Hormone: Nutzen Sie den Jungbrunnen für Männer

Das Älterwerden – in der Vorstellung des Mannes ist es unweigerlich verbunden mit einem Verlust der männlichen Kraft und Stärke. Ich möchte Ihnen die Sorge vor dem Alter nehmen: Ihr Körper verfügt über eigene Jungbrunnen. Und wenn Sie dafür sorgen, dass diese Brunnen immer gut gefüllt sind, besteht kein Grund zur Sorge vor dem Alter.

Die Jungbrunnen Ihres Körpers sind die Hormone. Das sind bestimmte Wirkstoffe, die ins Blut abgegeben werden und dann mit dem Blutkreislauf im Körper verteilt werden. Dort wirken sie über einen längeren Zeitraum in sehr geringer Konzentration. Gebildet werden sie in endokrinen Drüsen oder aber in speziellen Zellen.

Diese Hormone sollten Sie als Mann nie aus den Augen verlieren

Einigen Hormonen sollten Sie genauere Aufmerksamkeit schenken, sie sind für Ihre Männergesundheit besonders wichtig.

  • Gesamt-Testosteron: Testoste­ron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Leider ist es nicht standhaft – ab dem 20. Lebensjahr sinkt Ihr Testosteronspiegel im Blut immer mehr. Mittlerweile haben rund 20 % aller Männer über 60 Jahre sogar einen Testosteronmangel. Ihr Testos­teronspiegel im Blut sollte zwischen 20 und 40 µg/l liegen. Fehlt Ihnen Testosteron, kann es zur Abnahme von Knochenmasse, Körperkraft und zum Anstieg des Körperfetts kommen.
  • DHEA (Dehydroepiandroste­ron) ist die Mutter aller Hormone: DHEA ist die Vorstufe, aus der der Körper viele andere wichtige Hormone entwickelt, zum Beispiel das Östrogen. Außerdem ist DHEA ein Gegenspieler des Stresshormons Cortisol. Es sorgt dafür, dass Ihr Körper auf Sparflamme läuft, wenn es nötig ist, indem es die biologischen Reaktionen reduziert und dadurch unnötige Energieverschwendung verhindert. Zudem verstärkt DHEA die Gedächtnisbrücken im Gehirn und ist Schutz für die Nervenzellen; es wirkt außerdem fettreduzierend, da es die Synthese des Fettes in den Fettzellen verhindert. Ihr DHEA-Wert sollte zwischen 150 und 600 µg/dl liegen.
  • HGH (Wachstumshormon): Dieses Hormon ist zuständig dafür, dass viele Organe wachsen. Haben Sie einen nicht ausreichenden Spiegel des Wachstumshormons im Blut, sind Sie oft müde, abgeschlagen, nehmen viel Fett zu und verlieren Muskeln. Aber Sie können auch seelische Veränderungen wie depressive Verstimmungen und Rückzug in die Isolation beobachten. Um das zu vermeiden, sollte Ihr Blutwert immer bei mindestens 400 ng/ml liegen.
  • Östrogene: Sie sind wichtig für ihre Sinne. Fehlen Ihnen Östrogene, sind Ihr Geschmacks- und Ihr Geruchssinn gestört. Zudem altert dann Ihre Haut schneller, die Schleimhäute trocknen aus, der Knochenabbau schreitet schneller voran und Ihre Libido schwindet.
  • Progesteron: Das Hormon ist wichtig für Ihren Wasserhaushalt, die Knochen- und Venen-Stabilität sowie für Ihre seelische Ausgeglichenheit. Sie sollten einen Progesteronspiegel von bis zu 0,5 µg/ml aufweisen. Ist er geringer, kann es zu Ödemen kommen.
  • FSH: Das Follikel-stimulierende Hormon ist ein ideales Hilfsmittel, wenn es darum geht, einen Grund für niedrige Hormonwerte zu finden. Misst Ihr Arzt bei Ihnen hohe FSH-Werte, deutet das auf Störungen oder Schädigung der Hoden hin. Sind die FSH-Werte niedrig, dann ist Ihre Hormonproduktion gestört. Zudem gibt die FSH-Konzentration im Blut verlässlich darüber Aufschluss, wie gut Ihre Spermienproduktion ist.
  • Melatonin: Das Schlafhormon wird bei fehlendem Licht im Körper freigesetzt und sorgt dafür, dass Sie gut schlafen können. Gleichzeitig gilt es als Radikalenfänger und hemmt die Entstehung von Krebs und Arteriosklerose.

So regen Sie Ihre Hormonproduktion an

Vielfach sind Ärzte dazu übergegangen, Hormone als Pillen oder per Pflaster dem Körper von außen wieder zuzuführen. Dabei gibt es einfachere Wege, wie Sie Ihre Hormonproduktion anregen können.

Dinner-Cancelling: Verzichten Sie auf Nahrung nach 18 Uhr, zumindest ab und zu. Dadurch regen Sie Ihren Körper an, mehr Wachstumshormon und Melatonin zu produzieren. Das geschieht folgendermaßen: Die beiden Hormone werden im Laufe von 24 Stunden in unterschiedlichen Mengen von der Hirnanhangdrüse produziert. Kurz vor Mitternacht werden die größten Mengen Wachstumshormon freigesetzt, das der Körper dann für dringend notwendige Reparaturarbeiten braucht. Essen Sie aber zu Abend, möglichst noch sehr kalorienreich, dann braucht Ihr Körper so viel Energie, um dieses reichhaltige Essen zu verdauen, dass ihm keine Reserven mehr bleiben, um noch ein Hormon zu produzieren. Melatonin wird ebenfalls nachts in hoher Konzentration freigesetzt. Es senkt Ihre Körpertemperatur und bremst dadurch alle biochemischen Prozesse in Ihrem Körper. Ihre Organe werden so geschont. Das funktioniert aber nur, wenn sich keine Nahrung mehr im Magen und im Darm befindet.

Ein weiterer Weg, um die Hormonproduktion anzukurbeln, ist Sport. Britische Forscher haben eine Untersuchung mit Marathonläufern vorgenommen. Bei den Männern, die alle zwischen 55 und 65 Jahre alt waren, fanden die Wissenschaftler einen um das 4-fache erhöhten Wert des Wachstumshormons und einen um 25 % gesteigerten Testosteronspiegel. Ein regelmäßiges Ausdauertraining, täglich eine halbe Stunde, lässt ihre Hormone sprießen.

Auch Lebensmittel regen Ihre Hormonproduktion an:

  • Erbsen, Bohnen und Linsen aktivieren die Ausschüttung des Wachstumshormons.
  • Das Schilddrüsenhormon Thyroxin, das Ihnen mehr Energie gibt, produziert Ihr Körper aus allen Lebensmitteln, die jodhaltig sind: Empfehlenswert sind Seefisch und Jodsalz.
  • Das Chefhormon Serotonin, dass dafür sorgt, dass Ihre Stressresistenz steigt, bildet Ihr Körper aus der Aminosäure Tryptophan – also geben Sie ihm reichlich, indem Sie viele Bananen essen.
  • Cholecystokinin sollten Sie vor den Mahlzeiten aktivieren: Es verringert Ihren Appetit. Dafür brauchen Sie nur ein Glas kaltes Wasser direkt vor dem Essen zu trinken.
  • Melatonin können Sie auch bewusst bilden lassen: Greifen Sie zu Möhren und Tomaten!
  • Die Bildung des Wachstumshormons können Sie anregen, indem Sie viele Getreideprodukte, zum Beispiel Müsli, Haferflocken oder Vollkornbrot, essen. Danach nimmt Ihr Körper die Aminosäure Lysin besser auf, die im Körper ein Ausgangsstoff für das HGH ist.

Lernen Sie Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis kennen

.Fordern Sie hier Ihr GRATIS-
Gesundheits-Paket an, direkt aus Dr. Spitzbart's Gesundheits-Praxis

Beitrag des Monats

Nur aktuelles Wissen hält Sie dauerhaft gesund!

Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind.  [mehr]


Dr. Spitzbart stellt sich vor

Erfahren Sie mehr über Dr. med. Michael Spitzbart und seine Gesundheits-Praxis.

Leserstimmen

Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
[mehr Lesermeinungen...]

E-Mail Newsletter
Täglich Gesund - Der kostenlose E-Mail-Dienst für Ihre Gesundheit

Täglich Gesund - Der kostenlose E-Mail-Dienst für Ihre Gesundheit