All-inclusive-Reiseangebote sind fast immer mit einem Überangebot an Essen verbunden: Ab 8 Uhr gibt es Frühstück, ab 11 Uhr dann die Morgen-Snacks. Um 13 Uhr beginnt das Mittagsbuffet, am frühen Nachmittag wird Kuchen angeboten. Spätestens um 18 Uhr beginnt das Abendessen, auch in Buffetform. Bei diesem Überangebot kommt es schnell zu der Einstellung: „Dafür habe ich schließlich bezahlt, das werde ich nun auch genießen.“ So landet ein Gericht nach dem anderen auf Ihrem Teller und ein Pfund nach dem anderen auf Ihrer Hüfte.
Mein Tipp: Entgehen Sie der Verlockung des dauernden Essens von vornherein: Buchen Sie Halbpension oder nur Übernachtung mit Frühstück. Das bringt Ihnen übrigens gleich zwei Vorteile: Zum einen sind Sie nicht durch vorgeschriebene Essenszeiten gebunden und können Ihre Urlaubszeit so ideal für Ausflüge und Sport nutzen. Zum anderen lernen Sie auch Ihren Urlaubsort besser kennen, wenn Sie außerhalb des Hotels essen gehen. Warum nicht im kleinen Restaurant einige Straßen weiter einmal einheimische Küche ausprobieren? Die ist häufig gesünder als das kalorienreiche Buffet im Hotel.
„Bewegung? Ich habe doch Urlaub!“ Frei nach diesem Motto verbringen viele Menschen den Großteil ihres Urlaubs auf der Sonnenliege. Sie genießen das Herumliegen am Pool oder Meer. Verständlich: Die Sonne verlockt dazu – und die Temperaturen laden auch nicht gerade zum Bewegen ein.
Mein Tipp: Natürlich müssen Sie bei 30 Grad keine Dauerläufe absolvieren. Aber wie wäre es mit einem ausgiebigen Strandspaziergang am Morgen, mit den Füßen im Wasser? So wird Ihnen auch nicht zu heiß. Und warum probieren Sie nicht einmal etwas Neues aus? Je nach Urlaubsort können Sie zum Beispiel tauchen oder schnorcheln – sofern Sie körperlich gesund sind. Wenn Sie trotz südlicher Sommerwärme joggen oder walken wollen, machen Sie es wie die Einheimischen: Nutzen Sie die kühlen Abendstunden.
Urlaubszeit = Ausnahmezeit! Alles duftet lecker und lädt Sie ein, es zu probieren. Hier eine Portion Calamares mit fetter Sauce, dort eine Crêpe. Zudem möchten Sie sich im Urlaub auch einmal etwas gönnen. Leider aber gönnen Sie sich so vor allem viel Fett und Zucker.
Mein Tipp: Verbieten Sie sich nicht konsequent alles, immerhin haben Sie ja Urlaub und sollen in dieser Zeit auch genießen. Werden Sie jedoch nicht bei jeder Gelegenheit schwach. Gönnen Sie sich eine Sünde pro Tag – und genießen Sie die ohne schlechtes Gewissen.
Gerade an Frühstücksbuffets in Hotels werden häufig auch deftige Speisen angeboten. Da gibt es Rührei mit Speck, kleine Würstchen oder Omeletts. Der Nachteil dieser Speisen: Sie enthalten viel Fett – und dadurch eben auch sehr viele Kalorien.
Mein Tipp: Schauen Sie sich genau auf dem Frühstücksbuffet um. Denn hier finden Sie bestimmt auch gesundes Müsli, Naturjogurt oder Quark, Vollkornbrot und mageren Käse. Greifen Sie dabei zu! Und peppen Sie Ihr Frühstück gerade im Süden mit frischem Sommerobst auf, das hier besonders lecker schmeckt und kaum Kalorien liefert.
Gerade wenn es richtig warm ist, scheint ein Eis die ideale Abkühlung zu sein. Leider ist Eis nicht nur eine bombige Abkühlung, sondern auch eine echte Kalorienbombe. Es enthält neben viel Zucker auch rund 8 % Fett. Wenn Sie zu Sahneeis greifen, sind es sogar 15 %.
Mein Tipp: Probieren Sie Alternativen. Wie wäre es mit einem Fruchtsorbet? Diese dem Eis sehr ähnliche Leckerei enthält fast gar kein Fett, aber häufig sogar über 50 % Obst und damit dann viele Vitamine. Oder Sie greifen direkt zu Obst. Ein gut gekühltes Stück Melone ist eine leckere Alternative zu Eis. Es ist längst nicht so süß und bringt nur 40 Kalorien pro 100 Gramm mit. Probieren Sie auch einmal frisch geerntete, einheimische Früchte, wenn Sie im Süden Urlaub machen. Sie werden merken, dass diese viel leckerer und auch süßer schmecken als die, die Sie im deutschen Supermarkt kaufen können. Wenn Sie das Obst nicht schälen können, waschen Sie es vor dem Verzehr gut mit abgekochtem Leitungswasser oder Mineralwasser.
Gerade im Urlaub versuchen viele Menschen, ihren Durst mit den falschen Getränken zu löschen. Passend zum Sommergefühl trinken sie süße Limonaden, alkoholfreie oder alkoholhaltige Cocktails. Doch statt den Durst zu löschen, verspüren sie nach kurzer Zeit erneuten Durst und trinken wieder das Falsche. So sammelt sich nach und nach zusätzliches Gewicht an – ein 0,3-Liter-Glas Limonade enthält immerhin 150 Kalorien.
Mein Tipp: Trinken Sie einfaches Wasser. Möchten Sie passend zum Sommer etwas Fruchtig-Frisches, dann pressen Sie etwas Zitrone hinein. Auch sehr lecker sind Saftschorlen im Verhältnis 1:3, also ein Teil Saft auf drei Teile Wasser. Dabei muss es nicht immer Apfelsaftschorle sein. Probieren Sie zum Beispiel einmal Rhabarber- oder Grapefruitsaftschorle. Diese sind nicht nur lecker, sondern haben gerade einmal 30 Kalorien pro 0,3-Liter-Glas. Eisgekühlte und nur leicht gesüßte Früchtetees sind ebenfalls ein erfrischender Durstlöscher. Zudem sind sie äußerst kalorienarm (nur drei Kalorien pro 0,3-Liter-Glas).
Der „Gruß aus der Küche“ ist gerade im Süden sehr ausgeprägt. Sie erhalten als Vorspeise fast überall einen großen Brotkorb und dazu eine Schale voll frischer Knoblauchcreme. Ist diese verzehrt, stellt man Ihnen unaufgefordert eine neue Schüssel hin. Was die wenigsten in ihrer Urlaubslaune beachten: Eine Scheibe Weißbrot bringt rund 60 Kalorien mit sich, ein Esslöffel Knoblauchcreme bis zu 100. Und Sie haben mit dem eigentlichen Essen noch gar nicht angefangen.
Mein Tipp: Eigentlich ist es ganz einfach, dieser Kalorienbombe zu entgehen: Verzichten Sie auf solche Vorspeisen – essen Sie nur das Hauptgericht. Oder Sie nehmen nur wenig Brot mit einigen Oliven, Gemüsestreifen oder Salsa. Vermeiden Sie aber auf jeden Fall die fettigen Mayonnaisesoßen, Sahnedips oder mit Öl angerührten Cremes.
Gerade im Süden wird extrem spät zu Abend gegessen, in der Regel nicht vor 21 Uhr. Wir Nordeuropäer sind allerdings solche späten Mahlzeiten meistens nicht gewöhnt. Die Folgen sind Extra-Pfunde, weil unser Körper sich mit dem Verdauen schwer tut und die Kalorien nicht mehr verwerten kann, sondern als Hüftgold einlagert. Es droht Ihnen zusätzlich noch Schlaflosigkeit, weil Ihnen die späte Mahlzeit schwer im Magen liegt.
Mein Tipp: Wenn Sie nach 21 Uhr essen, sollten Sie möglichst leichte Kost wählen oder nur einen Snack nehmen.
Wenn Sie Halb- oder Vollpension gebucht haben, können Sie dem überfüllten Buffet einfach nicht entgehen. Das Gefährliche daran: Hier finden Sie vieles, was Sie entweder noch nicht kennen oder besonders gerne mögen. Und schon ist der Teller voll. Eine besonders große Versuchung stellt für mich persönlich auch immer das reichhaltige Dessertbuffet dar.
Mein Tipp: Erstellen Sie sich einen regelrechten Buffetplan für Ihre Urlaubstage. Sie entscheiden sich heute für den gegrillten Fisch, morgen für die Pasta, übermorgen für die Tapas. Essen Sie als Vorspeise immer einen Salat mit wenig Dressing. So ist der erste Hunger gedämpft, und Sie vermeiden, dass Sie zu viel essen, weil Sie alles probieren möchten. Wenn Sie Ihren „Eine-Sünde-am-Tag-Joker“ (siehe Falle Nr. 3) schon verspielt haben, dann heißt es konsequent sein: Finger weg vom Nachtisch!
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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