Sport bei Asthma tut nicht weh: Meine 9 Sporttipps für Asthmatiker

Bewegung an der frischen Luft ist das Beste, was Sie Ihrem Körper antun können. Viele Asthmatiker scheuen sich aus Angst vor einem Asthmaanfall vor Sport. Falsch: Auch wenn Sie unter Asthma leiden, sollten Sie nicht auf ein regelmäßiges Sportprogramm verzichten. Ich zeige Ihnen, warum Sport für Sie als Asthmatiker so wichtig ist – und warum Sie damit sogar die Häufigkeit Ihrer Anfälle verringern können.

Den Irrglauben, dass Asthmatiker sich nicht sportlich betätigen können und dürfen, kenne ich leider zur Genüge. Dieses Denken wird Asthmatikern ja auch heute noch von klein auf anerzogen. Kinder, die unter Asthma leiden, werden regelrecht in Watte gepackt: Nicht nur der Schulsport wird verboten, sondern jegliche Art der Bewegung gleich mit. Die Sportwissenschaft ist allerdings schon einen Schritt weiter.

Als Arzt kann ich Ihnen Sport bei Asthma nur empfehlen

Mit einem guten Sportprogramm können Sie auch als Asthmatiker

  • Ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigern
  • Ihre Lebensqualität verbessert
  • Ihr Immunsystem stärken

Ein mäßiges, aber regelmäßiges Sportprogramm trainiert Ihre Brustmuskulatur, verbessert Ihre Atemmuskulatur und macht so Ihre Atmung effizienter. Bei vielen Asthmatikern konnte ich schon beobachten, dass Sport die Zahl der Asthma-Anfälle verringert. Auch Koordinationstraining ist für Sie als Asthmakranker wichtig. Verfügen Sie über eine ausreichend trainierte Koordinationsfähigkeit, müssen Sie bei Ihren Bewegungen nicht mehr so viel Kraft aufwenden. Dadurch fällt Ihnen auch das Atmen leichter. Wenn Sie eine Ausdauersportart trainieren, sinkt Ihre Herz- und Atemfrequenz. Dadurch verschiebt sich die Reizschwelle für einen erneuten Asthma-Anfall nach oben – die Wahrscheinlichkeit für einen neuen Anfall sinkt.

Diese Sportarten eignen sich für Asthmatiker besonders gut

Achten Sie bei der Wahl Ihrer Sportart darauf, dass Sie den Belastungsgrad selbst wählen können. Wichtig ist auch, dass Sie Ihr Training jederzeit abbrechen können, wenn Sie merken, dass Sie sich überanstrengen. Natürlich muss Ihnen Ihr Training auch Spaß machen. Wenn Sie mit Missmut und Unwillen Sport treiben, nach dem Motto: „Es muss ja sein, der Doktor hat’s gesagt“, kann Ihnen dieses Missfallen eventuell wortwörtlich die Luft abschnüren und einen Asthma-Anfall auslösen.

Verzichten sollten Sie auf folgende Betätigungen

  • Sportarten, bei denen Sie gepresst atmen müssen, wie Tauchen, Gewichtheben oder Klettern.
  • Sportarten, bei denen Sie einem erhöhten Allergie-Risiko ausgesetzt sind, wie zum Beispiel Reiten.
  • Sportarten mit Wettkampfcharakter oder Mannschaftssportarten wie Fußball oder Handball. Diese können Sie leicht dazu verleiten, sich zu überanstrengen.    

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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind.  [mehr]


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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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