Anti-Stress-Geheimnisse: Akupressur und Haareraufen lassen Sie im größten Trubel entspannen

„Ich habe so viel Stress“, so die meistgeäußerte Klage des neuzeitlichen Büro-Menschen. Vor allem die Adventswochen lassen Ihnen oft keine Zeit zum Durchatmen. Aus diesem Stress möchte ich Sie herausholen – mit meinen kleinen Anti-Stress-Geheimnissen.

Stress ist ein zu Unrecht negativ besetztes Wort, denn Stress ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Ganz im Gegenteil: Stress kann Sie anspornen, gute Leistungen zu vollbringen; haben Sie das geschafft, kommt der anschließende Hormonkick von ganz allein. Hält der Druck aber über eine längere Zeit an, dann wird Stress zum negativen Erlebnis.
In diesen 3 Stufen läuft Stress ab

Stress läuft immer in 3 Stufen ab; dieses Prinzip hat sich unser Körper aus der Steinzeit bewahrt.

  1. In der ersten Stufe wird Ihr Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Er setzt Stresshormone, unter anderem Adrenalin und Cortisol, frei. Diese erhöhen Ihre Herzfrequenz, die Atmung wird schnell und flach, Blutdruck, Blutzuckerwert und die Magensäurekonzentration steigen an. Daraus resultieren eine bessere Muskeldurchblutung und eine höhere Sauerstoffversorgung der Lungen sowie des Gehirns. Gleichzeitig ziehen sich die Haut- und Blutgefäße zusammen, die Magen-Darm-Tätigkeit verlangsamt sich. Alle Energie geht jetzt in die Muskeln. Ihre Leistungsfähigkeit steigt, Sie könnten jetzt, wie Ihre Steinzeitvorfahren, vor dem Mammut davonlaufen.
    Hält dieser Zustand allerdings längere Zeit an, verändert sich der Stoffwechsel dermaßen, dass das Blut übersäuert wird.
  2. Der Körper reagiert darauf mit der so genannten Widerstandsphase. Sie soll die Alarmreaktion abschwächen. So wird die Magen-Darm-Tätigkeit wieder angeregt, die Magensäurekonzentration sinkt. Bestehen bleibt aber die Ausschüttung der Stresshormone, die nun zu einer Schwächung der Schilddrüsenfunktion führen kann. Die Fortpflanzungsorgane werden in ihrer Funktion geschwächt, genauso wie das Immunsystem.
  3. Nun folgt die Erschöpfungsphase. Der Körper findet in den erschöpften Muskeln nicht mehr die Energie, die er braucht. Das Immunsystem ist beeinträchtigt, Appetit und Fortpflanzungsprozesse sind gestört. Es kann zu schweren Erkrankungen wie
  • Bluthochdruck,
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
  • Stoffwechselstörungen,
  • chronischem Sodbrennen oder
  • chronischen Schlafstörungen kommen.

Meine 12 Geheimnisse gegen Stress

  1. Spülen Sie den Frust herunter. Das heißt nicht, dass Sie zum Alkohol greifen sollen. Aber wenn Sie irgendetwas nervt, und Sie am liebsten platzen möchten vor Wut, nehmen Sie die Mineralwasserflasche und trinken Sie einen großen Schluck. So sprechen Sie den Parasympathikus an. Das ist der Teil Ihres Nervensystems, der einerseits für das Schlucken, Verdauen und Regenerieren zuständig ist, andererseits aber auch Stresshormone abbaut.
  2. Schaffen Sie sich Ruhe. Die Fahrt mit dem Auto zum Büro geht nicht so schnell, und um Sie herum ist auf der Straße der Teufel los? Das setzt Sie schon genug unter Druck – schalten Sie das Radio aus und sorgen Sie wenigstens im Auto für Ruhe und Entspannung. Meinen Sie, Sie könnten nicht auf das Radio verzichten? Dann schalten Sie wenigstens die Nachrichten ab – dafür aber den Klassiksender ein.
  3. Raufen Sie sich ruhig die Haare. Auf Ihrer Kopfhaut verteilt liegen Anti-Stress-Nervenpunkte, zum Beispiel an der Stirn, oben am Haaransatz. Diese können Sie schnell durch eine Massage und leichtes Ziehen an den Haaren anregen. Durch diese neuen Reize, die Sie so setzen, bauen Sie vorhandene Spannungen ab.
  4. Sehen Sie doch öfter mal Gelb. Wenn Sie nicht mehr weiter wissen, fixieren Sie 30 Sekunden lang einen gelben Gegenstand. Eine Tüte, ein Post-It, zur Not eine Banane. Die Farbe Gelb bringt Ihnen gute Laune, aber auch geistige Frische. Aus diesem Grund sollten Sie die Farbe Schwarz übrigens so weit wie möglich aus Ihrem Büro verbannen. Studien haben ergeben, dass Menschen, die viel auf schwarze Flächen schauen, weniger Sauerstoff im Blut haben und daher nicht so aktiv und wach sind.
  5. Setzen Sie sich in Bewegung. Wenn Sie viel Zeit vor dem PC verbringen, sollten Sie sich immer einmal wieder recken und strecken. Heben Sie unterm Tisch die Beine an und senken Sie sie wieder ab, kreisen Sie die Schultern. Greifen Sie mit dem rechten Arm über den Kopf hinweg zum linken Ohr und ziehen Sie sanft daran, bis es im Nacken ziept, dann das Gleiche auf der anderen Seite. So regen Sie Ihren Kreislauf an und bauen gleichzeitig Stresshormone ab.
  6. Schaffen Sie sich Inseln der Ruhe. Nur wirkliche Auszeiten helfen Ihnen dabei, Körper und Geist von Tempo 180 wieder herunterzufahren. Daher sollten Sie in freien Momenten nicht gleich zur Zeitung greifen oder den Fernseher anschalten. Nur wenn Sie wirklich nichts tun, aus dem Fenster schauen oder ein paar Minuten vor sich hin träumen, können Sie Ihren Geist entspannen und beruhigen.
  7. Reden Sie sich den Stress von der Seele. Gerade wenn Sie unter Druck stehen, wird es Ihnen gut tun, wenn Sie sich einmal so richtig aussprechen können. Achten Sie aber darauf, dass Sie sich eine Person aussuchen, die Ihnen keine guten Ratschläge erteilt; das wollen Sie ja gar nicht. Suchen Sie sich jemanden, der einfach nur zuhört.
  8. Schreien Sie sich Ihren Frust von der Seele. Manchmal muss das eben sein – und danach geht es Ihnen viel besser. Wenn Ihnen danach ist, gehen Sie auf eine freie Wiese und schreien Sie. Geht das nicht, weil Sie mitten in der Stadt leben oder arbeiten, brüllen Sie Ihren Stress in Ihr Kopfkissen. Wenn Sie der Typ sind, der dabei etwas „Action“ braucht, dann ...
  9. Reagieren Sie sich körperlich ab. Es gibt in Sportgeschäften praktische kleine Box-Sandsäcke, die Sie überall aufhängen können. Wenn Sie in Momenten größten Stresses einige Male richtig gegen so einen Sandsack gehauen haben, sind Sie Ihre Aggressionen mit Sicherheit los.
  10. Laufen Sie dem Stress davon. Ausdauersport tut Ihrem Körper besonders in Stresszeiten gut. Denn Sie bauen so Stresshormone ab und gleichzeitig Glückshormone, die so genannten Endorphine, auf. Auch wenn Sie der Meinung sind, gar keine Zeit zu haben, nehmen Sie sich mindestens einmal pro Woche eine halbe Stunde. Verzichten Sie dafür zum Beispiel auf das Frühstücksfernsehen oder die Tagesschau. Sie werden merken, wie Ihr Stress förmlich auf der Lauf-Strecke bleibt.
  11. Gleichen Sie Ihren Vitaminhaushalt immer wieder aus. Wenn Sie unter Stress stehen und nervlichen Belastungen ausgesetzt sind, sollten Sie besonders darauf achten, dass Sie Ihren Körper ausreichend mit Vitaminen versorgen. Gerade die Vitamine B1 und B6 werden schnell verbraucht, wenn Sie Stress ausgesetzt sind. Dabei brauchen Sie diese jetzt am meisten. Denn beide sind wichtig für gute Gedächtnisleistung und starke Nerven. Daher sollten Sie sich immer mit ausreichend Bananen und Haferflocken versorgen. Auch Magnesium sollten Sie ausreichend zuführen. Es ist das Salz der inneren Ruhe und sorgt für Ausgeglichenheit. Knabbern Sie zwischendurch einmal eine Hand voll Sonnenblumenkerne, dann sind Sie auch mit Magnesium bestens versorgt.
  12. Belasten Sie Ihren Körper nicht zusätzlich. Alkohol und Zigaretten sollten für Sie sowieso nicht zum Alltag gehören, in Stresszeiten sind sie aber erst recht tabu. Denn durch solche Genussgifte belasten Sie Ihren Körper zusätzlich und drosseln die eh schon eingeschränkte Blutversorgung weiter.   

Tags: Stress, Stress - Prävention, Vitamine gegen Stress,

Lernen Sie Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis kennen

.Fordern Sie hier Ihr GRATIS-
Gesundheits-Paket an, direkt aus Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis

Beitrag des Monats

Nur aktuelles Wissen hält Sie dauerhaft gesund!

Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind.  [mehr]


Dr. Spitzbart stellt sich vor

Erfahren Sie mehr über Dr. med. Michael Spitzbart und seine Gesundheits-Praxis.

Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
[mehr Lesermeinungen...]

E-Mail Newsletter
Täglich Gesund - Der kostenlose E-Mail-Dienst für Ihre Gesundheit

Täglich Gesund - Der kostenlose E-Mail-Dienst für Ihre Gesundheit