Mentale Fitness: Diese 11 Lebensmittel braucht Ihr Gehirn, um topfit zu sein

Ananas sind gut für Ihr Gehrin

Kann man mentale Fitness essen? Die Antwort lautet ganz klar: Ja. Mit der richtigen Ernährung halten Sie Ihr Gehirn topfit. Diese 11 Lebensmittel sind dabei besonders wichtig für Sie.

  • Algen. In Kombination mit Seefisch liefert Ihnen das Seegemüse Omega-3-Fettsäuren, aber auch Jod, Spurenelemente, Vitamine der B-Gruppe und Aminosäuren, die Ihr Gehirn zum Aufbau wichtiger Nervenverbindungen braucht. Sushi ist daher eine optimale Gehirnnahrung. Aber auch getrocknete Algen, in eine Suppe gestreut, liefern Stoffe, mit denen Ihr Gehirn Nervenbotenstoffe aufbauen kann. Algen können Sie in einem asiatischen Lebensmittelgeschäft und im Reformhaus kaufen.
  • Ananas. Sehr süß – und sehr tryptophanhaltig. Diese Aminosäure braucht Ihr Gehirn, um das Kreativitätshormon Serotonin zu bilden. Darüber hinaus ist dieses Hormon auch selbst in der Ananas enthalten. Zusätzlich versorgt sie Ihren Körper mit Enzymen, die Ihren Energiestoffwechsel anregen. Sie brauchen keine halbe oder gar ganze Ananas zu essen, um in den Genuss dieser Vorteile zu kommen. Schon eine Scheibe, vielleicht im Obstsalat, reicht völlig aus. Ananas ist frisch besser als aus der Dose. Schneiden Sie sich einfach eine Scheibe heraus, decken Sie den Rest mit Klarsichtfolie ab und legen Sie sie in den Kühlschrank. So bleibt die Ananas 3 Tage frisch.
  • Avocado. Reichlich B-Vitamine nehmen Sie mit der so genannten Butterersatzfrucht zu sich. Diese regen Ihren Gehirnstoffwechsel an. Darüber hinaus sorgen die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren dafür, dass Sie klar denken können. Sie halten die Zellmembranen, eben auch Ihres Gehirns, elastisch. Sie können Avocados als Brotaufstrich genießen – vermischen Sie ihn immer mit etwas Zitronensaft, damit er nicht unschön braun wird. Avocados schmecken auch gut zu Salat – oder aber „einfach so“ gegessen. Löffeln Sie die Frucht aus, träufeln Sie Balsamico darauf und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Avocado sind sehr fetthaltig. Mehr als einmal pro Woche sollten Sie sie nicht essen.
  • Bananen. Ein ebenbürtiger Schokoladen-Ersatz. Bananen machen nämlich ebenfalls glücklich, aber auf gesunde Art und Weise. Die Früchte enthalten Serotonin, Noradrenalin und Dopamin – alle drei sind wichtige Botenstoffe für Ihr Gehirn. Sie sorgen für gute Stimmung. Darüber hinaus sind Bananen wahres Clever-Futter. Sie machen klug: Inhaltsstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium regen Ihre Konzentration an und steigern darüber hinaus die Denkgeschwindigkeit. Besonders wirkungsvoll sind Bananen, die noch leicht grünlich gefärbt sind. Auch Bananen passen gut in einen Obstsalat – oder Sie essen sie pur. Schon ein „krummes Ding“ pro Tag reicht aus.
  • Brokkoli. Gemüse ist nicht nur gesund – dieses hier macht auch schlau. Schuld daran ist das enthaltene Sulforaphan. Es regt Ihre Zellen an, antioxidativ wirkende Enzyme zu bilden. Diese wirken mit Karotin, Vitamin C und Thioctsäure zusammen, die ebenfalls im Brokkoli enthalten sind, und schützen das Gehirn vor schädigenden, freien Radikalen.
  • Eier. Sie sind zwar als Cholesterinbomben verschrien – aber wenn Sie gesund sind, brauchen Sie sich nicht vor dem Cholesterin des Eis zu fürchten. Denn Eier liefern Lezithin und im Lezithin steckt Cholin. Das ist ein Stoff, der in Ihrem Körper zu Acethylcholin umgewandelt wird. Dieser Nervenbotenstoff lässt Ihre Gedanken schneller fließen und hilft Ihnen, sich besser zu konzentrieren. Wenn Sie Freiland- oder Bio-Eier essen, nehmen Sie zudem noch mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich als bei Eiern aus der Legebatterie.
  • Hefe. So einfach kommen sie an alle wichtigen B-Vitamine, aber auch an eine Menge Eiweiß. Beides sorgt für gute Nerven und schnelles Denken. Aber auch die Mineralstoffe und Spurenelemente, die in Hefe enthalten sind, wirken sich positiv auf Ihre Denkvorgänge aus. Starten Sie Ihren Tag mit einem Obstsalat oder einem Müsli und mischen Sie einen Löffel Hefeflocken darunter.
  • Muskatnuss. Sie enthält Stoffe wie Elemicin, Myristicin und Safrol. Diese wirken ähnlich wie die Droge Meskalin und verhindern, dass gehirnwichtige Nervenbotenstoffe, aber auch Hormone wie Serotonin oder Dopamin abgebaut werden. Sie fühlen sich länger glücklich und bleiben kreativ. Die Muskatnuss können Sie vielfältig anwenden. Reiben Sie sie über die Avocado oder in die Suppe. Aber nicht übertreiben: Mehr als 6 Gramm sind giftig.
  • Roter Traubensaft. Ihr Gehirn braucht zum Denken Eisen. Denn nur Eisen transportiert den Sauerstoff im Blut zum Gehirn. Sie bekommen es auf leckere Art durch Traubensaft. In Traubensaft sind auch all die Flavonoide drin, die im Alkohol enthalten sind. Sie schützen Ihre Gefäße und halten Ihr Gehirn fit.
  • Scharfe Schoten. Sie verursachen die Ausschüttung von Endorphinen. Das sind die körpereigenen Drogen, die glücklich und zufrieden machen. Aber Capsaicin, der Stoff, der so scharf macht, kann noch mehr. Er erhöht nämlich die Durchblutung im Gehirn – Sie können klarer denken. Egal ob Chili oder Paprika: Mit den Schoten können Sie alle Suppen und Saucen anreichern – oder sie einfach auchmal pur genießen.
  • Sojamilch. Auch sie ist ein Lezithin-Lieferant. Nehmen Sie Soja zu sich, liefern Sie Ihrem Körper die Mittel, mit denen er im Gehirn die Nervenzellen regenerieren kann. So machen Sie sich eine erfrischende Zwischenmahlzeit: Verfeinern Sie 200 ml Milch mit 100 Gramm frischen Früchten und pürieren Sie beides im Mixer.

Tags: Nahrung für Gehirn, Gehirnnahrung, Lebensmittel für Gehirn, Brainfood, Brain Food, Gehirndoping

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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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