Prostata

Auch bei Gesundheitsthemen werden leider gerade die kleinen Dinge oft nicht genug beachtet. Zu diesen kleinen Dingen gehört auch die Vorsteherdrüse des Mannes, die Prostata. Immer noch, auch in unserer so abund aufgeklärten Zeit, ist sie ein Tabuthema. Das darf nicht sein. Denn Prostatakrebs ist immer noch die häufigste Krebsart bei Männern in Deutschland. Daher möchte ich Ihnen mit dieser Sonderausgabe „Prostata“ die Scheu vor diesem Thema nehmen.

Ab 45 sollte die regelmäßige Prostata-Vorsorgeuntersuchung bei Ihnen dazugehören. Denn im Laufe Ihres Lebens kann sich die Prostata gutartig vergrößern. Mit 60 Jahren ist jeder 2. Mann, mit 70 Jahren fast jeder betroffen. Die Symptome bei einer gutartigen Prostatavergrößerung sind sehr unangenehm: von ständigem Harndrang bis hin zu Nierenversagen.

Deshalb ist die Vorsorge sehr wichtig. Sie brauchen davor aber keine Angst zu haben, sie tut nicht weh. Lesen Sie in diesem Spezialreport, was bei einer Vorsorgeuntersuchung der Prostata genau auf Sie zukommt – von der Tastuntersuchung bis zur Messung des PSA-Werts. Gerade der PSA-Wert gilt als wichtiges Indiz, wenn es um das schnelle Erkennen eines Tumors an der Prostata geht. Ist er erhöht, so die allgemeine Meinung, dann besteht der dringende Verdacht auf Krebs.

Eine genauere Untersuchung der Prostata in Form einer Gewebeentnahme erfolgt dann in der Regel standardmäßig. Aber Moment: Muss es wirklich gleich die Biopsie sein? Sicherlich ist der PSA-Wert ein wichtiger Krebsmarker. Dennoch dürfen Sie sich nicht allein auf ein einmaliges Untersuchungsergebnis verlassen. Sie sollten immer auf einer zweiten Messung dieses Wertes bestehen, wenn er erhöht ist. Warum? Das lesen Sie in dieser Ausgabe.

Prostatavergrößerung und Prostatakrebs können Sie nicht wirklich vorbeugen. Es gibt allerdings Pflanzenstoffe, die Sie dabei unterstützen, so prostatagesund wie möglich zu leben. Welche das im Einzelnen sind, stelle ich Ihnen ab Seite 5 vor. Und was hat es mit den zahlreichen Pillen, Kapseln und Pülverchen auf sich, die Ihnen eine gesunde Prostata versprechen? Ich werfe für Sie ein kritisches Auge auf diese Versprechen und sage Ihnen, was Sie davon zu halten haben.

Prostata: Warum Sie diese wichtige Drüse nie vernachlässigen dürfen

Sie ist nur eine kleine Drüse in Ihrem Körper und dennoch enorm wichtig: die Vorsteherdrüse (oder auch Prostata). Leider ist sie aber immer noch ein Tabuthema. Über die Prostata redet Mann einfach nicht, auch wenn sie Schwierigkeiten macht. Dabei ist es gerade dann enorm wichtig, dass Sie einen geschulten Arzt aufsuchen. [mehr]

Potenzstörungen: Wie die Prostata Ihr Sexualleben beeinflusst

Prostata-Operation gleich Impotenz: Dieser Zusammenhang hält sich leider immer noch in vielen Männerköpfen. Aber eine Operation heißt nicht, dass es mit Ihrem Sexualleben vorbei ist – allerdings kann die Prostata in ihrer Funktion eingeschränkt werden. [mehr]

Gutartige Prostatavergrößerung: Probleme beim Wasserlassen können auf eine Erkrankung hindeuten

Die gutartige Vergrößerung der Prostata betrifft fast die Hälfte aller Männer über 60 Jahren und beinahe alle über 70-jährigen. Wann aber kann eine solche Vergrößerung gefährlich werden? Und wann müssen Sie operiert werden, wann dagegen geht es ohne OP? [mehr]

So ernähren Sie sich prostatagesund: Warum Tomaten besser sind als ominöse Krebsdiäten

Die Prostata ist in den letzten Jahren zu einem großen Geschäftsfeld geworden. Da fast jeder Mann über 70 an einer Prostatavergrößerung leidet und viele an Krebs erkranken, gibt es mittlerweile viele Angebote für eine gesunde Prostata. Ihnen ist häufig eines gemeinsam: Es handelt sich in den meisten Fällen um Geschäftemacherei. Denn eine wirklich prostatagesunde Ernährung kostet Sie kaum etwas extra. [mehr]

Alternative Therapien: Es muss nicht immer gleich eine Operation sein

Wenn Sie eine vergrößerte Prostata oder sogar Prostatakrebs haben, gibt es eine Reihe weiterer Verfahren, die nicht zu den Standardtherapien gehören. Nicht weil sie unbedingt schlechtere Ergebnisse liefern, sondern aufgrund von Nebenwirkungen oder weil sie nicht bei jedem Menschen angewandt werden können. Dennoch sollten Sie diese Therapien kennen – vielleicht ist ja eine für Sie geeignet. [mehr]

PSA-Wert: Vertrauen Sie nicht blind auf diesen Tumor-Marker

Der PSA-Wert ist ein Erkennungszeichen für den Prostatakrebs. Wenn ein Karzinom an der Prostata vorliegt, ist dieser Wert erhöht. Aber nach einmaliger Messung sollten Sie dennoch nicht gleich einer Biopsie zustimmen. Denn es gibt auch andere Gründe, die den PSA-Wert in die Höhe schnellen lassen. [mehr]

Prostatakrebs: Warum die Vorsorge ab 45 so wichtig für Sie ist

„Männer sterben eher mit einem Prostatakrebs als an einem Prostatakrebs“ – ein gängiger Satz unter uns Medizinern, der widerspiegelt, dass diese Krebsart nur in 25 % aller Erkrankungen aggressiv verläuft. Dennoch dürfen Sie Prostatakrebs und vor allem seine Vorsorge nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn je eher der Krebs erkannt wird, desto besser sind Ihre Heilungschancen. [mehr]
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Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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