Krankheitsvorsorge im Urlaub: Lassen Sie die schönsten Wochen des Jahres nicht im Krankenbett enden

Wenn einer eine Reise tut – dann sollte er nicht davon erzählen müssen, dass er die schönsten Wochen des Jahres krank gewesen ist. Doch gerade im Ausland lauern einige Krankheiten, vor denen Sie sich zum Teil schon im Vorfeld schützen sollten – damit Sie Ihren Urlaub wirklich genießen können.

Ich erlebe in Gesprächen immer wieder, wie sorglos Menschen mit dem Thema „Krankheit im Urlaub“ umgehen. Daher möchte ich Ihnen über die wichtigsten Krankheiten einen Überblick geben, damit Sie wissen, wodurch Sie sich infizieren können.

  • Cholera: Die Erreger gelangen in tropischen oder subtropischen Ländern über verunreinigtes Trinkwasser in Ihren Dünndarm. Hier lösen sie Darmerkrankungen aus, die zu Durchfall führen. Dieser ist so wässrig, dass Sie lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe verlieren. Bei einer Impfung haben Sie bis zu sechs Monate einen 50- bis 60%igen Schutz.
  • Diphterie: In allen wärmeren Ländern, aber auch im Osten Europas können Sie sich durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion anstecken. Die Erreger können zu Lähmungserscheinungen, aber auch zu Herzschäden führen. Es gibt eine Impfung, meist in Kombination mit Tetanus. Sie brauchen 2 Impfungen innerhalb von vier bis sechs Wochen, dann nach 12 Monaten noch einmal eine Spritze.
  • Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME): Diese Erreger werden von Zecken übertragen. Verbreitungsgebiete der übertragenden Zecken sind Baden-Württemberg, Bayern, Südosteuropa sowie die skandinavischen Länder. Zwei Spritzen erhalten Sie im Abstand von drei Monaten. Nach neuen bis 12 Monaten bekommen Sie die dritte Impfung. Anschließend haben Sie einen dreijährigen Schutz.
  • Gelbfieber: In Afrika und Südamerika besteht Ansteckungsgefahr. Es kommt zu inneren und äußeren Blutungen. Nur eine Impfung schützt Sie wirklich – allerdings wird diese erst nach zehn Tagen wirksam. Sie sind dann zehn Jahre lang geschützt.
  • Hepatitis A: Ansteckungsgefahr besteht sowohl am Mittelmeer als auch in den Tropen und Subtropen. Normal ist eine Impfung, die aus zwei Spritzen innerhalb von sechs Monaten besteht. Sie können sich aber auch noch bis zu einem Tag vor Ihrer Abreise impfen lassen.
  • Kinderlähmung: In südlichen Ländern, aber auch im Osten Europas können Sie sich infizieren. Die Erreger befallen das zentrale Nervensystem und führen zu Lähmungen an verschiedenen Stellen des Körpers. Die früher als Schluckimpfung verabreichte Immunisierung hält zehn Jahre.
  • Malaria: Die Erreger werden von der Anopheles-Mücke übertragen. Es kommt bei einer Infizierung zu Kopf- und Gliederschmerzen sowie zu Fieber. Die Malaria-Prophylaxe besteht aus Medikamenten, die Sie regelmäßig nehmen müssen – je nach Medikament eine bestimmte Zeit vor der Reise bis einige Tage nach Ihrer Rückkehr.
  • Typhus: Er ist in warmen Ländern weit verbreitet und löst hohes Fieber aus. Sie infizieren sich über verunreinigtes Wasser oder über verdorbene Lebensmittel. Für einen Typhusschutz sollten Sie alles, was Sie nicht kochen, schälen oder erhitzen können, vermeiden. Zudem gibt es sowohl eine Schluckimpfung als auch eine Spritze gegen Typhus, beide bieten aber keinen 100%igen Schutz.

Mancher Schutz wird Ihnen zwingend vorgeschrieben

Wenn Sie eine Reise planen, sollte eine Ihrer ersten Kontaktstellen das nächste Tropeninstitut sein. Hier können Sie erfahren, ob es für Ihr Reisegebiet Impfempfehlungen gibt. Dies sind vorbeugende Impfungen, die Sie sich geben lassen sollten. Sie können sich auch über Impfvorschriften informieren. Diese werden von Regierungen verschiedener Länder erlassen, um die Einheimischen vor Epidemien zu schützen. Sie sollten aber früh genug beim Tropeninstitut anrufen, damit Sie genug Zeit für eine Immunisierung haben.

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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind.  [mehr]


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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:

„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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