Das Älterwerden – in der Vorstellung des Mannes ist es unweigerlich verbunden mit einem Verlust der männlichen Kraft und Stärke. Ich möchte Ihnen die Sorge vor dem Alter nehmen: Ihr Körper verfügt über eigene Jungbrunnen. Und wenn Sie dafür sorgen, dass diese Brunnen immer gut gefüllt sind, besteht kein Grund zur Sorge vor dem Alter.
Die Jungbrunnen Ihres Körpers sind die Hormone. Das sind bestimmte Wirkstoffe, die ins Blut abgegeben werden und dann mit dem Blutkreislauf im Körper verteilt werden. Dort wirken sie über einen längeren Zeitraum in sehr geringer Konzentration. Gebildet werden sie in endokrinen Drüsen oder aber in speziellen Zellen.
Einigen Hormonen sollten Sie genauere Aufmerksamkeit schenken, sie sind für Ihre Männergesundheit besonders wichtig.
Vielfach sind Ärzte dazu übergegangen, Hormone als Pillen oder per Pflaster dem Körper von außen wieder zuzuführen. Dabei gibt es einfachere Wege, wie Sie Ihre Hormonproduktion anregen können.
Dinner-Cancelling: Verzichten Sie auf Nahrung nach 18 Uhr, zumindest ab und zu. Dadurch regen Sie Ihren Körper an, mehr Wachstumshormon und Melatonin zu produzieren. Das geschieht folgendermaßen: Die beiden Hormone werden im Laufe von 24 Stunden in unterschiedlichen Mengen von der Hirnanhangdrüse produziert. Kurz vor Mitternacht werden die größten Mengen Wachstumshormon freigesetzt, das der Körper dann für dringend notwendige Reparaturarbeiten braucht. Essen Sie aber zu Abend, möglichst noch sehr kalorienreich, dann braucht Ihr Körper so viel Energie, um dieses reichhaltige Essen zu verdauen, dass ihm keine Reserven mehr bleiben, um noch ein Hormon zu produzieren. Melatonin wird ebenfalls nachts in hoher Konzentration freigesetzt. Es senkt Ihre Körpertemperatur und bremst dadurch alle biochemischen Prozesse in Ihrem Körper. Ihre Organe werden so geschont. Das funktioniert aber nur, wenn sich keine Nahrung mehr im Magen und im Darm befindet.
Ein weiterer Weg, um die Hormonproduktion anzukurbeln, ist Sport. Britische Forscher haben eine Untersuchung mit Marathonläufern vorgenommen. Bei den Männern, die alle zwischen 55 und 65 Jahre alt waren, fanden die Wissenschaftler einen um das 4-fache erhöhten Wert des Wachstumshormons und einen um 25 % gesteigerten Testosteronspiegel. Ein regelmäßiges Ausdauertraining, täglich eine halbe Stunde, lässt ihre Hormone sprießen.
Auch Lebensmittel regen Ihre Hormonproduktion an:
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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