Bei allen Verdauungsprozessen, die in Ihrem Körper ablaufen, entstehen Säuren. Über unterschiedliche Abbauprozesse werden diese von Ihrem Körper wieder ausgeschieden:
Schafft der Körper es nicht mehr, seinen Säurehaushalt auszugleichen, sammeln sich die Säuren im Körper an. Diese kritische Säuregehalts-Grenze wird sehr leicht überschritten, wenn Sie Ihrem Körper zu viele Stoffe zuführen, die bei der Verstoffwechselung zu viele Säuren bilden. Das sind unter anderem:
Aber auch Lebensumstände lassen Ihren Körper sauer werden. Große Feinde eines gesunden pH-Wertes sind Stress und Bewegungsmangel.
Krankheiten, die auf eine Übersäuerung zurückzuführen sind, werden leider oft erst einmal auch vom Arzt nicht als solche erkannt. Es handelt sich dabei meist um Beschwerden, die als Zivilisationskrankheiten abgestempelt sind. Verursacht werden diese Krankheiten durch 3 Prozesse, die bei Übersäuerung ablaufen: Das sind
1eine Entmineralisierung des Körpers. Basische Mineralien werden gebraucht, um den Säureüberschuss auszugleichen;
2eine Säureablagerung im Fett- und Bindegewebe des Körpers. Dadurch verliert das Gewebe an Elastizität und wird fester: Die Funktionalität und die Erneuerungsfähigkeit der einzelnen Zellen sind nicht mehr gegeben;
3eine Schwächung des Immunsystems durch einen zu geringen pH-Wert.
Durch diese drei Körperschädigungen können
auftreten.
Übersäuerung macht sich oft durch Schlappheit, Verdauungsstörungen oder Müdigkeit bemerkbar – manchmal spüren Sie aber auch erst einmal rein gar nichts. Ich möchte Ihnen daher ans Herz legen, ab und zu einmal den Säuregehalt Ihres Körpers zu überprüfen. Dazu können Sie in der Apotheke Urin-Teststreifen kaufen, die Sie in Ihren Urin halten. Anhand der Verfärbung erkennen Sie dann den pH-Wert. Empfohlen wird allgemein, einmal am Tag den pH-Wert des Urins zu messen. Ich möchte Sie jedoch bitten, ein bisschen genauer zu verfahren.
Der Morgenurin ist relativ sauer, da Ihr Körper nachts entgiftet. Der pH-Wert liegt meist zwischen 5 und 6. Mittags sollte in Ihrem Körper ein relativ ausgeglichener pH-Wert von 7 herrschen, während Sie abends wahrscheinlich einen recht basischen Wert ermitteln werden. Daher sollten Sie zu allen drei Tageszeiten messen und daraus den Mittelwert bilden, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen. Dazu zählen Sie alle 3 Werte zusammen und teilen dann durch 3. Machen Sie diese Messung zu Beginn eine Woche lang, dann jeweils einmal wöchentlich. So behalten Sie Ihren Säurespiegel gut im Auge.
Schon eine einfache Ernährungsumstellung lässt die Säuren schwinden
Haben Sie so Ihren pH-Wert bestimmt und sind Sie zu dem Ergebnis gekommen, dass Sie wirklich sauer sind? Kein Grund zur Panik. Aber Sie sollten einige Gegenmaßnahmen ergreifen, damit Ihr Körper bald wieder in einem ausgewogenen Verhältnis ist. Verzichten sollten Sie auf
Bewegen Sie sich ausreichend. Denn Bewegungsmangel lässt die Säure im Körper ansteigen, unterstützt wird das Ganze dann noch durch langes Sitzen. Dieses hemmt die Tiefenatmung, Kohlensäure (als CO2) wird durch die Atmung nicht ausreichend ausgeschieden und lagert sich im Körper an. Übertreiben Sie es aber auch nicht mit dem Sport. Wer nach jedem Training Muskelkater bekommt, tut seinem Körper nichts Gutes. Muskelkater wird durch erhöhte Milchsäurewerte verursacht – Sie liefern Ihrem Körper also genau die Säuren frei Haus, die Sie eigentlich ja abbauen wollten. Trainieren Sie lieber langsam, dafür lange. 3-mal in der Woche 30 Minuten eine Ausdauersportart reicht schon aus, um einen Säureabbau zu verursachen.
So genannte „hautfreundliche“ Seifen und Shampoos, die einen pH-Wert von 5,8 haben, sollen den Säureschutzmantel der Haut schonen. So weit, so gut – mag man meinen. Ich rate Ihnen aber von diesen Mitteln ab – wählen Sie lieber Seifen, die einen basischen pH-Wert haben. So fördern Sie die Ausscheidung von Säuren, die sonst bei einem leicht sauren Haut-pH-Wert gehemmt wird.
Nehmen Sie zwischendurch auch mal ein basisches Bad. Dazu geben Sie ein basisches Badesalz (aus der Apotheke oder Drogerie) in Ihr Badewasser – die genaue Dosierung entnehmen Sie bitte der Anleitung, sie unterscheidet sich je nach Präparat. Bleiben Sie so lange in der Wanne, wie Sie mögen, und bürsten Sie Ihre Haut alle 10 Minuten gründlich.
Ich empfehle Ihnen dazu die Präparate von „Meine Base“ oder „Bullrich“.
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Gehirnzellen können sich nicht teilen, Demenz sind wir machtlos ausgeliefert, im sauren Magen können keine Bakterien überleben. Das alles sind Mythen, die schon längst auf dem Schrotthaufen der Medizingeschichte gelandet sind. [mehr]
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Heinz Neuenhaus aus Jüchen schreibt:
„Er hat es als Erster geschafft, meine Ernährung zu ändern! Dr. Spitzbart hat nämlich zuvor die biologischen Zusammenhänge im Körper aufgezeigt.“
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