Geflügelfleisch ist gesund? Leider nur dann, wenn Sie eines der wenigen Hähnchen erwischen, das nicht mit Antibiotika behandelt wurde. Wie das funktioniert, lesen Sie heute
Liebe Leserin, lieber Leser,
manchmal ist es doch wie verhext. Da versuchen Sie, sich gesund zu ernähren. Verzichten so weit wie möglich auf Fleisch und Wurst, greifen wenn, dann zu Geflügel. Es ist mager und somit empfehlenswerter als rotes Fleisch.
Und dann das: 96 Prozent aller Mastgeflügel sind mit Antibiotika verseucht! Innerhalb ihres kurzen Lebens von knapp einem Monat erhalten sie über eine Woche Antibiotika. Manche Tiere wurden mit drei verschiedenen Mitteln behandelt, es gibt auch Hähnchen, die bis zu 26 Tage lang Medikamente erhielten.
Daneben gibt es Hähnchen, die gerade einmal ein bis zwei Tage ein Antibiotikum verabreicht bekamen. Das klingt für Sie positiv? Ist es aber nicht. Diese Medikamente müssen drei bis sieben Tage lang verabreicht werden. Ist das nicht der Fall, steigt das Risiko für Resistenzen: Bakterien können dann nicht mehr effektiv mit diesen Mitteln bekämpft werden.
Nun wissen wir also, dass die jahrelangen Beteuerungen, Antibiotika seien in der Hähnchenzucht und -mast nur die Ausnahme, schlichtweg gelogen waren. Hähnchenfleisch hat sich somit ebenfalls als gefährlich für Ihre Gesundheit erwiesen: Nehmen Sie zu viele Antibiotika über Ihre Nahrung auf, kann es sein, dass diese Medikamente auch bei Ihnen nicht mehr wirken, wenn sie bei Krankheiten eingesetzt werden.
Dennoch müssen Sie nicht auf Geflügelfleisch verzichten: Greifen Sie zu Bio-Geflügel. Denn biologisch gezüchtete Hähnchen gehören zu den vier Prozent, bei denen sich keine Antibiotika fanden – und die Sie daher ohne Angst verzehren können.
Bleiben Sie fit und gesund,
Ihr Dr. Michael Spitzbart
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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