Betablocker sind Mittel erster Wahl, wenn Ihr Arzt bei Ihnen hohen Blutdruck feststellt. Doch es geht auch anders, wie Sie heute lesen können
Liebe Leserin, lieber Leser,
der November ist traditionell Herzmonat – es finden in ganz Deutschland Veranstaltungen rund um das Thema Herz statt. Vorträge und Aktionen befassen sich in diesem Jahr mit dem Thema „Herz unter Druck – Bluthochdruck ist gefährlich fürs Herz“. Endlich, möchte ich sagen. Denn kaum eine Erkrankung ist so bedrohlich für Ihre Gesundheit.
Nicht umsonst nennt man Bluthochdruck auch den „silent killer“, also den stillen Mörder. Der Grund: Sie bemerken ihn zunächst nicht. Bluthochdruck verursacht in den meisten Fällen keine (oder nur wenige) Beschwerden, Sie verspüren keine spezifischen Symptome. Doch in Ihrem Körper sieht es anders aus. Ihr Herz muss durch den erhöhten Druck Schwerstarbeit leisten, Ihre Gefäße werden verengt. Die Folgen sind Arteriosklerose, eine durch sie ausgelöste Verschlechterung der Durchblutung. Auf Dauer kann dies zu Diabetes, Schlaganfällen, Stoffwechselstörungen, aber auch zu Herzschwäche und Herzinfarkt führen.
Die Pharmaindustrie hat natürlich Medikamente gegen hohen Blutdruck entwickelt – die so genannten Betablocker. Allerdings haben diese Blutdrucksenker Nebenwirkungen, die nicht zu vernachlässigen sind. Diese reichen von Erektionsstörungen bis hin zu Herzinsuffizienz, die umgangssprachlich auch als Herzschwäche bezeichnet wird.
Meine Therapie sieht ganz anders aus. Wenn Patienten zu mir kommen, die unter Bluthochdruck leiden, verordne ich ihnen keine Betablocker, sondern ein Paar Laufschuhe; darüber hinaus eine gesunde Ernährung und eventuell sogar eine Entspannungstechnik. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass dreimal 30 Minuten langsames Laufen pro Woche sowie eine ausgewogene Ernährungsweise den Blutdruck effektiv auf ein Normalmaß senken kann.
Aber Achtung: Nehmen Sie bereits Medikamente gegen zu hohen Blutdruck ein und beginnen jetzt mit Sport, dürfen Sie diese nicht auf eigenen Faust absetzen. Lassen Sie vielmehr bei Ihrem Arzt die Dosierung regelmäßig überprüfen und nach unten korrigieren. So vermeiden Sie, dass Ihr Blutdruck in der Übergangsweise, bis sich der Sport positiv auf Ihr Herz-Kreislauf-System auswirkt, zu hoch wird.
Bleiben Sie fit und gesund,
Ihr Dr. Michael Spitzbart
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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