„To burn out“ heißt übersetzt „ausbrennen“ und beschreibt den inneren Zustand der Betroffenen, die depressiv verstimmt sind, schnell ermüden oder vereinsamen. Das Burnout-Syndrom bezeichnet man auch oft als „Managerkrankheit“, weil Menschen in verantwortungsvollen Positionen häufig unter solch einem Zustand leiden. Sie sind mit der großen Verantwortung, dem ständigen Zeit- und Leistungsdruck überfordert. Aber in Zeiten der wirtschaftlichen Instabilität und raschen Veränderungen, wo man in Sorge um seinen Arbeitsplatz lebt, kann man es sich nicht erlauben, „überfordert“ zu sein. Man hat zu funktionieren, Höchstleistung zu erbringen, um jeden Preis, koste es, was es wolle. Probleme werden verdrängt, Leistungsgrenzen zu lange und zu intensiv ausgereizt. Ergebnis: Der Mensch steht unter Dauerstress. Dass die Betroffenen am Ende überhaupt nicht mehr in der Lage sind zu arbeiten, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen müssen, weil sie chronisch erschöpft sind, Schlafstörungen haben, Magen- und Darmerkrankungen sich dazugesellen oder der Griff in den Medikamentenschrank zwingend wird, sind Zeichen der Unterschätzung des Burnout-Syndroms.
Stress gehört zum Leben. Er ist in manchen Situationen sogar überlebensnotwendig, weil er die Leistung steigert. Ohne Stress und dadurch rechtzeitig aktivierten Flucht- oder Angriffsmechanismen hätten unsere Vorfahren nicht überlebt. Die Nebennieren schütten Adrenalin aus, um den Herzschlag zu beschleunigen und in allen anderen Körpersystemen Energie abzuziehen, damit die Muskulatur schneller reagieren kann. Bei der Jagd sind wir früher vor einem Angreifer geflohen oder haben uns selbst auf die Jagd gemacht, so wurde das dabei freigesetzte Adrenalin auch wieder abgebaut. Wenn uns heute ein übervoller Terminkalender erdrückt oder der Chef wieder einmal seine Meinung sagt, können wir weder auf einen Baum klettern noch davonrennen oder zurückschreien. Bewegungsmangel, Druck am Arbeitsplatz oder Frust im Beziehungsleben sind deshalb bedeutende Mitverursacher des Burnout-Syndroms. Auch wenn wir tobend und schreiend im Stau stehen, unterstützt das nicht gerade unser Wohlbefinden. Die Folge davon: Das freigesetzte Adrenalin wird nicht verbraucht, sondern setzt sich an den Gefäßwänden ab. Wenn sich solche Situationen häufig wiederholen, sind die Gefäßwände nicht mehr flexibel, verengen sich und das Herz wird überlastet. Die Anfälligkeit gegenüber Herzattacken und einem Schlaganfall steigt. Stress macht also definitiv krank.
Langfristig schwächt er das Immunsystem und die Psyche. Hier hat die Stressforschung eine Stress- Persönlichkeitstypologie geschaffen. Der stressanfällige Typ ist gekennzeichnet durch eine Kombination von hohem Leistungsstreben, Konkurrenzdenken, Ungeduld, Perfektionismus, Hektik, Aggressionsbereitschaft und Ärger. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese real an den Erkrankten herangetragen wurden (z. B. Doppelbelastung bei berufstätigen Frauen, hoher Leistungsdruck in der Führungsetage) oder es sich um zwanghaft selbst übernommene Verantwortlichkeiten handelt – etwa in der Vorstellung „das kann sowieso nur ich selbst erledigen oder entscheiden“. Eine der häufigsten Ursachen von Stress und dem Burnout-Syndrom ist Zeitmangel bzw. Zeitdruck.
Mögliche Stressquellen sollten Sie von vornherein unterbinden. Diese 15 Regeln helfen Ihnen dabei, ein ruhigeres Leben zu führen und Burnout-Syndrom vorzubeugen:
Bei Burnout-Syndrom lassen Enthusiasmus und Arbeitseifer nach und gleichzeitig treten körperliche Beschwerden wie Magenschmerzen, Schlafprobleme oder Dauermüdigkeit auf. Lassen Sie es nicht so weit kommen! Lernen Sie mit Dr. med. Michael Spitzbart im Seminar Begeisterung statt Burnout: Power your Life!, wie Sie gesund und fit bleiben- trotzt Stress; wie Sie Stress im Schach halten und Ihre innere Begeisterung immer wieder aufs Neue und nachhaltig erzeugen.
Der FID-Verlag veranstaltet das Seminar einmal im Jahr - exklusiv mit Dr. med. Michael Spitzbart, dem international gefragten Referenten zum Thema Stressbewältigung im Management. Das Seminar findet in verschiedenen Städten statt. Dabei erfahren Sie, warum Sie bisher an ihre körperlichen und mentalen Grenzen gestoßen sind und wie Sie Ihre körperlichen und mentalen Energien in Schwung wiederbringen. Schwerpunkte des Seminars sind die drei elementare Säulen des Lebens: gesunde Ernährung, mentale Stärke und körperliche Fitness.
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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