Meditation: Eine kleine Runde Urlaub im Alltag gefällig?

Eine kleine Runde Urlaub im Alltag gefällig? Durch Stress, Sorgen und ewig kreisende Gedanken verspannen Sie sich, sind innerlich unfrei und schnell gereizt. Die Meditation ermöglicht es Ihnen, zur Ruhe zu kommen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mit ein bisschen Übung finden Sie so Entspannung und begegnen der Hektik des Alltags gelassen.

Meditation klingt für viele Menschen fremdartig und so, als wäre das allenfalls etwas für „esoterische Spinner“. Wenn Sie so denken, bringen Sie sich selbst aber um eine wundervolle Methode, Ruhe und Gelassenheit zu finden. Besonders in Phasen hoher geistiger und körperlicher Anspannung tut es gut, sich eine „mobile Oase der Ruhe“ zu schaffen. Wenn Sie meditieren, tanken Sie Ihre Batterien wieder auf und schöpfen Kraft aus einer Quelle, die tief in Ihnen selbst ist. So können Sie Ihr körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden steigern.

Nehmen Sie sich bewusst Zeit zur Entspannung
Ihre positive Wirkung entfaltet die Meditation dann, wenn Sie sich täglich ca. 10 bis 20 Minuten Zeit dafür nehmen. Idealerweise meditieren Sie immer zur gleichen Zeit. Schon bald werden Sie feststellen, dass Sie positiver in die Welt gehen, dass Sie sich lebendiger und bewusster fühlen. Sie werden toleranter und können das Leben mehr genießen.
Einige vorbereitende Maßnahmen, eine bestimmte körperliche und auch geistige Haltung sowie das Wissen über meditative Methoden erleichtern es Ihnen erheblich, genau das zu erreichen.

Sie brauchen nur ein bisschen Geduld
Meditation ist nicht leicht, aber auch nicht wirklich schwer. Bringen Sie zunächst vor allem die Offenheit und Bereitschaft mit, sich auf diese Methode einzulassen. Und: Geben Sie sich eine Chance, sie auszuprobieren. Kaum ein Mensch kann sich eine neue Methode von heute auf morgen aneignen. Betrachten Sie einfach die Zeit, die Sie sich für das Meditieren nehmen, als Zeit, die Sie sich selbst schenken. So wird diese Zeit wertvoll – unabhängig davon, wie „erfolgreich“ Sie mit der Meditation sind.

Ihre Umgebung muss passen
Ungestört sein: Das Wichtigste ist, dass Sie während der Meditation ungestört sind. Es sollte möglichst kein Telefon klingeln und kein Kind oder Partner zur Tür hereinkommen. Unsanft aus der Entspannung gerissen zu werden, ist sehr unangenehm. Wenn Sie ständig darauf lauschen, ob jemand hereinkommt, wird es für Sie deutlich schwerer, sich überhaupt zu entspannen.

  • Kleidung: In jedem Fall sollten Sie bequeme Kleidung tragen, bei der Sie sich durch nichts eingeengt fühlen. Manche Menschen mögen es, ein paar dicke Socken anzuziehen, um wohlig warme Füße zu haben.

  • Setzen Sie sich entspannt hin. Letzten Endes können Sie in jeder erdenklichen Position meditieren. Aber die folgenden Tipps für die Meditationshaltung haben sich als nützlich erwiesen.

  • Der klassische Meditationssitz: Für den klassischen Meditationssitz wählen Sie eine nicht zu weiche Unterlage – ideal ist eine doppelt gelegte Decke auf dem Boden. Sie können sich im Schneidersitz hinsetzen, oder in der halben oder ganzen so genannten Lotus-Position, bei der Ihre Füße auf dem jeweils anderen Oberschenkel ruhen. Beim halben Lotus-Sitz liegt nur ein Fuß auf dem Oberschenkel des anderen Beines, der andere Fuß ruht auf dem Boden.
  • Das Sitzen auf einem Stuhl: Sie können sich aber auch gerade auf den vorderen Teil eines Stuhles setzen (bitte nicht anlehnen). Stellen Sie dann die Füße flach auf dem Boden – die Waden sollten in etwa einen rechten Winkel zu den Oberschenkeln aufweisen.
  • Die Körperhaltung: Ihre Wirbelsäule sollte möglichst gerade sein, dabei aber nicht verkrampft, sondern locker. Die Energie in Ihrem Körper soll sich frei von oben nach unten und umgekehrt bewegen können.
  • Die Kopfhaltung: Das Kinn wird idealerweise leicht zur Brust hin gezogen, damit der Nacken sanft gedehnt ist. So kann die Energie leichter vom Kopf zum Körper und umgekehrt fließen.
  • Das Gesicht: Vielleicht möchten Sie Ihre Augen schließen oder mit einem weichen Fokus einen Punkt vor Ihnen auf dem Boden anpeilen. Achten Sie darauf, dass Ihr Mund leicht geöffnet und Ihr Kiefer entspannt ist. Ihre Zungenspitze legen Sie am besten sanft an den Gaumen gleich hinter die Schneidezähne.
  • Die Hände: Ihre Hände können mit den Handflächen nach oben auf Ihren Knien ruhen. Mit Daumen und Zeigefinger können Sie einen Kreis bilden und die anderen Finger locker gerade halten. Wenn diese Handhaltung für Sie zu unbequem ist, können Sie die Hände auch mit den Handflächen nach unten auf Ihren Knien ruhen lassen.

So kommen Sie auch an hektischen Tagen zur Ruhe

Für die meisten Menschen ist es nicht einfach, aus dem hektischen Alltag in die Ruhe und Besinnlichkeit der Meditation zu kommen. Das Schwierigste dabei ist oft, unsere lauten und wilden Gedanken zu beruhigen. Es ist sehr hilfreich, dem Geist etwas zu geben, mit dem er sich beschäftigen kann.

Probieren Sie eine der folgenden Methoden aus:
Konzentration auf den Atem: Konzentrieren Sie Ihre gesamte Aufmerksamkeit nur auf das Auf und Ab Ihrer Brust, auf die Luft, die Sie einsaugen und danach wieder ausatmen. Während Sie einatmen, sagen Sie in Gedanken das Wort „ein“ und beim Ausatmen „aus“ vor sich hin. Wenn Sie das für wenige Minuten so praktizieren, dann werden Sie schnell spüren, wie Sie innerlich immer ruhiger und zentrierter werden. Sie können auch Ihre Atemzüge zählen – langsam von 1 bis 10 und immer wieder von vorn.

Begriffe denken: Sie können auch einfach Worte in Ihrem Inneren sagen, wie z. B. „Ruhe“, „Entspannung“, „Sammlung“, „Gelassenheit“ u. Ä. Viele Menschen haben Schwierigkeiten mit Aussagen wie „Ich bin ruhig und gelassen“, da sie innerlich den Widerspruch zu dem eigenen Zustand spüren und so eine innere Stimme gleich nachsetzt: „Stimmt ja gar nicht.“ Durch das Wiederholen der einfachen Worte bekommen Sie nicht das Gefühl zu scheitern, sondern können einfach die Wirkung genießen, die durch Ihre Assoziationen aufkommt. Die Methode, den Geist mit Worten zu beschäftigen, ist schon eine sehr alte Technik. „Mantras“ heißen solche Worte. Suchen Sie sich Begriffe aus, die sich beim inneren Sprechen gut anfühlen. Das können auch immer wieder andere sein. Wichtig ist nur, nicht darüber nachzudenken, sondern die Worte einfach nur in sich klingen zu lassen.

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Dr. Spitzbart beim ZDF-Mittagsmagazin
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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