Allergien gibt es schon so lange, wie es Menschen gibt – aber in den letzten Jahren sind sie regelrecht zur Volkskrankheit geworden. Seit Mitte der Siebzigerjahre hat sich die Anzahl derjenigen, die an Allergien leiden, verdreifacht. Bis zum Jahr 2010 wird jeder zweite Deutsche gegen Pollen, Lebensmittel, Tierhaare oder andere Stoffe allergisch sein.
Warum sich Allergien in den letzten Jahrzehnten so ausgebreitet haben, darüber rätseln Wissenschaftler heute noch. Sind es Schadstoffe in der Luft oder übertriebene Sauberkeit in den Haushalten? Ist die Vielzahl der Chemikalien schuld, denen wir durch Nahrung und Körperpflegemittel ausgesetzt sind? Diese Fragen gilt es in Zukunft noch zu klären.
Wir Ärzte sind dagegen schon weiter, wenn es darum geht, eine Allergie zu erkennen. Zwar müssen Sie sich bei einer Lebensmittel-Allergie häufig immer noch langsam durch die Nahrung durchprobieren, bis Sie Ihren persönlichen Allergie-Auslöser gefunden haben. Aber bei den meisten anderen Allergien helfen Ihnen Tests, die recht genau zeigen, worauf Sie reagieren. Ich erkläre Ihnen in dieser Sonderausgabe, welche Möglichkeiten der Allergie-Erkennung es für Sie gibt.
Haben Sie und Ihr Arzt herausgefunden, worauf Sie allergisch reagieren, müssen Sie genau abwägen: Reichen Ihnen Medikamente? Möchten Sie es mit Homöopathie versuchen? Oder wollen Sie die Ursachen Ihrer Allergie langfristig bekämpfen und sich einer Hyposensibilisierung unterziehen? Die Entscheidung ist nicht einfach. Ich stelle Ihnen daher alle Methoden genau vor und gebe Ihnen damit eine Entscheidungshilfe an die Hand. So wissen Sie nach der Lektüre dieser Sonderausgabe genau Bescheid, wo die Vor- und Nachteile der verschiedenen Behandlungsweisen liegen.
Ich zeige Ihnen auch, welche Vermeidungsstrategien es für Sie bei den verschiedenen Allergien gibt. So wissen Sie, wie Sie sich seltener „Ihren“ Allergenen aussetzen. Sie können dadurch Ihre Anfallshäufigkeit und dementsprechend Ihren Medikamentengebrauch einschränken.
Nicht immer ist es übrigens das Allergen alleine, das für einen Allergie-Schub sorgt. Fast ein Viertel aller Allergieschübe wird durch psychische Belastungen mitausgelöst. Stress oder Trauer, Ärger oder berufliche Probleme können den Heuschnupfen verstärken oder einen Asthma-Anfall hervorrufen. Ich möchte Ihnen in dieser Sonderausgabe daher auch Wege aufzeigen, die Ihnen helfen, mit belastenden Situationen besser umzugehen und so einen psychisch bedingten Allergie-Anfall zu vermeiden.
P.S.: Vielleicht wundern Sie sich gerade als Pollenallergiker, warum ich das Thema „Allergie“ gerade jetzt aufgreife – immerhin dauert es ja noch ein paar Monate, bis die Pollen wieder fliegen? Ich möchte Ihnen Zeit geben – Zeit, selbst aktiv zu werden. Entscheiden Sie sich nach der Lektüre zum Beispiel für eine Hyposensibilisierung, sollten Sie jetzt mit der Behandlung anfangen. Dann haben Sie im Frühjahr schon einen gewissen Schutz aufgebaut und reagieren nicht mehr so heftig auf Ihre Allergene.
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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