Leben in Balance: Mit meinen Wohlfühl-Tipps wird jeder Tag zu „Ihrem“ Tag

Hektisch, voller Aufgaben, die erledigt werden müssen, mit wenig Zeit für Erholung und Pausen – so sieht heute ein typischer Tag für viele Menschen aus. Die Quittung für ein solches Alltagsleben bekommen Sie meist rasch. Sie sind geistig nicht leistungsfähig, werden anfällig für Infekte, und wirklich Spaß macht Ihnen der Alltag auch nicht. Das darf nicht sein! Mit meinen Tipps finden Sie nicht nur Zeit für sich und Ihre Bedürfnisse. Auch die Arbeit wird Ihnen danach wieder Spaß machen.

  • Werden Sie langsam wach. Bei den meisten Menschen schrillt am Morgen ein Wecker los – die furchtbaren Töne gehen durch Mark und Bein. Oder das Radio schaltet sich ein. Die Lautstärke ist so gewählt, dass Sie auf jeden Fall sofort wach werden. Wenn Sie so unsanft aus Ihren Träumen gerissen werden, ist es kein Wunder, dass Sie schlecht gelaunt aufstehen. Besser ist es, wenn Sie aus Ihren Träumen in den Wachzustand hinübergleiten. Das funktioniert zum Beispiel mit einem Radiowecker, der sich leise einschaltet und erst ganz allmählich lauter wird. Aber auch ein Lichtwecker bringt Sie sanft in den Morgen. So beginnen Sie Ihren Tag so ruhig wie möglich.
  • Stehen Sie behutsam auf. Springen Sie nicht sofort aus Ihrem Bett, auch wenn Sie sich wirklich wach fühlen. Geben Sie sich und Ihrem Körper noch einige Minuten, um sich auf den Tag vorzubereiten. Sie können noch über Ihre Träume nachdenken. Oder Sie räkeln sich, strecken sich genüsslich aus. Rollen Sie sich dann auf die Seite und stellen Sie Ihre Beine auf den Fußboden. Dann stehen Sie langsam auf. Schnellen Sie nicht aus dem Liegen direkt in die aufrechte Position. Das würde nur Ihren Kreislauf nebst Rücken und Nacken belasten. 
  • Nehmen Sie sich eine halbe Stunde für Ihren Tagesbeginn. Die Hektik des Tages wird Sie schnell genug einholen. Starten Sie Ihren Tag daher in Ruhe: Machen Sie zehn Minuten kleine Bewegungsübungen – wenn es jetzt wieder wärmer wird, eventuell sogar am offenen Fenster. Danach setzen Sie sich in Ruhe hin und trinken eine Tasse Tee. Genießen Sie die Zeit für sich. 
  • Auf das richtige Frühstück kommt es an. Viele Menschen verlassen das Haus, ohne einen Bissen zu sich zu nehmen. Dabei versorgt Sie gerade das Frühstück mit wichtigen Vitalstoffen, die Sie brauchen, um geistig leistungsfähig zu sein. Greifen Sie da­her auch nicht wahllos zur erstbes­ten Scheibe Brot und zum Belag, den Sie gerade im Kühlschrank finden. Bereiten Sie sich ein leckeres, frisches Müsli zu, das Sie je nach Geschmack mit Obst verfeinern können. Auch eine Scheibe Vollkornbrot mit Hüttenkäse oder Quark und Gemüsestiften geben Ihnen Power für den Tag. 
  • Denken Sie kurz über Ihren Tag nach. Bevor Sie nun kopflos in den Alltag starten, nehmen Sie sich zwei Minuten Zeit. Überlegen Sie, was heute ansteht, was Sie unbedingt erledigen müssen, welche Aufgaben nicht so wichtig sind. Planen Sie auch immer ein kleines Bonbon ein, eine Aufgabe, die Sie gerne erledigen, auf die Sie sich freuen können. 
  • Achten Sie auf Ihre Arbeitsbedingungen. Egal, welche Tätigkeiten Sie erledigen müssen, auch Ihre Arbeitsgeräte können sich auf Ihr Wohlbefinden auswirken. Ein falsch eingestellter Schreibtischstuhl kann genauso zu Verspannungen und Rückenschmerzen führen wie ein Bügelbrett, das nicht die richtige Höhe für Sie hat. Lärm kann nicht nur Ihre Konzentration stören. Sind Sie ständig lästigen Geräuschen ausgesetzt, kann das Ihrer Gesundheit schaden. Schützen Sie sich mit Ohropax vor Umgebungsgeräuschen. Merken Sie, dass Ihre Konzentration nachlässt, kann das daran liegen, dass Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Luft ausgeht. Machen Sie eine Pause und lüften Sie gut durch – danach sind Sie dann wieder leistungsfähig. 
  • Vernachlässigen Sie Ihre Nährstoffversorgung nicht. Ganz gleich, welche Tätigkeiten Sie erledigen müssen, Ihr Körper braucht Vitalstoffe. Ohne Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß werden Sie schlapp und träge, können nicht mehr klar denken – abgesehen davon, dass Ihnen durch eine Unterversorgung auf Dauer schwere Krankheiten drohen. Dabei ist es so leicht, sich ausreichend mit Vitalstoffen zu versorgen! Schneiden Sie Obst und Gemüse in schmale Streifen und stellen Sie sich diese an Ihren Arbeitsplatz. So naschen Sie gesund – und vermeiden, dass Sie bei Hunger zu Schokolade und Gummibärchen greifen.
  • Lassen Sie Stress nicht an sich heran. Natürlich sind Sie nie davor gefeit, dass plötzlich Aufgaben auf Sie zukommen, die sofort und dringend erledigt werden müssen. Aber lassen Sie das nicht zur Regel werden. Lernen Sie, sich selbst Grenzen zu setzen und auch einmal „Nein“ zu sagen. Das müssen Sie trainieren. Vielleicht hilft Ihnen dabei ein Merksatz, den Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz in Sichtweite aufhängen: „Ich lasse mich nicht stressen und bleibe immer ruhig und gelassen.“ Schauen Sie hier immer wieder einmal drauf, geht er Ihnen bald in Fleisch und Blut über. 
  • Machen Sie mal Pause. Gerade wenn Sie viel zu tun haben, sind Pausen wichtig, damit Ihre geistige Leis­tungsfähigkeit erhalten bleibt. Sie sollten auf jeden Fall jede halbe Stunde für zwei bis drei Minuten den Stift fallen lassen. Lehnen Sie sich zurück, schauen Sie aus dem Fenster oder schließen Sie Ihre Augen. Alle zwei Stunden sollten Sie sich ein bisschen bewegen. Machen Sie einige Streck­übungen, stehen Sie auf, absolvieren Sie ein paar Kniebeugen. Die Mittagspause sollten Sie an der frischen Luft verbringen. Gehen Sie spazieren – es sollte aber eine Erholungspause bleiben. Einkäufe oder sonstige Termine sind in dieser Zeit tabu. 
  • Schaffen Sie sich einen Feierabend. Egal, ob Sie tagsüber zu Hause oder außer Haus einer Tätigkeit nachgehen: Abends ist Entspannung angesagt. Zwar gibt es eigentlich auch abends immer noch etwas zu Hause zu tun. Aber halt: Packen Sie sich auch Ihre Abende voller Arbeit, werden Sie irgendwann ausbrennen. Sie müssen auch einmal Kraft tanken. Reservieren Sie sich pro Abend zwei Stunden für sich – bevor Sie ins Bett gehen. 
  • Ihr Abend sollte leicht beginnen. Es gibt viele Menschen, die abends ihre Hauptmahlzeit zu sich nehmen. Das ist nicht gesund, denn Ihr Körper verdaut so ein schweres Essen immer noch, wenn Sie ins Bett gehen. Ihr Schlaf kann dann stark gestört werden. Bereiten Sie sich abends daher lieber etwas Leichtes zu. Auch wenn Sie das Abendessen als Hauptmahlzeit betrachten – vergessen Sie die Schweinshaxe oder das fette Kotelett. Bereiten Sie sich lieber einen leckeren Salat oder ein Kräuter-Frischkäse-Vollkornbrot zu. 
  • Tun Sie etwas für sich. „Für Hobbys habe ich keine Zeit“ – diesen Satz höre ich häufig. Geht es Ihnen genauso? Untersuchen Sie einmal, wie viel Zeit Sie tatsächlich haben. Schreiben Sie eine Woche lang ganz ehrlich auf, wie viel Zeit Sie abends vor dem Fernseher verbringen. Sie werden erstaunt sein, wie viel hier zusammenkommt. Nun lassen Sie die Glotze aus – es gibt so viel, was Sie in dieser Zeit tun können: lesen, musizieren, Sport treiben, Musik hören, handarbeiten – Ihrer Phantasie und Ihren Wünschen sind hier keine Grenzen gesetzt. 
  • Arbeiten Sie jeden Tag auf. Sie sollten Ihren Tag abschließen – damit Sie sich nicht noch im Bett herumwälzen und über die Geschehnisse nachgrübeln. Nehmen Sie sich zehn Minuten, bevor Sie zu Bett gehen, und überlegen Sie, was Sie heute schön fanden, was Sie geärgert hat, vielleicht auch, welche Erfolge Sie erlebt haben. Worüber haben Sie sich geärgert, was würden Sie anders machen? Schreiben Sie Ihre positiven Erlebnisse auf, zum Beispiel in ein Tagebuch. Das hat zwei Funktionen: Zum einen verstärken Sie durch das Aufschreiben Ihre Glücks­erlebnisse. Zum anderen haben Sie irgendwann ein persönliches „Glücksbuch“ – in dem Sie lesen können, wenn es Ihnen einmal nicht so gut geht. 
  • Schlafen Sie – Sie brauchen Erholung. Für manche Menschen ist Schlaf Zeitverschwendung. Wie kann man Lebenszeit einfach so verschlafen? Aber Vorsicht: Sie brauchen Schlaf in ausreichender Menge. Schlafen Sie zu wenig, schaden Sie Ihrer Gesundheit. Sie büßen Ihre Leistungsfähig­keit ein, Ihr Immunsystem wird anfällig für Infekte. Hören Sie auf Ihren Körper. Sind Sie nach sechs Stunden Schlaf ausgeruht, ist das okay. Braucht Ihr Körper aber neun Stunden, geben Sie sie ihm. Übrigens: Das Thema Schlaf ist so wichtig für Ihre Gesundheit. Deshalb schreibe ich momentan für Sie einen neuen Spezialreport zum Thema „Gesunder Schlaf“. Darin werde ich Ihnen noch viele weitere Tipps und Empfehlungen zum erholsamen Schlaf geben. Mit der nächsten Ausgabe schicke ich Ihnen den Spezialreport dann zu.  Sicherlich werden Sie sich nicht jeden Tag genau an meine Tipps halten können. Aber versuchen Sie, so viele wie möglich in Ihren Alltag einzubauen. Sie werden merken, wie es Ihnen immer besser geht und Ihre Tage immer gelassener ablaufen.    

Tags: Erholung, Stress, Stressprevention

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