Vor rund 1,6 Millionen Jahren kam unser Vorfahre, der Australopithecus, auf die Welt, der über einen entscheidenden Vorteil verfügte: Er sah den Säbelzahntiger zuerst. Sein Geheimnis: Er ging aufrecht – und überlebte im Gegensatz zu seinen Verwandten, die noch mit gesenktem Kopf auf allen vieren liefen.
Die Vorgänger des Australopithecus, die so genannten Vormenschen, konnten aufgrund ihres Körperbaus nämlich gar nicht aufrecht gehen. Sie liefen auf allen vieren, denn die menschliche Wirbelsäule wies zu dieser Zeit noch nicht ihre typische S-Form auf. Diese erkennen Sie, wenn Sie sich die Wirbelsäule von der Seite ansehen.
Da sich in der Evolution immer das Erfolgreichste durchsetzt, wurde auch der aufrechte Gang an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Und so entwickelte sich im Laufe der Zeit die Wirbelsäule weiter, um den aufrechten Gang zu ermöglichen. Die Wirbelsäule passte sich an die Bedingungen des aufrechten Gangs an, indem sie beispielsweise die Fähigkeit entwickelte, Stöße abzufangen. Erschütterungen, denen sie durch das aufrechte Gehen ausgesetzt ist, können so am besten abgedämpft werden.
Im Einzelnen setzt sich Ihre Wirbelsäule aus fünf Bereichen zusammen:
Die Wirbelsäule hat nicht nur die Aufgabe, uns Menschen den aufrechten Gang zu ermöglichen. Vielmehr hat sie noch drei weitere Funktionen:
Leider hat die doppelte S-Form auch einen Nachteil: Sie ist immer noch nicht optimal auf den aufrechten Gang ausgelegt. Wenn sie nicht von ausreichend starken Bauch- und Rückenmuskeln gehalten wird, kommt es schnell zu Schmerzen. Dem Affen, der wie unsere Ur-Ur-Ahnen damals noch auf allen vieren läuft, passiert das nicht: Er bekommt keine Rückenschmerzen, da die Gewichtsverteilung auf seine Wirbelsäule eine andere ist. Zudem ist er dauernd in Bewegung und trainiert so seine Muskeln ausreichend.
Wir dagegen leiden immer wieder unter Rückenschmerzen. Ursache ist neben dem Bewegungsmangel, der zu Verspannungen der Muskeln und damit zu Rückenschmerzen führt, oft auch ein Schaden an den Bandscheiben. So ein Bandscheibenvorfall wird ebenfalls häufig durch Bewegungslosigkeit, aber auch durch falsches und damit rückenungesundes Verhalten im Alltag verursacht. Aber sollten Sie sich deshalb in Zukunft wieder auf allen vieren fortbewegen? Nein! Wie Sie sich ab sofort vor Rückenschmerzen schützen können, erkläre ich Ihnen in dieser Sonderausgabe.
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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