Immer noch gehen viele Menschen leichtsinnig mit der drohenden Diabetes-Gefahr um. „Ich kann ja spritzen, wenn es mich erwischt“ – so wird die Möglichkeit einer Erkrankung verharmlost. Laufen Sie nicht in diese Falle! Tun Sie von vornherein etwas gegen eine Diabetes-Typ-2-Erkrankung – laufen Sie ihr im wahrsten Sinne des Wortes davon.
Bewegung ist der Nummer-Eins-Faktor, wenn es darum geht, das Diabetes-Risiko zu reduzieren. Das haben Studien in Finnland bewiesen. Dort wurden fast 14.000 gesunde Menschen im Alter von 35 bis 64 Jahren untersucht, inwieweit sich die Bewegung im Alltag auf das Risiko, an Diabetes zu erkranken, auswirkt. Die Ergebnisse waren erstaunlich: Jene Menschen, die jeden Tag 30 Minuten lang Rad fuhren oder stramm zu Fuß gingen, konnten das Erkrankungsrisiko um 36 % senken. Daneben wurde auch die körperliche Arbeit betrachtet. Wer einen anstrengenden Beruf hatte oder in der Freizeit körperlich anstrengenden Hobbys (und sei es auch nur dem Holzhacken) nachging, reduzierte das Risiko nochmals um 30 %.
Verbrennen Sie einfach Ihren Blutzucker
Diabetes ist eine Stoffwechselkrankheit. Und somit ist auch sofort klar, warum Sport und körperliche Betätigung so gut geeignet sind, um Ihr Diabetes-Risiko zu senken. Denn die Muskeln sind Ihr größtes Organ, hier findet dementsprechend auch der größte Anteil des Stoffwechsels statt: Hier werden Zucker und Fett verbrannt. Zucker wird sofort verbrannt, wenn Sie anfangen, sich zu bewegen. Nach 20 Minuten kommt dann die Fettverbrennung dazu. Besonders erfreulich für Diabetiker: die Energie für die Muskelarbeit holt sich Ihr Körper auch aus Ihrem Blutzucker. Dadurch sinkt langfristig Ihr Blutzuckerspiegel und Sie brauchen nicht mehr so viel Insulin im Körper. Wenn Sie eine halbe Stunde laufen, das kann man messen, ist Ihr Insulin-Spiegel im Körper nur noch halb so hoch.
Vermehren Sie Ihre Insulin-Rezeptoren
Aber Sie haben auch noch andere Vorteile von einem regelmäßigen Training – egal, ob Sie nun laufen oder walken. Sie können eine bestehende Insulin-Resistenz rückgängig machen. Denn durch Sport verbessern sich die Insulin-Rezeptoren an den Zellen. Genauer gesagt: Sie vermehren sich sogar. Sie brauchen viel weniger Insulin, um die Glucose in Ihre Zellen zu schleusen. Ich weiß aus Erfahrung, dass es sogar möglich ist, dass Sie irgendwann keine Medikamente gegen Diabetes mehr brauchen – dem Spritzen werden Sie mit Sport auf jeden Fall entgehen.
Setzten Sie die Medikamente nicht selbst ab
Aber Vorsicht: Sie verändern Ihre Körperfunktionen nicht von heute auf morgen. Nach 2 bis 4 Wochen wird sich ganz langsam der erste Effekt zeigen. Sie brauchen vielleicht weniger Medikamente – aber das kann nur ein Arzt nach genauer Prüfung entscheiden. Setzen Sie also Ihre Diabetes-Tabletten oder Herzinfarkt-vorbeugenden Mittel nicht einfach so ab. Lassen Sie sich immer genau untersuchen und besprechen Sie die aktuelle Dosis mit Ihrem Arzt.
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Röntgenuntersuchungen und Mammografie als Basisuntersuchung – davor habe ich meine Patienten schon lange gewarnt. Nun erhärten aktuelle Studien meinen Standpunkt. Vernichtendes Urteil aus Dänemark: In Gebieten ohne ein flächendeckendes Mammografie-Screening ist die Brustkrebs-Sterblichkeit geringer als in den Regionen, in denen diese Untersuchung angeboten wird. Das regelmäßige Röntgen steht im Verdacht, durch die Strahlen den Brustkrebs überhaupt erst auszulösen.
[mehr]Erfahren Sie mehr über Dr. med. Michael Spitzbart und seine Gesundheits-Praxis.
Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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