Eine schnelle Diagnose Ihres Hustens - das verspricht die Husten-Hotline. Aber kann der dahinter geschaltete Computer dieses Versprechen auch halten?
Liebe Leserin, lieber Leser,
im Moment macht das Wetter in fast ganz Deutschland keinen winterlichen Eindruck. Bei Temperaturen bis zu 14 Grad kommen eher Frühlingsgefühle auf. Leider aber sorgt dieses Wetter auch dafür, dass Sie sich recht schnell eine Erkältung einfangen.
Einen Schnupfen „ertragen“ die meisten Menschen ohne Hilfe. Bei Husten sieht es anders aus: hier greifen Betroffene gerne zu - überwiegend rezeptfreien - Medikamenten, um das Kratzen im Hals zu lindern, Hustenanfälle zu unterdrücken oder Schleim besser abhusten zu können.
Doch spätestens in der Apotheke steht manch ein Erkältungsopfer ratlos da, nämlich dann, wenn es seinen Husten beschreiben soll. Ist er trocken, eher schleimig, ist es ein Reizhusten? Nicht immer ist das für einen Laien so einfach zu unterscheiden.
Hilfreich erscheint da die so genannte „Husten-Hotline“. Hierbei handelt es sich um eine Telefon-Hotline. Rufen Sie an, sind Sie mit einem Computer verbunden. Eine freundliche Computerstimme fordert Sie auf, nun doch bitte zu husten - und nennt Ihnen dann die Art Ihres Hustens, auf das Sie ihn richtig behandeln können.
Ich gestehe, ich war sehr skeptisch, als ich davon hörte. Denn auf Kommando husten - das ist auch bei einer Erkältung nicht einfach und kann schnell zu verkrampften, keinesfalls realistischen Ergebnissen führen.
Dementsprechend habe ich diese Hotline mit Hilfe einer jungen, kerngesunden Kollegin ausprobiert. Ihr (durchaus hörbar) imitierter Husten wurde als waschechter Reizhusten erkannt. Und auch der Husten eines Rauchers, den ich bat, dort einmal anzurufen, wurde als Erkältungssymptom eingeordnet.
Ich kann Ihnen daher nur raten, wenn Sie unter Husten leiden, versuchen Sie es doch erst einmal mit Salbeitee. Häufig hilft dieser. Wenn nicht, fragen Sie lieber Ihren Arzt um Rat - und verlassen Sie sich nicht auf eine freundliche Computerstimme.
Bleiben Sie fit und gesund,
Ihr Dr. Michael Spitzbart
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keine andere neue Erkenntnis hat die Medizin so revolutioniert wie diese: Es sind viel weniger unsere Gene, die über Gesundheit oder Krankheit im Alter entscheiden, als unser Lebensstil. Alterszucker zum Beispiel ist zwar die am häufigsten vererbte Stoffwechselkrankheit – aber unser Lebensstil entscheidet, ob wir die Krankheit bekommen oder nicht. ... [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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