Die meisten Menschen begegnen ihrem inneren Schweinehund, wenn sie versuchen, etwas in ihrem Leben zu verändern. Ob es ums tägliche Joggen geht, um den guten Vorsatz, endlich mal die Garage zu entrümpeln oder ein großes berufliches Projekt anzugehen. Bei solchen Projekten ist es wichtig, sofort zu erkennen, dass das innere Tier am Werke ist, denn oft merken Sie erst nachher, dass es Sie an etwas gehindert hat.
Zur Verschleierungstaktik des Schweinehunds gehört es, kreative Ausreden zu produzieren: „Ich könnte so vieles tun, aber ich muss ja erst so vieles andere erledigen.“ – „Ich würde mich ja gerne scheiden lassen, aber das kann ich meinen Eltern nicht antun.“ Et cetera, et cetera. Glaube Sie an solche Sprüche selbst, sind Sie der inneren Sabotage ausgeliefert.
Haben Sie die Strategien und Taktiken durchschaut, die der ganz persönliche Schweinehund aus dem Effeff beherrscht, können Sie ernsthaft beginnen, das eigene Verhalten zu ändern. Besonders Sprache und Einstellung sollten Sie auf optimale Schweinehund-Abwehr trimmen. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, sonst halten Sie es nicht durch. Fassen Sie konkrete Entschlüsse und setzen sich selbst feste Termine.
Weg mit dem Konjunktiv, wenn Sie gute Vorsätze formulieren. „Müssen“ durch „dürfen“ ersetzen, „ich muss“ durch „ich will“. Denn wenn Sie mit zögerlichem „eigentlich müsste ich ...“ und „ich will versuchen ...“ daherkommen, lösen sich Ihre Vorsätze gewöhnlich auf wie Schnee in der Sommersonne und Hand aufs Herz: Wenn Sie schon so zögerlich formulieren, stehen Sie dann wirklich hinter Ihrem Vorhaben?
Auch Ablenkungsmanöver sollten Sie sich verkneifen. Beispiel: Gerade wenn Sie anfangen wollen, die dringend benötigte Präsentation zu entwerfen, überfällt Sie der unwiderstehliche Drang, die Wohnung zu putzen. Ist ein Vorhaben, zum Beispiel sich endlich gesund zu ernähren, endgültig der Aufschieberitis zum Opfer gefallen, dann ist ein Sündenbock leicht gefunden („In der heutigen Zeit kann man ja gar nicht gesund leben!“). Bei manchen Menschen zieht sich dieser gleiche Fehler unter Umständen wie ein roter Faden durchs ganze Leben. Sie sollten statt dessen Verantwortung für das eigene Leben übernehmen und sich nicht in die Tasche lügen. Nur so behalten Sie den inneren Schweinehund unter Kontrolle.
Doch der grundlegendste Trick beim Umgang mit dem Tierchen ist, es nicht mit allen Mitteln zu bekämpfen, sondern ihn zum Verbündeten zu machen. Denn der Kampf gegen den Schweinehund (einen störenden Teilaspekt der eigenen Persönlichkeit) ist nicht zu gewinnen. Wenn Sie ihm Druck machen, bekommen Sie auch einen immensen Druck zurück und haben dann immer häufiger mit ihm zu tun.
Wenn Sie ihn, wie so mancher eisenharte Workaholic, gar mit allen Mitteln töten wollen, übersehen Sie oft, dass der Schweinehund eine Art inneres Kind ist und manchmal auch vor Überforderung warnt. Wenn Sie Ihren Schweinehund dagegen akzeptieren und sich ehrlich mit ihm auseinander setzen, können Sie Strategien für den Umgang mit ihm entwickeln. Lassen Sie Ihren Schweinehund ruhig ab und zu gewinnen, dann wird auch er Sie gewinnen lassen.
Zudem sollten Sie täglich eine kleine Schweinehund-Übung, das heißt etwas Ungewohntes, Herausforderndes oder Verrücktes absolvieren. So trainieren Sie, die gewohnten Bahnen zu verlassen und etwas zu tun, wobei Sie sich überwinden müssen. Mindestens einmal im Jahr ist dann eine größere Schweinehund-Übung fällig, von der Entrümpelung bis zur sportlichen Herausforderung.
Gerade wenn es um Sport geht, kann der Schweinehund sehr hartnäckig sein. Hier einige Tipps, mit denen Sie ihn besiegen können:
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In den letzten Monaten häufen sich wissenschaftliche Berichte darüber, wie sehr die Ernährung chronische Krankheiten von Bluthochdruck, Diabetes, Arthritis, Rheuma bis hin zur Demenz, Krebs und Herzinfarkt beeinflusst. Eines kristallisiert sich dabei ganz eindeutig heraus: Das falsche Essen entfacht gefährliche Entzündungsreaktionen im Körper. Diese sind für viele Zivilisationskrankheiten verantwortlich.
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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