und Pakete. Sie sollen immer aufwändiger, immer ausgefallener sein. Aber warum?
Die Strategie: Besinnen Sie sich auf den wahren Sinn des Schenkens. Es geht nicht darum, durch möglichst viele Geschenke seine eigene Großzügigkeit zu beweisen. Ein Geschenk, das wirklich Freude macht, ist besser, als wenn Sie einen Geschenkemarathon starten.Und da Weihnachten auch im nächsten Jahr wieder vor der Tür steht: Achten Sie doch das ganze Jahr hindurch auf Signale und versteckt geäußerte Wünsche – auch dann entgehen Sie dem Stress in der letzten Minute. 

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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

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