Warum schwören so viele erfolgreiche Menschen auf Sport? Die Frage ist falsch, sie müsste andersherum lauten: Warum sind Menschen, die nebenbei Sport treiben, oft so erfolgreich? Die Antwort lautet: Es liegt an der regelmäßigen Bewegung.
Damit auch Sie in Bewegung kommen, habe ich Ihnen hier Übungen zusammengestellt, die Sie ohne großen Aufwand ganz einfach in Ihren Alltag integrieren können. Suchen Sie sich daraus die zwei bis drei Übungen heraus, die Ihnen am besten gefallen, und machen Sie die Übungen über die Woche verteilt, zum Beispiel alle zwei Tage eine kleine Übung. Gerne natürlich auch mehr, aber ich will Sie nicht überfordern.
Bei Übungen, die Ihr Gehirn anregen, sind zwei Gruppen ganz wichtig. Zunächst einmal gibt es Ausdauerübungen. Diese Form der Bewegung (lange, gleichförmige Bewegungsabläufe) aktiviert Ihr Herz. Es wird angeregt, Sauerstoff durch den ganzen Körper zu pumpen, eben auch ins Gehirn. Und genau dieser Sauerstoff bewirkt, dass sich Blockaden im Gehirn lösen. Sie sind konzentrierter, Ideen scheinen Ihnen nur so in den Schoß zu fallen. Sie müssen dafür nicht unbedingt spazierengehen, Sie brauchen auch nicht jeden Tag zu joggen. Manchmal reichen für eine kleine, schnelle Gehirndurchblutung schon kurze Ausdauerübungen für zwischendurch, und der Denkprozess läuft wieder wie geschmiert.
Die zweite Gruppe von Übungen, die Auswirkungen auf Ihr Gehirn haben, sind Koordinationsübungen. Bei diesen machen Sie gegenläufige Bewegungen, heben zum Beispiel gleichzeitig Ihr linkes Bein und den rechten Arm. Durch solche Überkreuzbewegungen wird die Vernetzung zwischen beiden Hirnhälften gefördert. Neue Nervenverbindungen bilden sich, Sie können besser und schneller theoretisches Wissen in kreative Ideen umsetzen.
Ich stelle Ihnen hier einige Ausdauer- und Koordinationsübungen vor. Wenn nicht anders bei den einzelnen Übungen angegeben sollten Sie sie zehnmal wiederholen, dann legen Sie eine Pause von einer Minute ein und machen dann nochmal zehn Wiederholungen.
Gehirnübungen, die Sie im wahrsten Sinne des Wortes „nebenbei“ machen können, sind viele Pezziball-Übungen. Beim Pezziball handelt es sich um einen großen Sitzball, den Sie in Sportgeschäften oder bei Ihrer Krankenkasse für 10 Euro kaufen können. Er wird mit einer normalen Fahrradpumpe aufgepumpt. Ersetzen Sie von Zeit zu Zeit einfach Ihren Schreibtischstuhl durch den Ball – und los geht’s.
Springseile sind als Kinderspielzeug bekannt – aber warum sollten nur die Kleinen Spaß daran haben? Die Seile eignen sich auch hervorragend als Fitmacher für die Großen. Mittlerweile hat sogar die Industrie entdeckt, dass Rope-Skipping, so wird Seilspringen neudeutsch genannt, ein Riesenmarkt ist. Sie erhalten Springseile sogar mit Rundenzähler und aus High-Tech-Fasern. Das ist aber gar nicht nötig. Die klassische Version, das alte, gedrehte Hanfseil, reicht auch. Wichtig ist nur, dass es lang genug ist. Wenn Sie sich mittig auf das Seil stellen, sollte es Ihnen bis zu den Achselhöhlen reichen. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, irgendwo in der Wohnung zu springen. Dann sollten Sie auf jeden Fall Schuhe und Strümpfe ausziehen. Sie rutschen dann nicht so schnell. Ansonsten hüpfen Sie am besten draußen. Fangen Sie langsam an. Achten Sie darauf, dass Sie auf der Stelle hüpfen. Machen Sie möglichst niedrige Sprünge, Ihre Beine sollten Sie nicht so stark anwinkeln. So kommen Sie nicht so rasch außer Atem.
Mein Tipp: Ist Ihnen das Tempo beim Seilchenspringen zu hoch? Drosseln Sie es, indem Sie Zwischensprünge auf der Stelle mit einbauen. Eine bessere Übung für Koordination und Ausdauer gibt es nicht!
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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