Schluss mit dem November-Blues: Mit dem Lichtwecker starten Sie das ganze Jahr über fit in den Tag

Sicher merken Sie es schon: Langsam werden die Tage kürzer – und schon fällt es Ihnen schwerer, morgens munter und mit Schwung aus dem Bett zu kommen. Bereits in der Übergangszeit zwischen Sommer und Herbst wirkt sich die erst später einsetzende Helligkeit deutlich auf Ihren Körper aus. Vom Spätsommer bis in den Frühling hinein beschleicht so manchen dann der November-Blues. Ich zeige Ihnen einen Trick, mit dem Sie auch in der dunklen Jahreszeit wieder frisch und voller Elan in den Tag starten können.

Licht vertreibt schlechte, deprimierende Gefühle und macht Sie fröhlich. Warum? Schuld daran sind Ihre Botenstoffe. Wenn Ihr Körper Sonnenlicht wahrnimmt, wird die Produktion von Noradrenalin und Serotonin angekurbelt. Beides macht Sie hellwach und geistig fit.

Durch das Sonnenlicht wird die Zirbeldrüse in Ihrem Gehirn ausgebremst. Sie kann dann kein Melatonin mehr bilden. Fehlt Ihnen morgens Licht, wird dieses Schlafhormon weiterhin ausgeschüttet. Das ist, pauschal gesagt, in allen Monaten mit „r“ der Fall, also von September bis April. Melatonin macht Sie müde, lethargisch und schlapp. Tagsüber sollte es daher gar nicht in Ihrem Körper vorkommen.

Nur das Licht holt Sie sanft aus Ihren Träumen

Wenn in der dunklen Jahreszeit um sechs Uhr morgens der Wecker klingelt, dann ist es noch Nacht draußen. Sie werden aus dem Schlaf gerissen, bevor das Sonnenlicht als natürlicher Wecker aktiv werden konnte. Nur dieser Wecker der Natur ist aber in der Lage, Sie ganz sanft aus dem Schlaf in einen Dämmerzustand überzuleiten. Aus diesem werden Sie dann geweckt – Sie fühlen sich frisch und munter, ganz gleich, ob Sie abends früh oder spät ins Bett gegangen sind. Ohne Sonne am Morgen fühlen Sie sich schlapp, müde und kommen nur schwer in Schwung.

Jeden Morgen Sonnenlicht – und Ihre Laune steigt

Laborstudien in Seattle/Washington haben gezeigt, was das sanfte Wecken durch Licht alles kann. Washington eignete sich besonders gut für diese Studie, denn in diesem amerikanischen Bundesstaat regnet es häufig. Es ist dunkler und düsterer als in anderen US-Staaten. Über fünf Jahre hinweg beobachteten Forscher, was passiert, wenn Menschen jeden Morgen durch sanftes und langsam heller werdendes Licht geweckt werden. Das Ergebnis war erstaunlich. Die Probanden verloren jegliche Anzeichen von Lichtmangel: Der Heißhunger auf Süßes war genauso verschwunden wie Depressionsgefühle, Antriebslosigkeit oder dauernde Müdigkeit. Die Wissenschaftler stellten fest, dass das Aufwachen mit Licht sogar den Menstruationszyklus stabilisieren kann.

Holen Sie sich mit dem Lichtwecker die Sonne in Ihr Schlafzimmer

Die Erkenntnisse der Laborstudie wurden mittlerweile von der Industrie aufgegriffen – ich bin darüber sehr froh. Sie können heute in vielen Elektrogeschäften oder Lampenhäusern so genannte Lichtwecker kaufen. Das sind entweder Wecker mit einer Glühbirne oder aber eine Nachttischlampe, in deren Fuß ein Wecker eingelassen ist.

Mit so einem Lichtwecker werden Sie nicht sofort mit einem hässlichen Weckton aus dem Schlaf gerissen, wenn die Nacht vorbei ist. Vielmehr startet eine 30-minütige Simulation des Sonnenaufgangs, die Ihr Schlafzimmer nach und nach in Licht taucht. Die Wecker nutzen spezielle Lampen, die besonders hell sind. So unterscheidet sich der künstliche Sonnenaufgang kaum von der natürlichen Variante. So gleiten Sie ganz langsam aus dem Schlaf in den Tag. Es gibt sogar Wecker, die auch in umgekehrter Richtung funktionieren, mit eingebautem Sonnenuntergang – meines Erachtens ist das aber nicht notwendig.

Einen solchen Lichtwecker erhalten Sie zum Beispiel von der Firma Lumie für rund 150 Euro. Auf den ersten Blick scheint dies eine große Investition zu sein – gibt es doch einfache Radiowecker schon für 10 Euro. Dafür werden Sie in Zukunft aber auch stets gut gelaunt und fit aufstehen – und diesen Vorteil hat kein lärmender Radiowecker der Welt.

Tags: November Blues, Lichtwecker

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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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