Rund 30.000 Pflanzenstoffe sind uns heute bekannt. Allen ist eines gemeinsam: Sie können Ihren Körper vor freien Radikalen schützen. Diese aggressiven Sauerstoffverbindungen schaden Ihren Körperzellen, verändern das Erbgut und können sogar zu Krebs führen.
Die bekanntesten Pflanzenstoffe, die diese Schutzwirkung haben, sind die Karotinoide. Wir wissen heute, dass diese Schutzstoffe Krebs-, Augen- und Herzerkrankungen verhindern können. Zudem machen sie Ihr Immunsystem stark und schützen die Körperzellen vor Veränderungen im Erbgut. Wenn Sie gut mit Karotinoiden versorgt sind, können Sie Ihr Risiko für diese Krankheiten um bis zu 50 % senken. Die Natur liefert Ihnen also einen Schutz vor Krankheiten frei Haus – wenn Sie genügend Obst und Gemüse essen, in denen diese wichtigen Pflanzenstoffe enthalten sind.
Dennoch stellt sich die Frage: Müssen Sie Pflanzenschutzstoffe alle über Obst und Gemüse zu sich nehmen? Reicht es nicht, wenn Sie ausschließlich zu Tabletten greifen? Immerhin gibt es doch heute alles in Pillenform. Besonders gerne preisen Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln den wichtigsten Schutzstoff aus der Familie der Karotinoide, das Beta-Karotin, an.
Und Studien scheinen zu bestätigen, dass gerade Beta-Karotin ein entscheidender Schutzfaktor gegen Krankheiten ist. Immerhin gibt es rund 100 Untersuchungen, die beweisen, dass hohe Beta-Karotin-Blutwerte ein niedriges Krebsrisiko zur Folge haben.
Allerdings wurden die hohen Beta-Karotin-Werte bei den Studienteilnehmern über den Verzehr von Obst und Gemüse erreicht. Es gibt keine Studie, die beweist, dass es einen Zusammenhang zwischen Beta-Karotinen aus Tabletten und einem niedrigen Krebsrisiko gibt.
Daher liegt die niedrige Krebswahrscheinlichkeit wohl nicht nur am Beta-Karotin allein, sondern an der Vielfalt der Schutzstoffe, die Sie über Obst und Gemüse noch zusätzlich zu sich nehmen. Lassen Sie sich also nicht von findigen Geschäftemachern blenden, die Ihnen einreden wollen, dass es besonders das Beta-Karotin ist, das das Krebsrisiko senkt, und dass Sie es daher künstlich zuführen müssen.
Zu diesem Thema läuft derzeit eine Langzeitstudie an der Universität Harvard/USA. Hier untersuchen Wissenschaftler seit bald 20 Jahren 75.000 Krankenschwestern und 38.000 Ärzte, notieren genau deren Vitaminaufnahme und erfassen jede Krankheit. Die Erkrankungen werden mit dem Fokus auf Ernährung und Vitalstoffversorgung hin bewertet. Im Laufe der Studienzeit haben die Forscher bereits Folgendes feststellen können:
Es scheint geradezu eine Ironie des Schicksals zu sein, dass die an der Studie teilnehmenden Ärzte und Krankenschwestern, die sich ja mit der neuesten Medizin und allen Tabletten bestens auskennen, genauso häufig an Krebs und anderen Krankheiten erkranken wie jeder andere Mensch. Der Grund: Die moderne Medizin behandelt die Symptome und die Schäden, die Krankheiten hinterlassen haben. Zur Prävention aber ist sie nicht geeignet. Daher gibt es auch keine wirksamen Beta-Karotin-Tabletten, die Sie präventiv einnehmen können.
Gleiches gilt übrigens für die ACE-Säfte. Hierin ist Beta-Karotin unter dem Namen „Provitamin A“ enthalten. Die Säfte sollen ebenfalls Ihre Gesundheit stärken. Aber da es sich auch hier um künstliches Beta-Karotin handelt, ist die Wirkung ebenfalls gleich null. Vorbeugen können Sie nur mithilfe der Natur: An den wichtigen Pflanzenschutzstoffen aus Obst und Gemüse führt kein Weg vorbei.
Sie sehen: Die Karotinoide sollten Sie am besten aus natürlichen Quellen zu sich nehmen. Das ist gar nicht so schwer. Denn die Pflanzenstoffe verderben nicht so leicht wie andere Vitalstoffe. Ganz im Gegenteil: Manche kann Ihr Körper viel besser verwerten, wenn Obst und Gemüse gekocht oder entsaftet werden. Der Grund dafür ist einleuchtend: Die Pflanzenstoffe befinden sich in den festen Zellen der Nahrungsmittel. Durch die Verarbeitung werden sie aus den Zellen befreit. Sie können nun besser die Darmwand passieren und stehen dem Körper leichter zur Verfügung. So können sie ihre Wirkung voll entfalten.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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