L-Carnitin ist eines sicher nicht: ein magisches Wundermittel, das Ihre Pfunde schmelzen lässt. Auch dieser Stoff kann die Fettansammlungen nicht von heute auf morgen rückgängig machen, die Sie sich über viele Jahre hinweg angespart haben. L-Carnitin spielt aber definitiv eine entscheidende Rolle bei der Fettverbrennung. Es ist das Fett-Taxi: Es transportiert das Fett in die Mitochondrien, also die Fettverbrennungsöfen Ihrer Körperzellen. 98 % des L-Carnitins, das in Ihrem Körper enthalten ist, sitzt in den Muskeln und wartet hier darauf, Fett zur Verbrennung zu transportieren.
L-Carnitin funktioniert aber nur unter einer Bedingung: Es steht Ihrem Körper kein anderer Stoff zur Verfügung, der schneller und besser verbrannt werden kann. Daran scheitert allerdings die Fettverbrennung durch L-Carnitin bei den meisten Menschen. Denn bei vielen ist immer Zucker im Blut vorhanden. Dieser liefert schnelle Energie und sorgt dafür, dass Fette nicht verbrannt, sondern als langfristige Reserve in den Fettzellen abgespeichert werden. So kommt es zu den zusätzlichen Pfunden auf den Hüften.
Wie effektiv ist aber nun L-Carnitin? Und lohnt es sich für Sie überhaupt, diesen Stoff zusätzlich zu sich zu nehmen? Das haben Forscher der Uni Leipzig untersucht. Es ist mittlerweile möglich, Moleküle zu markieren. Studienteilnehmer bekamen solche markierten Fettmoleküle zu essen. Diese konnten dann in der Atemluft der Teilnehmer wieder nachgewiesen werden, wenn sie vom Körper verbrannt wurden. Diese komplizierte Technik hat gezeigt: 3 g L-Carnitin, täglich eingenommen, verbessert die Fettverbrennung um 37 %. Bei den Studienteilnehmern handelte es sich um Erwachsene, die nicht unter L-Carnitinmangel litten. Haben Sie dagegen zu wenig L-Carnitin, wird Ihre Verbrennungsrate noch höher sein.
Wissenschaftliche Forschungen haben auch ergeben, dass zusätzliches L-Carnitin nicht nur helfen kann, um Fett in die Brennzellen der Muskeln zu transportieren. Auch Ihre Blutfettwerte können durch L-Carnitin um bis zu 50 % sinken. Gerade für Menschen, die einige Pfunde zu viel mit sich herumtragen, ist das wichtig. Denn sie haben in den meisten Fällen auch erhöhte Blutfettwerte.
L-Carnitin ist in geringen Mengen in Gemüse, Obst und Milchprodukten enthalten, größere Mengen finden sich nur in Fleisch. Ich rate Ihnen daher, L-Carnitin zu ergänzen.
Aber Vorsicht, bei L-Carnitin gilt: Auf die Qualität kommt es an! Es gibt preiswerte Sorten, in denen ist neben L-Carnitin auch das nicht-natürliche D-Carnitin enthalten. Dieses kann Ihr Körper nicht verwenden. Der Molekülaufbau ist verkehrtherum und kann daher nicht zur Fettverbrennung herangezogen werden. Achten Sie daher darauf, dass Sie Präparate kaufen, die das L-Carnipure®-Zeichen tragen. Sie erhalten diese zum Beispiel im Reformhaus. Es handelt sich bei ihnen um wirklich reines L-Carnitin, das durch einen komplizierten biologischen Prozess gewonnen wurde. Kaufen Sie aber kein L-Carnitin im Internet. Hier stimmen die Inhaltsangaben häufig nicht – das L-Carnitin wird gerne mit anderen Stoffen gestreckt.
Unter normalen Umständen brauchen Sie bis zu 500 mg L-Carnitin. Machen Sie eine Diät, können Sie 1 bis 2 g zu sich nehmen, da Sie durch die verringerte Nahrung auch weniger L-Carnitin aus natürlichen Quellen zuführen. Auch als Sportler brauchen Sie 1 bis 2 g pro Tag zusätzlich. Sie haben mehr Muskeln, in denen mehr Fett mithilfe von L-Carnitin verbrannt wird. Wollen Sie Ihre Blutfette senken, leiden Sie unter Herzschwäche, Diabetes oder einem geschwächten Immunsystem? Dann können Sie bis zu 3 g pro Tag einnehmen.
L-Carnitin wird am besten von Ihrem Körper verarbeitet, wenn Sie kleine Portionen zu sich nehmen. Bei Portionen von bis zu 500 mg kann Ihr Darm immerhin noch 50 % aufnehmen. Nehmen Sie dagegen 2 g auf einmal ein, werden nur noch 5 bis 10 % von Ihrem Darm aufgenommen. Verteilen Sie daher Ihre L-Carnitin-Aufnahme auf bis zu vier Portionen am Tag.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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